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Die ganze Welt an einem Ort

Vor einiger Zeit habe ich im Süden Berlins einen netten Park besucht, in dem allerlei Miniaturen verschiedener bekannter Gebäude aus der Region zu bestaunen sind, im Modellpark Berlin/Brandenburg in der Wuhlheide. Als wir nun im Urlaub in Klagenfurt waren, haben wir dort einen ähnlichen Park besucht, nur das man sich dort nicht auf die Region beschränkt, sondern die ganze Welt vertreten ist.

Im Minimundus Klagenfurt findet man wirklich toll gemachte Miniaturen, aktuell sind es 156 Modelle von Gebäuden aus 40 Ländern. Der Eintritt ist mit 18,–€ jetzt nicht unbedingt ein Schnapper, aber wenn man eine Kärntencard besitzt, bezahlt man nur noch die Hälfte und das ist dann schon wieder machbar. (mehr …)

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pyramidenkogel

Schauinsland in Kärnten: Der Aussichtsturm auf dem Pyramidenkogel

Nach etwas längerer „Turmabstinenz“ gibt es heute mal wieder ein neues Video mit jeder Menge Aussicht. Natürlich war ich nicht komplett abstinent, ich habe in der letzten Zeit nur Aussichtstürme besucht, von denen ich schon Videos veröffentlicht habe.

Aber im Urlaub in Kärnten gab es dann einen neuen. Und das ist nicht irgendein Aussichtsturm, das ist quasi „Die Mutter aller Aussichtstürme“. 🙂 (mehr …)

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radnotizen

Ra(n)dnotizen #49

Themen: (1) Idaho-Stop (2) Radelnde Politiker? (3) Bündnis für Radverkehr (4) Fahrradkrieg (5) Straßenkampf (6) Geniale Ampeln (7) Soester Schutzstreifen gestoppt (8) 7 Gründe für E-Mountainbikes (9) Durchsichtiges Wahlkampfmanöver(10) Eine Rennstrecke und fehlende Werbung


Idaho-Stop

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion Dieter Janecek hat es erkannt: Viele Verkehrsregelungen sind vornehmlich auf das Auto zugeschnitten und müssen somit, angesichts sich verändernder Verhältnisse der verschiedenen Verkehre neu überdacht werden. Und aus diesem Grund fordert er, Radlern das Fahren bei Rotlicht zu erlauben.

„Bislang haben wir den Verkehr in den Städten vorrangig nach den Bedürfnissen des Automobils ausgerichtet. Künftig sollen Auto, Fahrrad und Fußgänger gleichberechtigt sein“, begründete Janecek seine Initiative.

Das Ganze ist auch nicht wirklich neu, sondern als Idaho-Stop bekannt. Der Name lässt die Herkunft erkennen, Idaho. Dort gilt, das Radler eine rote Ampel wie ein Stopschild betrachten dürfen und ein Stopschild wie ein einfaches Vorfahrt gewähren. Das alles gibt es übrigens seit 1982, Zeit also, das es langsam auch nach Deutschland kommt. Immerhin wird ja sonst jeder Kram aus Amerika übernommen, weshalb also nicht zur Abwechslung mal was sinnvolles?!


Radelnde Politiker?

Zugegeben, wünschenswert wäre es. Und es hätte sowohl Signal- als auch Vorbildwirkung. Politiker, die anstelle dicker Limousinen das Fahrrad benutzen, um damit von Termin zu Termin zu gelangen. (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #48

Themen: (1) „Ring frei“ in Köln (II) (2) Mängelmelder Thüringer Radnetz (3) Gefährliche Radwege in Mecklenburg-Vorpommern (4) Energiefresser: Mappen und verbannen (5) Auffahrunfälle unter Radlern (6) Berufung im „Critical-Mass-Prozess“ (7) Grüne Fahrradrowdies (8) Woran liegt es wirklich? (9) Summ, summ, summ (II) (10) Oma Rosi hat eine Idee


„Ring frei“ in Köln (II)

Ich hatte dieses Thema ja schon Anfang Juni kurz gestreift, zwischenzeitlich kam es mir aber noch einmal unter. Genaugenommen fragte Kristian Köhntopp bei Google+ nach Einzelheiten zu dieser Geschichte, weshalb ich das auch noch einmal aufgreife. Denn in den Kommentaren dazu findet sich tatsächlich (von Gerd Riesselmann) eine sehr gute Erklärung dafür, weshalb es eben wirklich sinnvoll ist, die Kölner Ringe für Radler zu öffnen.

Wobei ja Köln insgesamt recht ambitioniert vorgeht und bei allen zwei- oder mehrspurigen eine Spur zur Radspur umbauen will. Dazu dann Tempo 30 für den motorisierten Verkehr und fertig ist die laube. Im Grunde also genau der richtige Weg zu einer zukunftsfähigen Verkehrsgestaltung. Und der Zeitplan, hier 1 bis 3 Jahre, ist auch in Ordnung. Da sollte sich der Berliner Senat mal ein wenig abschauen… 😉


Mängelmelder Thüringer Radnetz

In Berlin wurde ja unter anderem – im Rahmen des plötzlichen Aktionismus angesichts der enorm guten Umfragewerte für den Volksentscheid Fahrrad – eine Meldeadresse eingerichtet, bei der man Probleme mit Radwegen melden kann, wenn dort durch Baustellen falsche oder ungünstige Verkehrsführungen oder Gefahrenstellen entstehen. (mehr …)

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radnotizen

Ra(n)dnotizen #47

Themen: (1) Paris als Vorbild (2) Unfälle mit dem E-Bike (3) Miserable Aufklärungsquote (4) Das ewige Thema Fahrradhelm (5) „Hilfspolizist“ (6) Regeln für Radfahrer (7) Berlin Kamikaze (8) Kölner Thesen (9) Fahrrad-Auto-Mobil (10) Hearing zum Münchner Radverkehr


Paris als Vorbild

Die Firma Nextbike aus Leipzig will demnächst, so berichtet die Berliner Morgenpost, ganze 5000 Leihfahrräder, verteilt auf 700 Ausleihstationen in Berlin bereitstellen. Für eine Stadt, die bisher lediglich etwas mehr als eine Handvoll Ausleihstationen hat, ist das jede Menge Holz. Finde ich. Ganz anders jedoch sieht das Stefan Evers, stadtentwicklungspolitischer Sprecher, der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus.

Und erklärt auch gleich warum. Im Vergleich zu Paris wäre das nur ein erster Schritt, denn dort stünden ganze 23.000 Leihfahrräder zur Verfügung, 1750 Leihstationen wären so dicht über die Stadt verteilt, das quasi alle paar hundert Meter eine wäre. Erstaundlich, wie ich finde, denn das war mir so in diesem Umfang gar nicht bewusst. (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #46

Themen: (1) Gefährliche Radwege in Berlin melden (2) Grüne Welle via App (3) Radfahren und Alkohol (4) Teurer Fahrradspaß (5) Monnembike Projektwettbewerb (6) Zuständigkeitsgerangel in München (7) Zähes Zählen (8) Radschnellwege in Göttingen… (9) …und im Ruhrgebiet (10) Fahrradhäuschen für die Großstadt


Gefährliche Radwege in Berlin melden

Neulich berichtete ich ja über das Problem in Berlin, das Radwege oft irgendwo in Baustellen enden und der Radfahrer dann quasi strandet. Dieses Problem ist nun auch in der Politik angekommen und im Rahmen der aktuellen Bestrebungen des Senats, sich selbst und die Stadt als äußerst fahrradfreundlich darzustellen, hat man sich dieses Problems angenommen.

Seit einiger Zeit kann der geneigte Radler nun solche Problemfälle melden und man verspricht, dann umgehend Abhilfe zu schaffen. Dazu soll man entweder die Adresse oder mit dem Smartphone ermittelte Standortdaten an Rad+Baustelle@senstadtum.berlin.de senden und quasi über Nacht soll sich dann das Problem in Luft auflösen.


Grüne Welle via App

Ich hatte das vor einiger Zeit schon mal bei Google+/FB erwähnt, aber da ich gerade wieder mal darüber stolperte, sei dieses Thema auch hier noch einmal aufgegriffen. Siemens ist damit beschäftigt, ein System zu entwickeln, bei dem Radler via App in den Genuß einer mehr oder weniger durchgängigen grünen Welle zu gelangen. (mehr …)

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velothon-2016

Velothon Berlin 2016

Keine Ahnung ob ich es schon einmal erwähnt habe, aber dieses Jahr wollte ich eigentlich noch gar nicht beim Velothon Berlin mitfahren. Letztes Jahr hatte ich wegen einer Operation eine längere Trainingspause und deshalb war das eher für 2017 angedacht. Aber wie so oft kam alles anders und plötzlich war ich für den diesjährigen Velothon angemeldet.

Im Laufe der Vorbereitungen kam dann noch ein Kollege dazu, der bereits einmal mitgefahren ist und dieses Jahr auch wieder an den Start wollte. Der brachte dann noch einen Kumpel mit und schon waren wir zu dritt am Start. (mehr …)

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radnotizen

Ra(n)dnotizen #45

Themen: (1) Zahlendiskrepanz II (2) Fast schon Realsatire (3) Durchdrehende Autofahrer (4) Open Bike (5) Bluetooth-Diebstahlschutz (6) „Minenleger“ (7) Elektromobile Junioren (8) Topfhelme (9) Fahrrad-Fahrstuhl (10) Fahrrad unter Dampf


Zahlendiskrepanz II

Ein schier endloses Thema sind wohl Mondzahlen des Senats in Sachen Berliner Radgesetz: Nachdem schon der Tagesspiegel die Berechnungen des Berliner Senats zum Volksentscheid Fahrrad etwas genauer nachgerechnet hat, kommt nun auch der Rundfunk Berlin-Brandenburg auf ein solches Ergebnis. Also jetzt nicht selbst, auch er hat einen Experten befragt. Aber das sind unwichtige Details, wichtig ist, das umfassend darüber berichtet wird. Und der RBB ist ja nun nicht gerade die unglaubwürdigste Quelle.


Fast schon Realsatire

Was macht man als großer deutscher Club, wenn man seinen Mitgliedern helfen will, aber wegen eben dieser Mitglieder nicht zu ihnen hinkommt? Richtig, man macht das, was der „Feind“ tut. 😉

Ähh? Okay, nochmal verständlich. Da gibt es also den ADAC, größter Club und Interessenvertreter deutscher Autofahrer und wenn die mal eine Panne, dann schickt der Club Hilfe. Nun haben Autofahrer aber die Angewohnheit, sich gern zu großen Happenings vulgo Staus zusammen zu finden. Und dann kommt die Hilfe nicht hin. Was macht man jetzt also? (mehr …)

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