Abgestaubt: UMTS/HSDPA Wi-Fi Hotspot

Ich hatte es ja bereits kurz erwähnt, beim Bloggeburtstagsgewinnspiel von Gilly fiel mir die Weltherrschaft in den Schoß der Gewinn eines UMTS/HSDPA Wi-Fi Hotspot zu. Das Ding ist dann vor ein paar Tagen auch hier angekommen, aber bis auf kurzes Begrabbeln sowie ein paar Aaaahs und Oooohs war noch nicht drin. Einfach aus Zeitmangel, welcher mich derzeit wieder akut umgibt. Heute aber, heute war ein wenig Zeit und ich habe das Ding mal getestet. Und für wirklich gut befunden!

Schon optisch macht das Teil einen wirklich guten Eindruck. Rundum Kunststoff, vorne in Aluminiumoptik und nirgends olle Ecken und Kanten. Perfekt also, um es unterwegs schmerzfrei in der Hosentasche zu transportieren, aber auch salonfähig genug um es auch mal dezent im Restaurant auf dem Tisch liegen zu lassen.

Eingerichtet wird der HotSpot ganz einfach via WLAN. Damit kann das Ding plattformübergreifend verwendet werden, es ist ja nicht wie so oft irgendwelche Software notwendig, die dann wieder mal nur unter Mircosoft Solitär Dienst tut, nein, ein Browser reicht völlig aus. Einfach den HotSpot einschalten und den Rechner verbinden. Das Netzwerkpasswort für die Ausgangskonfiguration steht auf der Rückseite des Gerätes, somit kann hier auch nichts schiefgehen.

Anschließend im Browser http://192.168.1.1 aufrufen und schon kann man das Ding konfigurieren. Für die Internetverbindung steht ein Assistent zur Verfügung, der bei der von mir verwendeten Aldi-Talk SIM sofort die richtigen Einstellungen fand. Ob das mit den SIM-Karten anderer Anbieter genauso ist, vermag ich allerdings nicht zu sagen. Jedenfalls war die Kiste ungefähr 3 Sekunden später online.

Ein Blick auf die aktuellen Verbindungsdaten zeigte dann, das so ein HotSpot gegenüber einem UMTS-Stick durchaus von Vorteil ist: Die Netzabdeckung von Eplus, und Aldi-Talk resp. Medion ist ja nichts anderes, ist selbst in Berlin teilweise sehr miserabel und in der Ecke meines Wohnzimmers, in dem ich das Notebook stehen habe ist der Empfang eher dürftig. Den HotSpot hingegen muß man ja nicht zwingend neben dem Notebook liegen oder gar an eben dieses angeschlossen haben. Also ab mit dem Teil auf das Fensterbrett und schon stand eine saubere HSDPA-Verbindung.

Insgesamt können bis zu 5 Geräte gleichzeitig via WLAN auf den HotSpot zugreifen. Woraus sich diese beschränkung ergibt ist mir zwar unklar, aber für meine Bedürfnisse wären auch 3 ausreichend – zwei Notebooks und ein Handy, mehr hat man im Urlaub sowieso nicht dabei und nur dort braucht man ja auch den HotSpot. Also ich zumindest.

Damit fehlt eigentlich nur noch eines: Eine SIM-Karte für das österreichische A1-Netz, vornehmlich Prepaid mit einem preiswerten Datentarif. Schließlich ist Österreich unser bevorzugtes Urlaubsland und A1 bietet selbst dort HSDPA, wo wir im Sommer ein paar Tage ganz weit draußen am Ende der Welt verbringen wollen. Blöd nur, das die meisten Karten nur an Leute mit Wohnsitz und Konto in Österreich geliefert werden. Da muss ich wohl noch ein Weilchen suchen…

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

8 thoughts to “Abgestaubt: UMTS/HSDPA Wi-Fi Hotspot”

  1. Hey Maik… Ja das Teil ist schon cool – hätte ich gewusst das du eines brauchst, meines ging gerade bei Ebay für 75 Euro weg. Aber es funktioniert wirklich tadellos. Der Akku sollte etwas kräftiger sein, so dass er einen Arbeitstag durchhält – aber das spielt die allgemeine Größe des Gerätes nicht mit. Soll ich dir beim nächsten Österreich besuch eine A1 Prepaid Karte kaufen? Wir sind da immer zum tanken 😉 Gruß Blaulix

  2. Hmm, die Sache mit dem tanken. Das es Wertkarten an der tanke gibt habe ich auch schon gehört. Aber gibt es da auch die benötigte SIM? Wenn ja, dann wäre das kein Ding, wenn ich von Berlin nach AT fahre, dann muß ich sowieso spätestens in Kufstein tanken. Nur dachte ich bisher, man muss die SIM beim Provider ordern und kriegt an der Tanke nur die Wertkarte selbst… 😐

  3. Ich meinte ja nicht an der Tanke die SIM holen – da würde ich dir auch nen Abstecher machen. Gibts in Bregenz sicher. Und bei uns auf der Wache fährt ein Ösi – der könnte das Teil auch besorgen… Sicher reicht es wohl auch wenn man hier ist das Teil zu holen.

    1. Joar, ich habe inzwischen auch schon meine „Kontakte“ im Wiener Raum aktiviert. Aber vielleicht kann ja auch euer Ösi mal kurz bei sich nachfragen, ob man als Touri eine SIM erwerben kann. Es muss ja nicht unbedingt vorab zugesandt werden, schnell mal auf der Anreise in Kufstein eine abholen ginge ja auch.

  4. Ich bin ja für die anstehende große Tour auch noch auf der Suche nach günstigen Prepaid-SIMs für die zu besuchenden Länder. Für AT/IT wäre ja auch drei.at ganz praktisch. Die bieten aber ihr Prepaid-Internet nur im Paket mit nem Stick an und leider kein SIM-Only. Alternativ würde ich mir auch eine Vodafone Ireland SIM zulegen, da kann man für knapp 3 Euro am Tag in ganz Europa ins mobile Netz.

    Na mal sehen was sich so ergibt, aber so ein HotSpot wäre da natürlich auch ganz praktisch. Nettes Gimmick.

  5. @Max: Wie es aussieht, wird es bei uns in AT auf B.Free herauslaufen, das ist das A1-Netz und somit hat man selbst an den entlegenen Winkeln gute Netzabdeckung. Das kostet 19,90 FRZ und beinhaltet neben der SIM auch 1.5 GB Transfer. Das sollte für den Urlaub locker reichen und später braucht es dann ja nur noch Wert- also Aufladekarten. Soweit ich inzwischen weiß kriegt man die in den A1-Shops auch als Tourist. 🙂

  6. @Schrottie: braucht man in in AT denn so wie hier auch einen Perso für solch ein Starter-Paket? In SE und PL konnte man die einfach so kaufen, ganz ohne Registrierungsgedöhns, scheint in anderen Ländern auch eher verbreitet.

    1. Angeblich nicht, so zumindest die mir gegenüber getätigten Aussagen einiger Österreicher. Aber ich habe da noch entsprechende Anfragen laufen und warte noch auf endgültige Auskunft.

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