Abfragestrategie gesucht!

Lange habe ich mich ja dagegen gesträubt, aber in letzter Zeit waren die Server von geocaching.com dermaßen schlecht bis zuweilen überhaupt nicht erreichbar, das ich nun in den sauren Apfel gebissen habe und ein Jahr Premiummitgliedschaft käuflich erworben habe. Zwar tut es mir immer noch leid, denn letztlich kauft man damit ja die eigenen Dosen zurück, aber zumindest ist es so einfacher einen gewissen „Vorrat“ an Caches zu Hause zu haben, so können auch Touren geplant werden, wenn der IIS von geocaching.com mal wieder das macht, was er am besten kann – Pause. Naja, ein IIS ist halt kein Apache.

Aber zurück zum Thema, mir geht es um die Pocket Queries. Eben diese kann man sich als Premiummitglied zuschicken lassen. Derer 5 Stück innerhalb von 24 Stunden und pro Pocket Query werden maximal 500 Geocaches erfasst. Nun wohne ich ja in der großen Stadt und die exorbitant hohe Cachedichte macht es erforderlich, das allein für das nähere Wohnumfeld gleich mehrere Pocket Queries nötig sind. Und das stellt mich aktuell vor ein Problem.

Eine Pocket Query erfolgt immer von einem festen Punkt (Koordinate, Wegpunkt) aus im Umkreis bis die 500 erreicht ist. Somit wird eine kreisrunde Fläche erfasst. Reicht die Größe des Kreises nicht aus, muß das Gebiet eben durch mehrere Kreise erfasst werden, die sich dabei zwangsläufig überlappen. Und genau hier ergibt sich eine recht wichtige Frage: Wie findet man heraus, um welche Koordinaten herum man die jeweiligen Pocket Queries laufen lässt, um verlustfrei mit möglichst wenig Überlappung zu arbeiten?

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

17 thoughts to “Abfragestrategie gesucht!”

  1. Lol. Dazu kann ich so gar nichts sagen, aber ich kommentiere gerne bei Dir 😉

    Premium Mitgliedschaft, lohnt sich das denn? Okay das mit den Pocket Q. habe ich vernommen, wo sonst liegt der Nutzen bei Dir bzw. bei Euch?

    Lieben Gruß
    Martina

  2. Hmm, über eine Strategie hab ich mir auch schon Gedanken gemacht bin bisher aber noch nicht so schlüssig. Viele verwenden wohl Cachewolf und füttern hier regelmäßig die aktuellen PQ´s dazu und spidern dann um aktuell zu bleiben. Das Problem mit zuvielen Caches bei mir hab ich jetzt nicht mehr 🙄 Sind nur noch wenige im 10km Radius.

  3. Frage: Wie erstellt mann Pocket Queries für alle in Österreich auf Geocaching.com gelistete Caches ?

    Antwort: Derzeit benötigt man 19 Pocket Queries (PQ) um alle österreichischen Caches zu erhalten. Um die 500er Grenze pro PQ nicht zu überschreiten muß ein eindeutiges Filterkriterium angewandt werden. Am sinnvollsten ist hier eine Filterung nach der „placed“-Zeit. Folgendes sollte pro PQ angewählt werden:

    .) Show me 500 caches
    .) Any Type
    .) Any container
    .) Within countries .) Austria
    .) Placed between xx.xx.xxxx and yy.yy.yyyy

    in österreich sinds derzeit 19 pocket-queries….

    (c) http://www.tafari.at/

    lg und happy caching 😉

  4. @Martina: Also ich selbst kann bisher noch keinen klaren Vorteil einer Premiummitgliedschaft erkennen. Eben nur die PQ, die mir ja einen gewissen Vorrat an Geocaches ins Haus bringen, so das ich Touren auch dann planen kann, wenn GC mal wieder offline ist. Die „Instant Notify“, also Benachrichtigungen zu neuen Caches und dergleichen brauche ich nicht, da ich nicht zum Kreise der FTF-Geilhuber gehöre, denen eine schnelle Info zur Cacheverööfentlichung etwas bringt. Naja, man kann auf der Karte die bereits gefundenen Dosen ausblenden und auch sonst ein wenig filtern, aber das ist eine Funktion auf die ich gut und gerne verzichten kann.

    Ergo: Die Premiummitgliedschaft ist im Grunde zum Fenster herausgeworfenes Geld, einzig die PQ sind dann sehr sinnvoll, wenn man wie ich sehr oft unterwegs ist und somit auch sehr oft Touren plant, was ja wegen der miserablen Server von GC online nicht immer funktioniert.

    @fragless: Österreich hilft mir da nicht wirklich weiter… 😉

    @spike05: Die Sache mit dem Spidern mittels CacheWolf hatte ich auch schonmal angedacht, aber das dauert Atens recht lange und ist Btens nicht wirklich nett und obendrein unzulässig.

  5. @Schrottie: da ich die PQs nur sporadisch und dann auch nur für Tradis nutze, habe ich mir bisher keine solchen Gedanken gemacht. Ich verarbeite die Datei auch nicht weiter, sondern schieb sie so aufs GPSr.

    @Martina: für mich liegt der Nutzen einerseits in den möglichen PQs, aber ich nutze auch gerne die Filterfunktion bei der Kartenansicht und die individuell einstellbaren Benachrichtigungen

  6. Im grünen Forum findest Du sicherlich auch ein paar Hinweise, aber meinen Senf werde ich auch noch los:
    1. Beim Erstellen der PQs die angebotene Möglichkeit von „Preview in GoogleMaps“ nutzen, das geht bereits nach dem Zusammenklicken und vor dem Versand per Email. Dauert zwar einen Moment, aber die Abdeckung der PQ wird gut angezeigt.
    2. eine nachgelagerte Software zum Verarbeiten, Filtern etc. der PQs ist sehr hilfreich…

    Gruß
    Christoph

  7. Auch wenn ich deine Ansichten zum Thema „zurückkaufen der eigenen Caches“ weiterhin nicht teile, hier ein Link zum Ruhrcacher, wo ich das Vorgehen schon einmal in einem Kommentar beschrieben habe. Es entspricht im Endeffekt dem von fragless.

  8. Hallo Schrottie,
    du kannst die Anleitung von fragless leicht auf deine Bedürfnisse anpassen. Statt Austria Germany und dann deinen Cachemittelpunkt als Ausgangsskoordinate festsetzen. Jetzt musst diu nur noch einen brauchbaren Suchradius eingeben. bei mir sinds 120km für S-H HH und Teile von Niedersachen. Damit komm ich zur Zeit auf etwa 9600 Caches in 20PQs. Und dann noch täglich die Last Week PQ und alles ist da. Lohnt sich aber eigentlich nur mit GSAK als Backend.

  9. @Carsten: Aber wie lange soll ich das ausprobieren, bis ich alle passenden Zeiträume ermittelt habe? Abgesehen davon schwanken die ja auch enorm durch Archivierungen etc. Obendrein habe ich dann ja wieder alles in den PQ, ich unterscheide das aber lieber nach Tradi, Multis, Letterbox/Earth-/Webcamcache und lasse bspw. blöde blaue Fragezeichen raus, die mag ich nicht und wenn die mal ein Bonus sind dann haben die eben Pech gehabt.

    @heisu: 9600 Cache in 20 PQ? Das wäre ja nur ein „Wirkungsgrad“ von 10% per PQ. Naja, und GSAK klingt ganz toll, macht aber arge Probleme mit wine, sprich, es stürzt pausenlos ab. Wobei das aber auch nicht das Problem ist, es geht ja auch ohne GSAK.

  10. @Schrottie: eher 96%. Es sind um wieder aktivierungen etc. abzusichern 470-490 Caches pro Query. Und du hast Recht, GSAK und Wine passt einfach nicht. Aber VirtualBox unter Ubuntu mit XP und alles lübbt wie geschmiert.

  11. Ich habe für 50km um mein Home 6 PQs am Start.
    3 x Tradis an Dienstag: 1.1.1994-1.5.2008, 1.5.2008-1.6.2009, 1.6.2009-31.12.2010. Die dritte ist natürlich noch sehr leer, die anderen beiden fassen dafür ca 480-490 Caches. Das werden auch nur weniger, weil ich ja wgfinde. Wiederbelebte Archivierte gibts auch nur eine handvoll pro Jahr.
    3 x Alle Sonstigen Typen am Montag mit ähnlichen Datumsgrenzen und Größen.

    Dazu noch eine tägliche mit allen Typen im 20-km-Umkreis (ohne Datumsfilter), da passen so knapp unter 500 bei mir rein (konkret 19,7 mit monentan 495 Stück). Damit bin ich für Caches in der Nähe täglich auf dem Laufenden.

    Das einzige was ein bisschen Arbeit macht, ist halt das Ausprobieren der Datumse, aber da musst du durch, denn verschiedene Umkreise machen garantiert mehr Arbeit und bringen einiges an Redundanz.

  12. So, ich habe das mal mit insgesamt 22 PQ probiert, damit decke ich je nach Alter ein Gebiet zwischen 100 und 500 Kilometer ab. Das heißt im Umkehrschluß, wenn ein Datumsbereich noch recht „frisch“ ist, also gerade erst begommen hat (bspw. 01.10. – 31.12.09), dann hat er eine höhere Reichweite, läuft er schon ein Weilchen, dann bleibt zumindest der Nahbereich bis 100 km recht aktuell. Das ist eineLösung, mit der ich durchaus leben kann.

    Vielen Dank nochmal für die Tipps! 🙂

  13. Guter Tip mit dem Datum, ich habe das nun auch mal umgebaut und hier laufen nun 9 PQs für Berlin und Umgebung, damit sollte ich alles haben. :mrgreen:

  14. DDie Idee ist eigentlich, das man den Datumsbereich so varriert, das man immer knapp 500 Caches im selben Umkreis hat. Meine 1. PQ geht vom ersten cache – 20.10.2004, die 2. vom 21.10.04 -12.10.05 und die 20. vom14.08.09.-.11.09.09. Die Aktuelle läuft seit dem 12.09. und ist wohl in ein paar Tagen voll. Damit decke ich (recht überflüssig, ich fahr eh selten weiter weg), einen radius von 120km ab.

  15. Wenn man Micros wegläßt und nur große Dosen anklickt, dann kommt man in einer Großstadt auch mit sehr wenigen PQs aus. Dementsprechend kann der Radius auch auf 50km oder mehr gesetzt werden.

    Wichtig dabei ist, daß man den Tag, wann das PQ laufen soll, erst anklickt, wenn alles steht. Sonst wird bei jedem Zeitspannenversuch ein PQ abgeschickt und das PQ-Limit wird schnell erreicht.

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