Berliner Pinguine in Sicht

Nachdem der Heise-Newsticker im November letzten Jahres noch berichtete, das es in der Berliner Verwaltung kein Linux geben wird, scheint sich die Haltung nun doch zu ändern. Heute wird berichtet, das zumindest die Verwaltung von Wirtschaftssenator Harald Wolf auf Linux-Client umstellen wird. Dabei wird dann eine Desktopumgebung geschaffen, die voll auf OpenSource setzt, sich jedoch problemlos in die Windowsumgebungen anderer Verwaltungen integriert, wodurch der Dokumentenaustausch unproblematisch möglich ist.

Bleibt zu hoffen, das dieses Projekt ausreichende Signalwirkung hat und der Berliner Senat seine Haltung gegenüber OpenSource im Allgemeinen und Linux im Speziellen nochmals überdenkt. Der Stadtkasse täte es mit Sicherheit gut. 🙂

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

4 thoughts to “Berliner Pinguine in Sicht”

  1. Auch, wenn ich ja prinzipiell ein Freund alternativer Betriebssysteme bin, muss ich ja ganz provokant mal drauf hinweisen, dass es Studien gibt, die besagen, dass Linux insgesamt eben doch nicht billiger kommt als Windows 😛

  2. achso, zu meiner Verteidigung muss ich noch hinzufügen: ich bin der Arbeit, daher IE+XP – so was kommt mir zu Hause natürlich nicht in Frage 😀

  3. bei solchen Studien kommt es darauf an, wer sie macht und was bedacht wird. Meistens wird dabei nämlich vergessen das auch für Windows Anwenderschulungen nötig sind und auch der Support verdammt teuer wird.

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