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Kärntner Bergbahnfahrten

Normalerweise verzichten wir im Urlaub auf Fahrten mit Bergbahnen, da diese für gewöhnlich irrsinnig teuer sind. Hoch und runter für zwei Personen schlägt dann schnell mal ein 50€ großes Loch in die Urlaubskasse. In Kärnten ist es aber etwas anders, denn dort hat man einige Bergbahnen in der Kärnten-Card enthalten, kann sie also kostenlos benutzen. Und das haben wir dann natürlich auch ausgiebig getan, immerhin ist es ja um einiges angenehmer, die ersten Höhenmeter sitzend zu erledigen. 😉

Insgesamt haben wir 8 verschiedene Bergbahnen genutzt, einige davon mehrfach, und bei allen habe ich das obligatorische Bergbahnfahrtvideo gedreht. Und um hier nicht jede Woche mit einem Bergbahnartikel um die Ecke zu kommen, habe ich alle Videos hier in diesem Artikel zusammengefasst. (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #59

Themen: (1) Weltweite Radfahrhöllen (2) Wie Holland zu Radwegen kam (3) Glaube versetzt Berge (4) Radverkehrskonzept mitgestalten (5) Mit dem Radverkehr Wahlen gewinnen (6) Radparkplätze für Potsdam (7) Tweet der Woche: Da ist doch noch Platz (8) Allerlei liegengebliebene Links


Weltweite Radfahrhöllen

Radfahren in der Großstadt ist kein Zuckerschlecken, zumindest dann nicht, wenn man nicht gerade in Kopenhagen oder Amsterdam unterwegs ist. Es ist kein Geheimnis, das dies eben vornehmlich darin seine Ursache findet, das die Verkehrsinfrastruktur großer Städte auf das Automobil ausgerichtet und in vielen Fällen auch keine Besserung in Sicht ist.

Einige Städte geben sich da durchaus Mühe, als Beispiel sei hier London genannt, wo ja durchaus erste Erfolge erzielt werden konnten. In der Zeit stieß ich nun auf einen Artikel, der das Radfahren in den Metropolen Paris, Sydney, Moskau, Bangkok, London, Beirut und Rio de Janeiro beschreibt. Und wenn man das so liest, dann ist Berlin plötzlich fast schon ein Radlerparadies. (mehr …)

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Paddeln an den Ketziner Havelinseln

Schon lange hatten wir es vor, nur wie so oft keine Zeit dafür gehabt. Eine Paddeltour an den Ketziner Havelinseln. Schräg gegenüber, an den Deetzer Erdelöchern, waren wir schon zu Fuß unterwegs und spätestens bei unserem Besuch auf dem Aussichtsturm Götzer Berg stand fest, das wir dieses Revier unbedingt mal mit dem Paddelboot erkunden wollen.

Demletzt war es dann endlich soweit. Ein freier Tag mit wunderschönem Sommerwetter machte den Ausflug möglich. Also wurde das Kajak aufs Auto geladen und wir machten uns auf den Weg. Schon am Vortag war ich mit dem Fahrrad in der Gegend unterwegs und bei dieser Gelegenheit fragte ich bei einem Bootsverleih in Brückenkopf nach, ob wir dort unser Kajak einsetzen können. Das war möglich, sollte jedoch 10€ kosten. 😯 (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #58

Themen: (1) Überblick in Sachen Radinfrastruktur (2) Die perfekte Kreuzung (3) Münster, die Zweite (4) Osnabrück sattelt (wieder) auf (5) Radverkehr, den es nicht gibt? (6) Führungsformen im Radverkehr (7) Tweet der Woche: „Gepflegter“ Radweg (8) Allerlei liegengebliebene Links


Überblick in Sachen Radinfrastruktur

Und wieder merkt man, das in Berlin Wahlkampf ist und der großen Koalition die Düse geht. Nicht nur, das die AfD reichlich Zuwachs bekommt, auch merkt man jetzt, das da eine Rechnung droht, die es für jahrelange rückwärtsgewandte Verkehrspolitik geben könnte. Und nachdem Verkehrssenator Geisel am Anfang dieses Jahres noch alles für fein hielt und später dann, angesichts überwältigender Ergebnisse bei der ersten Unterschriftensammlung für den Volksentscheid Fahrrad zurück ruderte und Bedarf einräumte, soll jetzt ganz schnell etwas geschehen.

Er hatte es ja bereits grob angekündigt, jetzt soll es sogar noch im September losgehen. Eine landeseigene Gesellschaft soll die Entwicklung und den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur berlinweit planen und koordinieren. Angesiedelt ist die Gesellschaft bei „Grün Berlin“ und nicht bei der VLB. Konflikte sind hier also schon vorprogrammiert, denn die VLB hat immer das letzte Wort und ist a) nicht gerade für schnelle Bearbeitungszeiten bekannt und b) nicht wirklich fahrradfreundlich gesinnt. Kurzum: Wir sehen hier lediglich reinen Aktionismus im Wahlkampf. Schade eigentlich. (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #57

Themen: (1) Gegen die grüne Welle (2) Steuerbonus für E-Bikes gefordert (3) Fahrrad statt Auto in Vorarlberg (4) Zukunftsgerechter Radverkehr (5) Und noch ein Radverkehrskonzept (6) Mitten in der Spur (7) Stadt ohne Autos (8) Tweet der Woche: Betriebliches Mobilitätsmanagement


Gegen die grüne Welle

Auch wenn die Berliner Morgenpost meint, das Votum würde überraschen – mich überrascht es keineswegs. Eine repräsentative Befragung von 500 ADAC-Mitgliedern ergab nämlich, das sich die Autofahrer durchaus deutlich mehr Radwege, mehr Platz für Radfahrer allgemein wünschen. Ist ja auch klar, denn Radfahrer auf dem Radweg sind nicht mehr im Wege. Und was nicht im Weg ist, fordert keine Aufmerksamkeit. Freie Fahrt für freie Automobilisten. Sozusagen.

Und tatsächlich, schaut man sich die Befragung genauer an, so zeigt sich schnell, was die Autofahrer wirklich meinten. Denn 2m breite Radspuren unter Beibehaltung vorhandener Busspuren werden abgelehnt. Und genau das ist ja das Problem. gern würde man Radlern mehr Fläche geben, eben um sie damit loszuwerden. Aber bitte nicht, wenn man dafür selbst Fläche opfern muss. (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #56

Themen: (1) Beitrag zum Klimaschutz (2) Keine Radfahrer auf der Fahrbahn! (3) NudelRadfahren (4) Im Verkehrsbereich ein Failed State (5) Verkehrsflußsimulation (6) Ankündigungsweltmeister (7) Radwegedokumentation (8) Üble Schlägerei (9) Tweet der Woche: Umleitung vergessen


Beitrag zum Klimaschutz

In Nordrhein-Westfalen gibt es ein Förderprogramm „Klimaschutz im Radverkehr“, an dem sich 21 Kommunen beteiligen möchten. Darunter auch die Stadt Heiligenhaus, die so das Rad in Verbindung mit dem ÖPNV als klimaschützende Alternative fördern will. RP Online schreibt dazu:

Hinter dem allgemein gehaltenen Titel „Klimaschutz im Radverkehr“ verbirgt sich eine ganz praktische Einrichtung für denjenigen, der mit Fahrrad und ÖPNV sein Ziel erreichen möchte, nämlich diebstahlsichere und witterungsgeschützte Fahrrad-Abstellanlagen. […] Das Projekt soll in erster Linie zu einer Reduzierung von CO2-Emissionen führen, in dem Radverkehr und ÖPNV besser miteinander verknüpft werden.

Nun sollte klar sein, das man allein mit der Beschaffung von Abstellanlagen noch keinen wirklichen Umschwung schafft, jedoch ist es ein guter Schritt, denn manch einer verzichtet auf die Nutzung des ÖPNV, weil er seinen Drahtesel nicht sicher abgestellt bekommt. (mehr …)

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Schauinsland in Kärnten: Die Villacher Alpenstraße

Zur Abwechslung verbirgt sich diesmal unter dem Titel „Schauinsland“ kein Aussichtsturm. Diesmal ist es eine Straße. Erstaunlich eigentlich, hätte ich doch selbst nicht damit gerechnet, das es sich mal lohnt, eine Sackgasse zu fahren. Bei unserem Aufenthalt am Wörthersee wurde uns immer wieder ein Abstecher auf die Villacher Alpenstraße nahegelegt. Was uns wunderte, denn warum ausgerechnet sollte man eine mautpflichtige Straße befahren, wenn es doch reichlich andere Straßen gibt?

Nun, irgendwann fiel uns ein Prospekt zur Alpenstraße in die Hände und der versprach jede Menge. Vor allem jede Menge Aussicht. Und weil die Maut ohnehin in der Kärnten-Card enthalten war, haben wir uns dann eben doch mal aufgemacht um uns die Sache persönlich anzuschauen. (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #55

Themen: (1) Schlechte Noten für Berliner Parteien (2) Mehr Kopenhagen wagen (3) Ist das Kunst oder kann das weg? (4) Einmal um die ganze Welt (5) Amazon nutzt Cargobikes (6) Parkplätze statt Fahrradbügel? (7) Ausbleibender Finanzmittelabruf (8) Sicherheit durch Fahrradschleuse (9) Mit dem Fahrrad durch L.A. (10) Tweet der Woche: Sandberge auf dem Radweg


Schlechte Noten für Berliner Parteien

In Berlin stehen Wahlen an und das im Wahlkampf plötzlich allen einfällt, das die Fahrradfahrer einen nicht unerheblichen Wählerkreis stellen, hatte ich ja schon demletzt erwähnt. Nun hatte kürzlich der ADFC seine Forderungen zur Abgeordnetenhauswahl vorgelegt und bei dieser Gelegenheit gleich mal ein wenig Schulnoten verteilt. Sollen die Parteien ruhig wissen, wo sie stehen.

Das es gerade für die derzeitige Regierungskoalition schlechte Noten waren, muss vermutlich kaum mehr erwähnt werden. Die Berliner Radverkehrspolitik ist eine Katastrophe. Die SPD kam mit 3,1 noch verhältnismäßig gut weg, die CDU erhielt eine 4,3. Gute Noten erhielten lediglich die Linke und die Grünen, die Piraten blieben im Mittelfeld weil sie das Thema kaum beachten. Das die SPD noch ein wenig reißen konnte lag, so der ADFC, an dessen plötzlicher Aktivität nach dem guten Abschneiden der ersten Unterschriftensammlung für den Radentscheid. Naja, manchmal zahlt sich (blinder) Aktionismus ja auch aus. (mehr …)

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