Radeln in Mecklenburg: Rund um den Nationalpark Müritz

Westlich der Müritz befindet sich der Nationalpark Müritz, den wir – mehr oder weniger – mit dem Fahrrad umrundet haben. Umrundet ist dabei vermutlich nicht der richtige Begriff, wir haben uns eher so grob an seinen Grenzen orientiert, aber wer will da schon Haare spalten? 🙂

Start sollte zunächst Kratzeburg sein, aber auf dem Weg dorthin fanden wir einen Ort vorher, in Dalmsdorf, einen ganz guten Parkplatz und so ging es dann eben genau dort los. Planmäßig fuhren wir also weiter Richtung Kratzeburg, von wo aus wir dann in nördlicher Richtung weiter gen Pievertstorf radelten. weiterlesen

Ra(n)dnotizen #99

Man konnte es ja eigentlich ahnen, aber das neue Berliner Mobilitätsgesetz schlägt hohe Wellen und sorgt für manch verbale Entgleisung in den Kommentarspalten der Tageszeitungen und besonders in den sozialen Netzwerken, allen voran der Facebookstammtisch mit seinen tausenden Fachleuten und Experten. Nun gibt es ja leider nicht sehr viel, worüber sich Autofahrer aufregen könnten, aber um das zu erkennen, muss man das Gesetz auch mal lesen.

Das tun die wenigsten und offenbar tun dies auch die Journalisten nicht, die darüber berichten, denn überall heißt es, das Gesetz würde Autofahrer über Gebühr benachteiligen, sie in Zukunft zu Randgestalten degradieren. Hey, gehts noch?

Tatsächlich ist es ja so, dass die Autofahrer nach Gesetzestext tatsächlich nur in einem Fall das Nachsehen haben: Kommt es bei zu treffenden Entscheidungen dazu, das zwischen Interessen der Autofahrer oder Interessen der Radfahrenden zu entscheiden ist, ist der Zuschlag eben dem Radverkehr zu geben. weiterlesen

Radeln im Rheinsberger Land: Unterwegs zwischen Rheinsberg und Neuruppin

In Rheinsberg rühmt man sich ja gern der Tatsache, das es rund um die Stadt reichlich Radwege gibt, die zu ausgedehnten Radtouren einladen. Und ich habe ja letztens schon erwähnt, dass gerade rund um Rheinsberg ein ganz besonderes Problem existiert. Irgendwann vor Jahren wurden allerlei Radwege gebaut und danach wurde schlicht vergessen, sich auch mal darum zu kümmern. Und so sind im Laufe der Jahre allerlei Wurzeln gekommen, die die Radwege umfassend aufgebrochen haben.

Das ist sehr ärgerlich, denn dadurch werden wirklich tolle Strecken eher zur Qual und man verzichtet schnell mal darauf. Auch die Tour um die es heute geht, hat reichlich „Wurzelstrecke“ zu bieten. Leider war das so nicht abzusehen und ohne die Wurzelaufbrüche wäre es auch eine echt nette Tour. Und wer mit dem Fully daherkommt, hat ja eh keine Probleme damit. weiterlesen

Ra(n)dnotizen #98

Berlin hat ein Radgesetz. Okay, es heißt Mobilitätsgesetz und war in der Koalitionsvereinbarung des rot-rot-grünen Senats schon für das Frühjahr avisiert, aber immerhin. Jetzt steht der Referentenentwuf und mit etwas Glück wird es noch so rechtzeitig verabschiedet, das es zum 1. Januar 2018 in Kraft treten kann. Was schon wichtig wäre, denn so ambitioniert das ursprünglich für den Volksentscheid auf den Weg gebrachte Gesetz war, so schwammig erscheint mir das nun vorgelegte.

Klar, auch darin finden sich teilweise klar definierte Ziele, insbesondere 100km Radschnellwege und 50.000 Fahrradabstellplätze sind erwähnt, aber vornehmlich liest man darin von Plänen. Pläne, Planfestellungen, Fortschreibungen von Vorhaben. Alles immer wieder unter Aufsicht der zuständigen Behörde. Die übrigens, gerade im Fall des ÖPNV, besonders klar geregelt ist: weiterlesen

Radeln in Mecklenburg: Ein Ausflug zum Müritzfischer

Jedesmal wenn wir uns im Mecklenburgischen herumtreiben, ist ein Abstecher zum Müritzfischer an der Boeker Mühle obligatorisch. So auch in diesem Jahr. Und eines gleich vorab: Es mag ein „schlechter Tag“ gewesen sein, aber dieses Jahr waren wir mehr als enttäuscht. Und das auch nur deshalb vorab, damit der Müritzfischer nicht sofort als uneingeschränkte Empfehlung verstanden wird, das hat er sich in diesem Jahr nämlich wirklich nicht verdient.

Aber zur Tour, darum soll es ja heute gehen. Start unserer Tour war Wesenberg, von wo aus wir in nördliche Richtung losradelten. Dabei hat man dann die Wahl, links um den Großen Labussee oder rechts herum. Wir entschieden uns für links herum, weil die Strecke etwas ruhige ist. Nördlich des Sees, wo beide Streckenvarianten wieder aufeinander treffen, in Zwenzow, ist übrigens auch ein netter Wanderparkplatz. Wer also wie wir zunächst mit dem Auto anreist, kann dort ebenfalls prima parken. weiterlesen

Ra(n)dnotizen #97

Als regelmäßiger Radfahrer in einer Großstadt meint man ja für gewöhnlich, alles schon erlebt oder gesehen zu haben. Aber was sich man aktuell im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach macht, hat schon gewissen Kronencharakter. So vong aufsetzen her. An der Fraport Arena sind Parkplätze recht knapp, da man bei deren Planung einfach zu vergessen haben scheint, das die Besucher dieser Sportstätte ja oft auch mit dem PKW anreisen.

Und während bspw. hier in Berlin die PKW wie selbstverständlich die Radwege als Parkplätze für sich beanspruchen, ist es in Frankfurt nun – zumindest zeitweise – gestattet. In der Tat hat man dort Zeichen 315 aufgestellt und mal eben ein „auf dem Radweg“ darunter gepappt. Das ist schon so frech, das hier selbst der ADAC, sonst ja zu jeder Schandtat bereit, solange sie nur seinen Mitgliedern zu freier Fahrt verhilft, an der Rechtmäßigkeit zweifelt: weiterlesen

Radeln im Rheinsberger Land: Radtour zur Kleinen Müritz

Zwei Jahre nach „Radeln im Rheinsberger Land“ und einem weiteren Video aus der Region, das „Eine Radtour zum Weihnachtsmann“ zeigte, habe ich weitere Radtouren in dieser Region mit der GoPro aufgenommen. Aber anders als vor Zwei Jahren habe ich die Videos diesmal in originaler Geschwindigkeit laufen lassen und keine Zeitraffer daraus gebastelt.

Der Grund dafür ist recht profan. Vor zwei Jahren hatte ich jeweils an Abzweigen 10 Sekunden Video aufgenommen und somit machte sich der Zeitraffer ganz gut, um die komplette Tour in wenigen Minuten abzubilden. Diesmal habe ich jedoch unterschiedlich lange Sequenzen aufgenommen, die dann auch nicht immer an irgendwelchen Abzweigungen lagen, sondern immer dann gemacht wurden, wenn es gerade landschaftlich schon war. Oder ich einfach nur daran gedacht habe. weiterlesen

Ra(n)dnotizen #96

Verspätung! Diese Woche kommen die Ra(n)dnotizen ein paar Tage zu spät. Ich habe die Veröffentlichung absichtlich aufgeschoben, da es am letzten Wochenende Probleme mit der Erneuerung der SSL-Zertifikate gegeben hat. Dadurch wurden hier natürlich haufenweise Sicherheitswarnungen aufgeworfen. Die waren zwar „falscher Alarm“, aber nerven tut es ja trotzdem. Gestern gab es dann zu allem Übel auch noch einen Serverausfall. Jetzt sollte aber alles behoben sein und der Betrieb hier im Blog geht weiter wie gehabt. 🙂

Der Urlaub ist vorbei und so ziemlich als erstes stoße ich danach auf einen Artikel zum Thema E-Bikes bzw. Pedelecs. Schon komisch, denn genau dieses Gefährt ist im Urlaub zu Hause geblieben und ich habe meine Runden ohne Unterstützung gedreht. Klar, das Pedelec ist ja auch mein Arbeitsfahrrad, um nach 12 oder 24 Stunden Dienst auch noch nach Hause zu kommen.

In besagtem Artikel wird festgestellt, dass „das E-Bike die Städte überrollt„. Auch wenn ich selbst das noch ein wenig anders sehe, denn von überrollen kann derzeit kaum die Rede sein, ist natürlich ein erkennbarer Anstieg zu verzeichnen. Quasi durch die kalte Küche etabliert sich hier nach und nach ein Verkehrsmittel, das durchaus das Zeug zum Autoersatz hat. Nur kommt das leider an den richtigen Stellen noch nicht ganz an. weiterlesen