A Walk Through The Park #1

Meine alte Heimatstadt Potsdam hat sich in den letzten Jahren zusehends zu einer wirklich attraktiven Stadt entwickelt. Attraktiv zumindest für Touristen. Und mit dem Abstand der Weggezogenen muß ich sagen, Potsdam ist ein unwahrscheinlich „tolles Stück Stadt“. Auch wenn das manch anderer nicht so sieht

Aber neben der Stadt im Wandel gibt es in Potsdam auch etwas konstantes, etwas das schon immer einen Besuch wert war: Der Park Sanssouci. Selbst ich sehe den Park immer aus den Augen eines Touristen, war er doch in meiner Kindheit weniger interessant, da bevorzugte ich den Park Babelsberg als „Spielplatz“. Dies lag aber wohl in erster Linie an dessen Lage.

Gestern war ich dann mal wieder im Park Sanssouci. Und logisch, auch in paar Bilder habe ich gemacht. Das Wetter war zwar mal wieder mehr als mies und nur einmal kam ganz kurz die Sonne hervor, aber HDR sei Dank sind nicht alle Bilder zu Löschkandidaten vermurkst gewesen.

Eigentlich hatte ich mir erhofft ein etwas größeres Bild vom Schloss machen zu können, aber auch unter der Woche sind dermaßen viele Touristen vor Ort und keiner von denen hatte den Anstand extra für mich Platz zu machen. Und so musste eben ein tourifreier Teil gesucht und abgelichtet werden. 😉

Vom Schloss aus ging es dann direkt in Richtung große Fontäne, die leider nicht in Betrieb war. Das liegt aber, wenn ich mich recht erinnere, an der Jahreszeit, die Fontänen werden erst etwas später in Betrieb genommen. Die Skulpturen, die den Winter über auch verhüllt sind, waren dafür zum größten Teil schon freigelegt.

Keine Fontäne, kein Wasser, also musste ich mich dann wohl oder übel umdrehen um etwas Wasser vor die Linse zu bekommen. Wobei das ruhige Wasser beinahe noch besser ist, sorgt es doch für viel bessere Reflexionen, gerade hier in Verbingung mit den Baumreihen im Hintergrund.

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

5 thoughts to “A Walk Through The Park #1”

  1. Naja rein optisch ist Potsdam schon ganz hybsch, das holländische Viertel gefällt mir ganz gut, dennoch ist da fast immer mieses Wetter 😉

  2. mal n Tip für ‚größeres Bild ohne Touris‘, Graufilter und Langzeitbelichtung hilft da ungemein 😉

    Aber Sanssouci muss ich mir auch mal wieder antun, das letzte Mal ist sicherlich 15 Jahre her 😐

  3. Hmm, bei in erster Linie grauem Wetter, grauen Terassen und grauem Himmel einen Graufilter nehmen? Dann bleibt ja nix mehr fürs Foddo! :angel:

    Aber okay, das klingt plausibel, nur müsste bei langer Belichtung das Stativ aufgebaut werden, welches ich nicht mit dabei hatte. Und was die Filter betrifft, da muss ich ja immer zwei haben (58 und 52mm) und obendrein sind vorher noch andere geplant. Aber ich behalte das mal im Hinterkopf…

  4. nicht falsch verstehen, ein Graufilter ist ein Neutraldichte-Filter, der soll das einfallende Licht mit seinem ganzen Farbspektrum abschwächen, so dass längere Belichtungszeiten möglich werden. Er filtert also nicht die ‚Farbe‘ Grau aus einem Bild 😉

    Zur Größenproblematik: dem könnte man leicht entgehen, wenn man für das größte Filtergewinde die Filter kauft und dann mittels Adapterring diesen Filter auf dem kleineren Filtergewinde verwendet.
    Aber spätestens bei nem neuen Objektiv mit noch größerem Filterdurchmesser steht man wieder vor nem Problem …

    Was genau planst Du denn noch für andere Filter? In der Digitalfotografie gibt es genau 3 Filter, die man nicht am Computer nachbilden kann, das wäre der eben genannten Graufilter, der Grauverlaufsfilter und der Polarisationsfilter. Alle anderen, aus der analogen Fotografie bekannten, Filter sind entweder schon mit der Kamera, aber spätestens in der EBV nachbildbar.

  5. Erstmal ist noch ein Polarisationsfilter auf dem Plan, wobei ich da noch am überlegen bin, ob er in 58mm ausreicht, denn auf dem Teleobjektiv werde ich ihn vermutlich weniger brauchen.

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