Pro und Kontra Mehrfachlistings

Geschrieben von am 26. September 2013 um 13:28 Uhr

Zuerst mal eine Aussage, wie man sie recht häufig hört:

Ich halte das nicht für gut wenn man bei mehreren Geocaching Portalen seine Caches listet.
Entweder OC, GC oder EC (Extrem Chaching), aber nicht bei zweien, dass bringt nichts und tut der Umstellung von GC zu OC auch nicht gut.

[a flock of dodos im Geoclub]

Leider blieb derjenige, der diese Aussage traf, eine Begründung schuldig und ist damit keineswegs ein Einzelfall, denn eine wirklich schlüssige Begründung dafür, das man einen Geocache wohl besser nur auf einer einzigen Plattform veröffentlichen sollte, konnte mir bisher niemand liefern. Aber versuchen wir doch einmal, die Sache etwas genauer zu beleuchten.

Eindeutig gegen das mehrfache Veröffentlichen kann man das Argument ins Feld führen, das in diesen Fällen sehr oft nur ein Listing wirklich gepflegt wird, das oder die anderen hingegen schnell veraltet, ungenau und damit unbrauchbar werden. Das ist vollkommen richtig und kommt tatsächlich häufig zuweilen vor. Erschwerend kommt hier hinzu, das es zumeist der Platzhirsch Geocaching.com ist, bei dem das Listing am ehesten gepflegt ist und damit Nutzer anderer Plattformen zuerst das Nachsehen haben. Und letztlich führt exakt dieser Umstand dazu, das viele vornehmlich Geocaching.com nutzen und anderen Plattformen eine geringere Listingqualität unterstellen. Aber ist es tatsächlich die Plattform, die Schuld daran trägt? Nein, selbstverständlich ist sie es nicht. Für den Zustand eines Cachelistings ist immer der Owner selbst verantwortlich. Da es an dieser Stelle jedoch müssig wäre, über die Gründe zu philosophieren  die in den Augen der meisten Geocacher eben Geocaching.com als wichtigere und vor allem richtigere Plattform zu betrachten, nehmen wir die zuweilen unterschiedliche Listingqualität einfach mal als gegeben hin und schauen, was sonst noch gegen mehrfaches Listing sprechen könnte.

Nichts. weiter…

 


Goodbye Geocaching.com

Geschrieben von am 18. September 2013 um 12:00 Uhr

“Disclaimer”: Wer Geocaching.com als die einzig wahre Erfüllung in Sachen Geocaching sieht, wer Alternativen gern, ohne sie genau zu kennen, mit allen Mitteln schlechtredet, kurzum, wer in die Kategorie der so genannten ‘GC-Mullahs’ fällt, der braucht schon ab hier nicht weiterlesen. Wer kritische Worte, sobald sie sich gegen ‘das eigene Spielzeug’ richten, als Bashing abtut, der kann ebenfalls das Lesen einstellen. Vielen Dank für die freundliche Beachtung! ;)

tl;dr

Von einem, der eher versehentlich das tat, was ihm andere schon viel eher zugetraut hätten…

Im Grunde ergab es sich tatsächlich ganz zufällig, war also nicht geplant. Aber irgendwann erschien es mir einfach konsequent und so begann ich damit, es durchzuziehen. Die (fast) ausschließliche Nutzung von Opencaching.de zur Planung von Geocachingaktivitäten. Sicherlich kommt mir hier mein Standort entgegen, Berlin hat reichlich Caches bei Opencaching.de gelistet und so habe ich hier wohl noch bis zum St. Nimmerleinstag zu tun. Aber das gab nicht den Ausschlag, das hat es höchstens erleichtert. Den Hauptausschlag gab wohl die Gemütlichkeit, die Ruhe, die Entspanntheit. Während man sich bei Geocaching.com ganz allgemein einem immer intensiver werdenden Wettbewerb um Funde (Die nur nicht so genannt werden, ‘Founds’ oder ‘Finds’ klingt schließlich viel cooler!) bzw. gar Punkte hingibt und auch der entspanntere Cacher zunehmend davon erfasst wird, ist Geocaching bei Opencaching.de noch das, für was man es Muggeln, also gemeinen Nichtcachern, in aller Regel auch verkauft – ein netter Zeitvertreib. Und zwar einer, der zumeist ins Grüne, manchmal auch in die Stadt, in jedem Fall aber raus an die frische Luft führt. Und einer, bei dem man selbst das Tempo bestimmt.

Sicher ist nicht in Abrede zu stellen, das es diese entspannte Art zu cachen nicht auch bei Geocaching.com gibt, aber sobald man intensiveren Kontakt zur lokalen oder gar zur deutschlandweiten Community bekommt, nimmt man zumindest als Mitwisser am Wettbewerb teil. Und irgendwie ist man dann eben doch mittendrin statt nur dabei. Schließlich ist man dann ja bekennend ein Teil dieser großen Geocaching.com-Gemeinschaft. Ganz egal, ob man die zuweilen immer krasser werdenden Formen, die das Hobby Geocaching dort zuweilen annimmt, mag oder nicht. weiter…

 


Opencaching.de Version 10 freigegeben

Geschrieben von am 26. August 2013 um 18:13 Uhr

Nachdem bei den letzten Versionen von Opencaching.de nur einzelne Features vorab erschienen und der eigentliche “Schlag” dann auf einmal erfolgte, wurde Version 10 komplett nach und nach im Produktivsystem freigegeben und mit Vergabe der Versionsnummer am 24.08.2013 nur abgeschlossen. Über eine wesentlich Veränderung, die OConly-81 Statistiken, hatte ich ja bereits berichtet. Ebenso neu ist das Nachladen von Logeinträgen. Sobald mehr als 5 Logeinträge für einen Cache vorhanden sind, werden diese bei Erreichen des Listingendes automatisch nachgeladen. Da aber nicht jeder ein Freund solcher Funktionen ist, kann und muss dies explizit im Benutzerprofil so eingestellt werden.

Das Benutzerprofil selbst wurde ebenfalls ein wenig aufpoliert. Wo bisher nur einfache oder ausführliche Fundstatistiken anzeigbar waren, wird die ausführliche Statistik nun in ‘alle Funde’ und ‘nur OC’ gesplittet. Dabei werden dann die Funde (sowohl alle als auch OConly) auch nach Regionen gelistet. Schön für die Bildfreunde ist, das nun zwischen den Bildern eines Logeintrages, so denn mehrere dazu hochgeladen wurden, hin- und hergeblättert werden kann.

Darüber hinaus wurden wieder einmal allerlei Änderungen im Detail und im Hintergrund vorgenommen, die der geneigte Leser bei Interesse wie üblich im Changelog nachlesen kann. Man sieht, die Version 10 ist zur Abwechslung mal ein eher kleineres Update, was aber nach den wirklich umfangreichen Änderungen der letzten Wochen und Monate nur normal ist. An dieser Stelle sei auch noch einmal der Aufruf wiederholt: Gesucht werden jederzeit Entwickler, die dabei helfen möchten das Communityprojekt Opencaching.de weiter voranzutreiben. weiter…

 


Im Windpark Bückwitz

Geschrieben von am 26. August 2013 um 13:35 Uhr

Ende letzter Woche waren wir ein wenig bei Wusterhausen (Dosse) unterwegs. Dort lagen ein paar Geocaches1 auf einer, nach Kartenlage, ganz gut zu erlaufenden Strecke und da wir die neuen Wanderstiefel ‘einwandern’ wollten, fuhren wir dorthin. Womit wir nicht so ganz gerechnet hatten, unsere geplante Route führte einmal rund um einen Windpark bzw. ein stückweit auch mittendurch. Blöd, wenn man zwar auf die Karte schaut, aber nicht auf Luftbilder, denn da wäre das schon vorab aufgefallen. Aber nun waren wir schonmal dort und so zogen wir dann auch los. Immerhin sind wir die allgegenwärtigen Propeller ja schon aus der Nauener Ebene ganz bei uns nebenan gewohnt.

Und tatsächlich, auch wenn es zuweilen recht laut summte und brummte, dank herrlichen Sommerwetters konnten wir eine richtig schöne Feierabendwanderung machen, die dann allerdings anders als geplant zuweilen über Strecken führte, die lediglich auf der Landkarte existierten, tatsächlich jedoch dem Pflug des benachbarten Bauern zum Opfer gefallen waren. Das jedoch machte nichts, denn wenn man schon die neuen Schuhe einwandern will, dann soll das auch richtig passieren, nicht wahr?!

Wie dem auch sei, bei dieser Wanderung sind natürlich auch ein paar Fotos abgefallen und die Wanderung findet nur Erwähnung, weil es hier im Blog mal wieder Zeit für einen Griff in die Fotokiste wird. :D  weiter…

 


send2c:geo für Opencaching.de

Geschrieben von am 9. August 2013 um 10:29 Uhr

Nebenan beim Spike05 wurde ich auf etwas aufmerksam, das fast an mir vorbeigegangen wäre, da ich für das Geocaching in aller Regel einen “richtigen” GPS-Empfänger benutze und auf den Gebrauch des Smartphones lieber verzichte. Die Rede ist von send2c:geo, einem netten kleinen Userscript für Greasemonkey resp. Tampermonkey, mit dem sich Cachelistings direkt an das Smartphone bzw. eben die App c:geo senden lassen. Und genau dieses Script, welches bisher nur mit Geocaching.com funktionierte, kann nun auch für Opencaching.de bezogen werden.

Voraussetzung ist Firefox oder Chrome auf dem PC, die dann jeweils mit Grease- oder Tampermonkey ausgestattet sein sollten. Sind sie es, kann das Script direkt aus Github installiert werden und ist einsatzbereit. Was dann noch fehlt, ist die Verbinung zwischen Browser und App. Dazu wird einmal der Browser auf der Webseite von send2c:geo registriert und anschließend in den c:geo-Einstellungen ein Code generiert, mit dem das Smaretphone ebenfalls auf der Webseite angemeldet werden kann.

An c:geo senden...Der Rest läuft dann recht unkompliziert. Zumindest in der Theorie, denn ich musste das Smartphone mehrfach anmelden, bis es endlich klappte, seither läuft es aber stabil, also hatte da möglicherweise nur kurz etwas gehakt. Sind Browser und App erfolgreich registriert, dann muss einfach nur noch der kleine Button im Cachelisting betätigt werden. Dabei ist es unerheblich, ob das Smartphone gerade aktiv und c:geo gestartet ist, denn noch wird nichts zum Smartphone geschickt. weiter…

 


Die letzte große Herausforderung: OConly-81

Geschrieben von am 3. August 2013 um 22:29 Uhr

Des Geocachers liebstes Kind ist in vielen Fällen die Statistik. Da wird für alles mögliche eine Matrix angelegt, ja sogar ganz bestimmte Caches werden gelegt, nur um dann damit die Statistik um bestimmte Punkte erweitern zu können. Der wohl prominenteste Vertreter hierbei ist die 81er Matrix. Dabei gilt es, von jeder nur erdenklichen Kombination aus Schwierigkeit und Geländewertung einen Cache gefunden zu haben. Nun ist es ja mit ein klein wenig gutem Willen kein wirkliches Problem, diese Matrix zu füllen, “Hinz & Kunz” haben das inzwischen getan und damit den “Wert” dieser Matrix deutlich gesenkt. Aber eines kann wirklich nicht jeder, streng genommen derzeit sogar niemand: Die 81er Matrix ausschließlich mit OConly Funden füllen.

Das liegt übrigens daran, dass aktuell noch 6 Kombinationen fehlen bzw. sicherlich schon vorhanden sind, jedoch kein OConly Attribut tragen. Aber wie dem auch sei, als kleine Spielerei wurde heute die Matrix “OConly-81″ aktiviert. Wer will, der kann diese Option in seinem Benutzerprofil aktivieren und fortan kann jeder Profilbesucher den aktuellen Stand einsehen. Zusätzlich wird man dann auch auf einer Übersichtsseite aufgeführt, die anstelle der persönlichen 81er Matrix eine Gesamtübersicht über die vorhandenen OConly Caches zeigt. weiter…

 


Die Rückkehr der Reverse „Locationless“ Caches

Geschrieben von am 1. August 2013 um 10:56 Uhr

safariMit Veröffentlichung von Opencaching Version 8 wurden sie wieder eingeführt und inzwischen sind auch die ersten aufgetaucht: Reverse Caches, also virtuelle Caches ohne feste Location, die nunmehr als Safari-Caches bezeichnet werden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen eigenen Cachetyp, sondern um virtuelle Caches die mit einem eigenen Attribut als Safari-Cache gekennzeichnet sind.

Bei diesen Caches geht es darum, ein bestimmtes Objekt oder einen bestimmten Ort zu finden, oder eine bestimmte Aufgabe mit geografischem Bezug zu lösen/erfüllen. Wichtig ist dabei, dass die Aufgabe auf jeden fall nach draußen führt, denn so genannte Couch-Potatoes sind definitiv unerwünscht. Im Opencaching-Wiki finden sich zu den Safari-Caches dann auch folgende Regeln: weiter…