Letzten Samstag waren wir im Havelland Pilze suchen^Wsammeln und nahmen nebenher noch ein paar Dosen mit. Neben einem wirklich absolut empfehlenswerten Tradi (GC2037K) gab es da auch noch ein paar Erdendosen (GC29JW0, GC2A3EN). Und weil wir schon in der Gegend waren, wollten wir auf dem Heimweg noch fix zwei Tradis am Wegesrand “mitnehmen”. Der erste war quasi ein Drive-In an einem fragwürdigen Bauwerk (GC295R9), der zweite lag an einem See (GC1ZMEW). See? Fein, da wird gepicknickt! Soweit jedenfalls der Plan.
Gerade als wir uns zum futtern niederlassen wollten tauchte eine Hornisse auf. Aber was für eine. Und obwohl Hornissen normalerweise eher ängstliche Tiere sind die allen Streitigkeiten aus dem weg gehen, griff dieses Exemplar an. Ich flitzte also los um das Vieh a) fortzulocken und b) abzuhängen. Der Plan ging nicht auf. Sie attackierte mich weiterhin und als ich hinüber zu $BESTEEHEFRAUVONALLEN sah, erblickte ich über ihrem Kopf einen dicken fetten Schwarm Hornissen.
Sie konnte die zum Glück nicht sehen, zu sehr war sie darauf fixiert mit mitzuteilen von wo mich meine Hornisse anzugreifen versuchte. “Hau ab da, nichts wie weg!” Sie reagierte prompt und wir rannten um unser Leben. Der große Hornissenschwarm tat dann aber glücklicherweise das, was Hornissen so tun: Er blieb friedlich. Nur die eine Hornisse war immer noch hinter mir her. Aus den Rufen von $BESTEEHEFRAUVONALLEN wusste ich, das sich das Vieh inzwischen irgendwo unter meinen Armen bewegte und von dort zupacken wollte. Also Arme hoch und weitergerannt.
Irgendwann erreichten wir das Cachemobil. Ruhe! Endlich waren wir in Sicherheit. Naja, dachten wir. Denn während wir gerade ein wenig verschnauften und das Gepäck im Auto verstauten fiel mein Blick aufs Armaturenbrett. Das saß das Vieh! Und attackierte mich erneut. Was dann kam war im Grunde hilfloses Herumgefuchtel mit den Armen, bis die Hornisse endlich abließ und wegflog. Wir sprangen ins Auto und düsten davon. Nach ein paar hundert Metern hielten wir dann an und machten Bestandsaufnahme. Nichts verloren, keine größeren Verletzungen, lediglich ich hatte einen Hornissenstich an der Hand.
Puh, Glück gehabt, das hätte auch schlimmer enden können!
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Tags: angriff • flucht • GC1ZMEW • GC2037K • GC295R9 • GC29JW0 • GC2A3EN • geocaching • hornissen • insekten • stich





Am 4. Oktober 2010 um 12:31 Uhr
Ick sach ja, in die Natur zu jehn is saujefährlich, da bleibt man doch besser zu Hause
Am 4. Oktober 2010 um 13:09 Uhr
Ach, du Sch…ande! Da hattet ihr euch also euren Rast-/Picknickplatz direkt unter einem Hornissennest ausgesucht? Kein Wunder, dass da ein Wächter auf euch los ist.
Ich finde diese “Biester” ja äußerst faszinierend … aber auch erschreckend groß. Bei uns in der Firma verirrt sich im Frühjahr ab und zu eine ins Innere. Leider immer dann, wenn ich die Kamera nicht zur Hand habe
Wie geht’s dem Stich in der Hand?
Am 4. Oktober 2010 um 13:12 Uhr
@Max: Hehe, zu Hause bleiben geht nicht, da habe ich alle Tupperdosen schon gefunden. Kein Wunder, die sind ja auch alle im gleichen Schrank. :ninja:
@Maksi: Dem Stich gehts schon wieder gut, ich bin da nicht weiter allergisch. Im Laufe des Abends gingen dann sowohl der Schmerz als auch die Schwellung zurück und am nächsten Morgen war alles wieder gut.
Am 4. Oktober 2010 um 13:22 Uhr
Schrottie schrieb:
> zu Hause bleiben geht nicht, da habe ich alle Tupperdosen schon gefunden.
> Kein Wunder, die sind ja auch alle im gleichen Schrank
gibt das nicht Probleme mit der Abstandsregel :w00t: :silly:
Am 4. Oktober 2010 um 13:24 Uhr
Na hömma! Unsere Tupperdosen sind OC-only…!
Am 4. Oktober 2010 um 13:45 Uhr
Dein Picknick hättest Du auch bei uns haben können, und zwar ohne Stecherei:
http://www.youtube.com/watch?v=WjLZBSaiHGg
Gute Besserung!
Am 4. Oktober 2010 um 14:04 Uhr
Ja nee, auf GC77 hatten wir keine Lust. Das war uns einfach zu weit. Und auf meine Anfrage bezüglich einer Mitfahrgelegenheit hat ein gewisser “mic@” nicht reagiert, also haben wir die Pilzsuche bei Marzahne ins Programm genommen. So.
Am 4. Oktober 2010 um 14:11 Uhr
Ich erinnere mich gern an die Hornissenplage beim “Nacht des Raben” bei Limburg/Lahn.
Es war nicht zu erkennen, wo die herkamen, aber es waren richtig viele. Wir hatten sie erst nicht bemerkt und das tiefe Brummen eher für die üblichen spätsommerlichen Motten gehalten… (warum eigentlich?)
Anyway: die Tiefe wurden wohl nur vom LED-Licht angezogen, waren aber friedlich wie sie so auf uns herumkrabbelten.
Wir versuchten es auch mit dem Stellungswechsel, aber sie kamen hinterher… naja, half ja nix, wir mussten schließlich direkt am Stage etwas länger Rätseln. Die Tiere waren friedlich und wollten sich offensichtlich nur an uns wärmen wie die Feuersalamander. Autan und Antibrumm hilft übrigens nicht gegen Hornissen… egal wie hoch dosiert.
Beim Moviefan musste eine von unten unters Sweatshirt krabbeln, was ihn dann aber doch gestört hat… Die kam dann irgendwann im Hals-Ausschnitt wieder rausgekrabbelt.
Irgendwann hatten wir dann unsere Lösung und haben die Viecher wieder allein gelassen. Sie kamen nicht besonders weit hinterher. Und es gab auch keine hartnäckigen “Einzelverfolger” wie im Artikel beschrieben. Vermutlich weil wir keines von den Tieren durch Gefuchtel in Stress versetzt haben.
Am 4. Oktober 2010 um 14:24 Uhr
@jha: Am Gefuchtel hat es zum Schluß sicher auch gelegen, aber das kam ja dann erst am Auto Hauptgrund war jedoch die Nestverteidigung. Wir waren einfach bis auf 50 Zentimeter dort ran. Ist halt blöd, wenn es schon recht kalt ist und das Nest somit nicht mehr intensiv beflogen wird, da erkennt man es eben nicht. Ansonsten hätte ich ja auch exakt mit dem von Dir beschriebenen Verhalten gerechnet. Der Stich kam übrigens bei absolutem Stillstand, als ich auch schon gute 15 Meter vom Nest entfernt war. Somit war für den “Einzelkämpfer” keine Bedrohungslage mehr offensichtlich, obligatorische Störungen wie bspw. anpusten, Vibrationen oder hektische Bewegungen gab es nicht.
Am 4. Oktober 2010 um 14:26 Uhr
BTW: Viel schlimmer als Hornissen finde ich Wespen. Ohne Cachelisting oder anderes Werkzeug kann man denen ziemlich ausgeliefert sein, wenn man spröde Lippen hat und die diese einmal gefunden haben.
Da wird dann genagt bis es blutet, wenn man sich nicht traugt, die Biester wegzuschieben.
Am 4. Oktober 2010 um 15:00 Uhr
@Schrottie: Welche Anfrage? Ich kenne nur diese hier: http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=13&t=49062
Und da ich erst 2h vor Eventbeginn wußte, wie voll mein Auto wird, habe ich auf eine Antwort verzichtet.
Am 4. Oktober 2010 um 15:09 Uhr
@mic@: Ist schon eine Weile her, im Fratzenbuch…