Auf dem Weg zur Harzer Wandernadel in Gold

Ich hatte ja schon im Februar ein wenig Prosa zur Harzer Wandernadel verfasst, weshalb ich hier nicht weiter darauf eingehen werde. Nur soviel sei wiederholt, es handelt sich dabei um ein Programm, bei dem man an allerlei tollen Orten im Harz Stempel sammeln kann, für die man dann mit verschiedenen Wandernadeln „ausgezeichnet“ wird.

Und nachdem wir es im Februar bereits bis zu Silber geschafft haben, sollte nun auch noch fix Gold erreicht werden, bevor es dann an das etwas langfristigere Ziel geht, auch noch Harzer Wanderkönig zu werden. So wirklich viele Stempel braucht man ja für Gold nicht, es sind 24 an der Zahl, jedoch ist es schwieriger als gedacht, wenn man nicht im Harz sondern eben in Berlin wohnt.

Harzer Wandernadel in Gold

Los ging es in Blankenburg (Harz), wo wir uns die Burgruine Regenstein (80) anschauen und gleich auch noch kurze Abstecher zu den Sandhöhlen im Heers (81) und zur Regensteinmühle (82) machten. Damit hatten wir, die 17 schon „mitgebrachten“ Stempel mit eingerechnet, 20 Stempel zusammen. Damit war Gold schon fast erreicht.

Eingemietet hatten wir uns in Altenau, wo wir dann am Abend noch einen Spaziergang zum Brockenblick (132) machten, was Stempel 21 brachte. Am nächsten Tag ging es dann von Altenau zu Fuß den Dammweg entlang. Dummerweise zuerst in die falsche Richtung. Und das, obwohl wir nicht nur eine gute Wanderkarte, sondern auch GPS dabei hatten. Aber beides ignorierten wir, wir bogen einfach falsch ab und merkten das erst nach 3 Kilometern. 😯

Wanderweg vom Dammgraben zur Jungfernklippe

Naja, passiert. Zurück auf dem richtigen Weg gab es dann zwei weitere Stempel (149 und 133), bis wir kurz vor Torfhaus noch einen Abstecher zur Jungfernklippe (221) machten, wo es dann den 24. Stempel gab. Das passte prima, denn der nächste Halt war Torfhaus und dort konnten wir dann gleich im Nationalpark-Besucherzentrum die goldene Wandernadel abholen.

Huch, zweimal die Stempelstelle 134?Der Rückweg führte dann über die Wolfswarte (135) und den Gustav-Baumann-Weg (134) zurück nach Altenau. Den Stempel 134 sammelten wir dabei gleich zweimal ein, denn kurz nachdem wir ihn hatten, stolperten wir über die ehemalige Stempelstelle 134 (Brander Klippe), wo noch ein vollständiger Stempelkasten stand.

Am Sonntag ging es dann ins Okertal, wo wir erst gemütlich zum Treppenstein (117) und anschließend zum Kästehaus (118) hinauf wanderten und von dort aus über die Kästeklippe hinab nach Romkerhall weiterzogen. Zurück ging es dann fast eben entlang der Oker, wo zwischendurch noch die Verlobungsinsel (116) einen Stempel für uns bereithielt.

Aussicht von den Kästeklippen

Der Montag war dann der Rückreisetag, an dem wieder kurz in Blankenburg (Harz) halt gemacht wurde, diesmal um vom Kleinen Schloß aus zu den Barocken Gärten (78) und zur Ruine Luisenburg (77) zu wandern. Zum Abschluß war dann noch ein Abstecher zum Großvaterfelsen (76) drin, der den 32. Stempel brachte. Nun denn, noch 18 Stempel bis zum Harzer Wanderkönig … 🙂

Der Großvaterfelsen in Blankenburg (Harz)

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)