61 Stunden Fete

So, halbwegs wieder unter den Lebenden wird es noch Zeit für einen kurzen Bericht zum letzten Partywochenende. Wie schon erwähnt, haben der Logistikblogger und meine Wenigkeit nebst Frauen ein etwas längeres Partygelage zu Ehren des Jahreswechsels hinter uns gebracht und diversen deutschen Brauereien Rekordumsätze verschafft. 😉

Den Anfang machte der Freitag. Ziemlich unpassend war es leider ein recht anstrengender Tag, denn $BESTEEHEFRAUVONALLEN und ich waren schwer beschäftigt. So kam es, das wir ziemlich abgearbeitet bei Lucky eintrafen. Das war gegen 17 Uhr. Es stand ein Dartturnier an, und wir nutzten die bis dahin verbleibende Zeit um uns mit 3 frischen Weißbieren warmzutrinken. Ab in die Kneipe, den Ort des Turniers, und bei weiteren 2 bis 3 Bieren wurde die EDV eingerichtet: Excel zur Ergebnisauswertung vor Ort, Webcam um Bilderchen live ins Internet zu schicken. Nun konnte das Turnier starten. In dessen Verlauf wurde die Luft immer stickiger, ein Umstand der nur mit noch mehr Bier zu ertragen ist. Und wir haben ihn gut vertragen. 😉

Irgendwann inmitten der nacht, es war wohl gegen 2 Uhr, machten sich Lucky und ich auf den Weg nach Hause, immerhin sollte am nächsten tag die nächste Party anstehen und wir wollten bis dahin halbwegs erholt sein. Die Frauen waren schon ein Stündchen früher heimwärts marschiert und warteten nun ungeduldig auf unsere Ankunft. Diese verzögrte sich aber ein Weilchen, denn irgendein Schelm hatte den, vorher noch schnurgeraden, Weg in Schleifen gelegt, so das wir ungefähr die 10fache Wegstrecke zurücklegen mussten.

Die Nacht war kurz, denn am nächsten Morgen musste ganz dringend der Biervorrat aufgestockt werden. Einzig $BESTEEHEFRAUVONALLEN hütete tapfer Luckys Sofa, das exzessive Gelage nach dem harten Arbeitstag hatte seinen Tribut verlangt. In Eile fuhren wir also los um Bier und Zutaten für diverse Cocktails zu besorgen, denn der Beginn der nächsten Party wurde kurzfristig um einige Stunden vorverlegt, da die bessere Hälfte des Ehrengastes den Abend eigenmächtig umgeplant hatte. Die Zeit war also knapp. Glücklicherweise ging der Einkauf trotz enorm voller Geschäfte ganz fix und es konnte losgehen. Schließlich lässt sich ein ganz böser Kater am besten mit dem Grund seines Erscheinens vernichten.

Pünktlich 16 Uhr ploppten also wieder die Kronkorken und wir feierten ein anstehendes freudiges Ereignis nach allen Kräften. Nachem der Ehrengast das Weite gesucht hatte, sollte der Abend bei ein paar netten Filmchen und diversen Bieren ganz ruhig ausklingen. Interessanterweise stellten wir dabei fest, das Männer und Frauen wohl recht unterschiedliche Auffassungen davon haben, was einen guten Film ausmacht. Während wir Männer die Qualität eines Filmes am möglichst hohen „Body Count“ festmachten, konnten sich die Frauen irgendwie nicht damit anfreunden, das in einem Film über den Weihnachtsmann auch mal literweise Blut fließen kann. Naja, die Menschen sind eben verschieden… 😉

Den Sonntag ließen wir recht ruhig angehen. Immerhin mussten $BESTEEHEFRAUVONALLEN und ich noch arbeiten. Silvesterfete im Seniorenwohnhaus. Wie bereits erwähnt wurden wir 23.45 Uhr von den Senioren „entlassen“ und machten uns wieder auf den Weg zu Lucky. Weil wir ja fahren mussten lag unser Alkoholpegel zum Jahreswechsel bei exakt 0 Promille. Dieser Zustand musste umgehend geändert werden, also erstmal ein erfrischendes Sturzbier genossen. Diesem Bier folgten umgehend noch weitere, schließlich sollte ja nichts schlecht werden. Irgendwann war plötzlich die PS2 am Start und Eye-Toy lag drin. Also gab es neben dem Gezeche auch noch vielerlei körperliche Anstrengungen. Dabei kämpften zwei teams gegeneinander: Ganz klassisch die Preussen gegen die Sachsen. Das wir Preussen gewonnen haben, muss ich ja mit Sicherheit nicht wirklich erwähnen. 😉

Nun denn, gegen 6 Uhr hingen alle ganz mächtig in den Seilen, Bier und Sport hatten das Letzte gefordert und die Party wurde beendet. 61 Stunden waren um und alle Kraftreserven aufgebraucht. Nur eines wird mir ewig ein Rätsel bleiben: Da sagt doch der Logistikblogger ganz zum Abschluß, das wäre „das entspannendste Wochenende seit langem“ gewesen… 😮

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

5 thoughts to “61 Stunden Fete”

  1. ..“das entspannendste Wochenende seit langem“..
    Ja Schrottie war es aber wirklich. 😀

    Gut ich habe schon ab dem 2. Weihnachtsfeiertag angefangen richtig zu feiern, aber das war ja nur zum aufwärmen.

    Und ich will ja mal sagen (wenn du es nicht machst), ich habe das Turnier als Zweiter beendet und mit einem geilen 142 Wurf (triple 20, triple 20, doubel 11) meine zweite Runde beendet. 😀

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