Betreutes Nachtcachen

Unabhängige Beobachter meldeten gestern bei Einbruch der Dunkelheit eine Zusammenrottung zwielichtig erscheinender Gestalten im Raum Seeburg. Nichts genaues wusste man aber nicht… 😉

Nachdem ja bereits die ersten Teams unsere neuen Geocaches gemeistert haben stand gestern wieder „richtiges“ Rudelcachen auf dem Plan, zumindest für den Nachtcache (OC8E4DGC1WH54). In der letzten Zeit ist sowas ja in Berlin fast immer ein Selbstläufer: Jemand fragt nach Begleitung zu einem Nachtcache und allein der magische Wortbestandteil „Nacht“ lockt alles hinter dem Ofen vor was Beine und eine Taschenlampe hat.

So war es dann auch gestern. Was zunächst als kleine Gruppe angedacht war wuchs schlagartig auf Rudelmaß an und so standen dann plötzlich 9 Gestalten am Parkplatz. Eigentlich ja sogar 11, denn wir als Owner wollten den Spaß begleiten und mal sehen wie andere so klarkommen. Auf diese Weise sieht man schließlich am besten, ob noch irgendwo Nachbesserungsbedarf besteht.

Im Gegensatz zur letzten Gruppe wurde das gestrige Rudel am Start sofort fündig und ohne Verzug konnte die Runde angegangen werden. Wie üblich bei solchen Rudelausflügen ging es dann fröhlich schnatternd durch die Döberitzer Heide und wir mussten zu keinem Zeitpunkt helfend eingreifen.

Und so war dann irgendwann auch das Finale, fast im Handstreich, gefunden und da der größte Teil der Gruppe vorher schon den Tagesmulti (OC8E4CGC1WH52) gemacht hatte, sollte nun auch der verdiente Bonuscache (OC8E4EGC1WH55) angegangen werden. Wir als Owner hielten uns hier, wie vorher auch schon an einer Stelle der Wanderstrecke zum Nachtcache, ein wenig zurück und ließen die Schatzjäger ziehen – um dann nicht wie diese durchs Unterholz zu krabbeln, sondern Wege zu benutzen. Manchmal ist es eben von Vorteil wenn man die Gegend und somit die Wege kennt. (Notiz an mich selbst: Die Wege in diesem Teil der Heide bei OSM eintragen!)

Der Bonus war dann ganz fix gefunden und so fehlte eigentlich nur noch eines: Das obligatorische Rudelfoto:

Nachdem dann alles „in Sack und Tüten“ war, wurden wir aber doch noch einmal kurz beratend tätig: Schließlich kannten wir den günstigsten Rückweg und haben somit mal kurz die Führung der Gruppe übernommen, um alle wieder zurück zu den Cachemobilen zu bringen ohne die komplette Runde zurückgehen zu müssen.

Jungs und Mädels: Es hat wirklich Spaß gemacht mit euch! 🙂

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

6 thoughts to “Betreutes Nachtcachen”

  1. Was wäre denn der kürzeste Weg? Wir standen da nach dem Bonus nämlich auch erstmal etwas ratlos in der Landschaft. Zu einer Seite abgezäunte Militärgebiet was nicht betreten werden darf, zur anderen tiefer Wald. Mhm, und wo nun lang? Wir entschlossen uns dann den bekannten Weg zurück zu Station zwei zu nehmen…

    1. Der ist leider in keiner Karte eingezeichnet. Aber ich werde mal sehen das ich das demnächst bei OSM mappe. Ich muß nur erst schauen ob ich irgendwo einen Track dazu habe…

  2. Klingt nach jeder Menge Spaß, der nächtliche Ausflug.
    Besonders gut hat mir gefallen:

    …denn wir als Owner wollten den Spaß begleiten und mal sehen wie andere so klarkommen.. Lol

    Gruß Martina

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