Ich hatte das ja eigentlich schon recht lange vor, aber irgendwie konnte ich mich nie so richtig dazu durchringen. Jetzt habe ich es aber endlich mal getan: Mein Blog ist auf eine andere Domain umgezogen. Der bisherige Domainname war mir einfach zu lang, das Blog lag dort in einem Unterverzeichnis und darüber hinaus nutze ich in aller Regel sowieso nur die Domain dafb-o.de, so das der Umzug des Blogs eigentlich auch logisch erscheint. Somit ist das Blog ab sofort unter
blog.dafb-o.de
erreichbar. Wer mein Blog ohnehin nur über den RSS-Feed liest, für den ändert sich nichts weiter, denn Feedburner wird ganz normal weitergefüttert. Wer das Blog in der Webansicht liest, muss ebenfalls nichts tun, denn selbst wenn die alte Domain aufgerufen wird, erfolgt automatisch eine entsprechende Umleitung. Falls aber jemand mein Blog in der Blogroll oder ähnlichem hat, dann wäre es schon sinnvoll die Domain darin anzupassen.
Es ist zwar nur ein klitzekleines Appetithäppchen, aber immerhin ein Zeichen dafür, das die Entwicklung der Version 2.0 der freien Geocacheverwaltung OpenCacheManager läuft. Wie ja bereits mehrfach erwähnt, wird diese Version auf Java basieren und somit nicht mehr auf Linux beschränkt sein. Nachdem zunächst die Androidversion in einen nutzbaren Alphazustand gebracht wurde, geht es nun auch mit der Desktopversion weiter, die dann parallel zur Androidversion weiterentwickelt wird.

And here’s the first very early screenshot of OCM 2.0 in action. Obviously, there’s a lot more work to do, but this is displaying a real OCM database, and it’s loads the data much faster then OCM 1.0.
[Kyle Campbell im OCM-Forum]
Nachdem es in den letzten Tagen und Wochen recht ruhig um die freie Geocacheverwaltung OpenCacheManager gewesen ist, stehen jetzt die Zeichen auf Weiterentwicklung. Geplant ist ja, die ganze Sache auf Java zu portieren, um sie so plattformunabhängig und vor allem auch als Android-App zur Verfügung stellen zu können. Die Android-App ist bereits in mehreren Versionen zum Alphatest freigegeben und nach einer etwas längeren Sommerpause wird nun weiter daran gearbeitet.
Als nächster Schritt ist geplant, die Desktopversion zu beginnen. Die alte Version wird dabei komplett eingestellt, da der Pflegeaufwand zu groß wäre, dafür wird direkt mit OCM 2.01 begonnen und fortan werden Desktop- und Androidversion zeitgleich aufgebaut und weiterentwickelt, so das Features der einen automatisch auch in der anderen Version genutzt werden können.
Der Entwickler schreibt dazu:
After a little break from OCM, I’m back to coding again. I’ve decided that trying to keep the old OCM working with newer Linux editions is too much upkeep, so I’m kicking of version 2.01. This new version and 0.6 of the Mobile edition will be released in sync, hopefully in a few weeks from now. From that point on, they’ll continue to be released as a pair. This will make sure features in the android version are in the desktop version and vice-versa.
[Kyle Campbell im OCM-Forum]
In diesem Rahmen wurde auch das alte SVN aufgegeben und fortan wird git zum Einsatz kommen. Obendrein, wohl auch um dem komplett neuen Unterbau der Software Rechnung zu tragen, wurde OCM neben einer frisch tapezierten Webseite auch ein neues Logo (s. oben links) verpasst.
Ein recht häufig kritisierter Punkt an Caches, die sowohl bei Opencaching.de als auch bei Geocaching.com gelistet sind, sind Logkopien. Viele Cacher lassen dazu die Perlscripte geolog und ocprop laufen, die bei Geocaching.com alle Logs (Fund und DNF) einsammeln und zu den passenden Caches bei Opencaching.de kopieren. Und tatsächlich, solche Logkopien sind nicht wirklich zielführend, wenngleich sie aber zumindest für den jeweiligen Cacheowner ganz nett sind, bekommt er so schließlich bei beiden Listings Logs geschrieben.
Aber wie dem auch sei, grundsätzlich gebe ich denen Recht, die solche Logkopien für überflüssig halten. Und aus genau diesem Grunde habe ich nun beschlossen, alle Logkopien die ich selbst “fabriziert” habe, zu entfernen. Nun ist es ja so, das meine primäre Geocachingplattform Opencaching.de heißt, also die Logs bei geocaching.com – zumindest in meinem Fall – die Kopien sind. Aber wie soll man die nun am einfachsten lokalisieren und dann löschen? Auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem half auch wieder das Duo geolog/ocprop. Denn die beiden legen ja für alle Logs bzw. Caches die sie herunterladen ein Verzeichnis an und damit lässt sich arbeiten.
Ob ein Cache bei beiden Plattformen geloggt ist, lässt sich an einer Datei namens 'oclog.txt' im jeweiligen Cacheverzeichnis erkennen, denn diese Datei wird von ocprop immer dann angelegt, wenn ein Log zu Opencaching.de hochgeladen wird. Danach muss also gesucht werden. Anschließend gilt es, die Referenzen auf den GC-Cache zu entfernen, ein wenig die Dateien mit den Logtexten umzusortieren und schlußendlich den GC-Wegpunkt im Verzeichnisnamen durch den OC-Wegpunkt zu ersetzen. Dazu habe ich mir folgendes kleines Shellscript zusammengestümpert*: weiter…
Das aktuelle Logo von Opencaching.de sowie den anderen Knoten des Opencaching-Netzwerkes dürfte jedem bekannt sein: Der von der Sonne umschlossene Leatherman. Nun hat sich aber im Laufe der Zeit eingebürgert, das das dieses Logo für alle möglichen Dinge verwendet wird, die oftmals nichts oder nur sehr wenig mit Opencaching.de zu tun haben. Kurzum: Ein wahrer Logoverwendungswildwuchs ist entstanden.
Da Opencaching.de nun neben einem aufgestockten Team auch einen neuen Betreiber hat, haben wir beschlossen auch ein neues Logo zu verwenden. Und nicht nur das, auch ein passendes Maskottchen wäre sicher nicht verkehrt. Und da die besten Ideen noch immer direkt von der Basis, aus der Community kommen, wird die Suche nach einem neuen Logo öffentlich ausgeschrieben – und hinterher mit vielen tollen Preisen bedacht. Als erster Preis winkt hier ein CompeGPS TwoNav Sportiva GPS-Empfänger im Wert von fast 300 Euro für das beste Logo sowie eine Fenix LD41 vom FlashLightShop im Wert von 80 Euro. Darüber hinaus warten noch weitere Taschenlampen aus dem KTL-Store, Kartenmaterial von MagicMaps, Gutscheine für cacher-shop.de und Bücher vom vth-Verlag auf die jeweils Zweit- bis Fünftplatzierten.
Alle Infos zur Teilnahme am Opencaching-Logowettbewerb findet ihr unter http://blog.opencaching.de/logowettbewerb!
Es wurde mal wieder zeit ein paar Geokrety zu basteln, nur fehlte noch die richtige Idee. Zuerst dachte ich mir ja, ich könnte einfach noch ein paar Coins aus Schmelzgranulat herstellen, aber immer nur das Gleiche machen ist ja auf die Dauer auch langweilig. Aber da die meisten Ideen ohnehin erst bei den Besorgungen kommen, machte ich mich auf in den Bastelshop meines geringsten Mißtrauens und schaute dort, was es so alles gibt. Und tatsächlich, nach ein wenig Stöbern fiel mir eine dicke Packung Keramiplast in die Hände, eine Bastelmasse mit tonartigen Eigenschaften die an der Luft aushärtet. Kurzerhand kaufte ich ein Kilogramm davon, je ein halbes in weiß und terracotta.
Zunächst hatte ich vor, aus dem Keramiplast kleine Plättchen in Form eines Travelbug zu formen und darauf den Trackingcode zu “gravieren”. Irgendwie erschien mir das jedoch zu langweilig und so kam mir die Idee, mit einem Stempel ein richtiges Motiv – Quinto, den Maulwurf, da bestand keine Frage – auf das fertige Produkt zu bringen. Kurz probierte ich mit einem anderen Stempel, ob das überhaupt mit diesem Material funktioniert und nachdem dieser Versuch ein Erfolg war, bestellte ich fix einen Stempel. Der wurde nun geliefert und die neuen Geokrety konnten in Produktion gehen.

Gleich vom Start weg zeigte sich, das die Form eines Travelbug eher ungeeignet ist, denn bei dieser Form muß auch wirklich der Trackingcode mit rauf und das sah irgendwie bescheiden aus. Ich fummelte eine Weile mit allen möglichen Größen herum aber nichts brachte ein wirklich gutes Ergebnis. Bis ich dann mein “Versuchsmaterial” zu einer Kugel rollte und kurz draufdrückte: Das Ergebnis was eine schöne runde Plakette mit leicht fransigen Rändern, die wie ein altes Siegel oder eine alte Tonmünze aussah. Warum war ich da nicht gleich drauf gekommen? weiter…
Und weil es irgendwie niemand schafft, diese Sache zeitnah unters Volk zu bringen, werde ich es jetzt mal tun: Seit gestern ist der Verein Opencaching Deutschland mit der Registernummer #2054 beim Vereinsregister der Stadt Bad Homburg eingetragen und darf somit offiziell die Bezeichnung
Opencaching Deutschland e.V.
führen. Für all diejenigen, die noch immer die Deutsche Wanderjugend als Betreiber der Geocachingplattform Opencaching.de ansehen, der Verein Opencaching Deutschland e.V. hat die Betreiberschaft bereits kurz nach seiner Gründung am 30.05.2012 von der DWJ übernommen und kümmert sich seither um den Betrieb und die Weiterentwicklung dieser Plattform.