Attention, please!

Was sagt ein Sachse, wenn er in Amerika einen Weihnachtsbaum kaufen möchte?

Jaja, Scherz beiseite. Für diejenigen, die es noch nicht bemerkt haben, seit 2 Monaten läuft wieder auf allen Radiosendern regelmäßig der größte Nervtöter der Menschheit – Last Christmas – und weil dadurch klar ist, das nun wieder das Fest der Liebe vor der Tür steht, öffnen auch die ersten Baumhändler ihre Pforten. Aber was durfte ich da heute sehen: 29 Euronen für eine kleine verkrüppelte Nordmanntanne.

Merken die noch was?

Klar, man soll nicht mehr umrechnen, tut es dann aber trotzdem und so kommt man dann auf stolze 60 Mark. Füher, also als es noch die gute alte D-Mark war, hätte das Volk einen Weihnachtsbaumhändler mit Heugabeln, Fackeln und Dreschflegeln vor Zorn aus dem Dorf getrieben, hätte er solche Preise aufgerufen. Und heute dürfen die es auf riesigen Plakaten anschreiben und obendrein rotzfrech Sonderangebot nennen.

Ich bin entsetzt! 😯

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

5 thoughts to “Attention, please!”

  1. Anscheinend gibt es in diesem Jahr weniger Weihnachtsbäume als sonst. Deshalb können sie solche Preise auch am Markt durchsetzen. Wer möchte denn zum „Fest der :heart: “ am Weihnachtsbaum sparen. 😉

  2. Ich weiß auch nicht… Irgendwie finde ich ein Kaminfeuer und halt die gnaze Bude gschmückt inwzischen fast cooler als einen Baum.

    Dieser ganze Commerzscheiß nervt einfach ohne Ende… Ich komme mir so vor als würde ich ständig die eierlegende Wollmilchsau suchen. Bei allen Einkäufen. Zum Kotzen…. -.- :sick:

  3. bei uns gibt es seit Jahren einen Plastikbaum. Ist Billiger, einmal einkaufen fahren reicht für Jahre, er nadelt nicht und nach dem Fest kommt er zusammengeklappt auf den Dachboden. Die Qualität von den Plastikbäumen ist auch nicht so schlecht, ein paar aus der Familie haben es erst im dritten Jahr gemerkt.

  4. Wernör, ich wollt genau das selbe sagen, ein Künstlicher Baum ist doch genau so schön. Ich bin mit einem künstlichem Weihnachtsbaum aufgewachsen und kann nicht sagen, dass es schlecht war. Dieses zusammenbauen von dem Baum und irgendwann das Abbauen, wenn der Baum schon alle langsam nervt war immer spannend! 🙂

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