Chinesisches Fertigessen im Selbstversuch

Inspiriert durch diverse Verbraucherinformationen die regelmäßig durch Filme unterbrochen werden aus dem Fernsehen haben $BESTEEHEFRAUVONALLEN und ich gestern mal den Versuch unternommen, mit Hilfe von fertigen Zutaten die chinesische Küche in unser Domizil zu locken.

Also haben wir uns Fleisch, etwas passendes Gemüse und Maggi Asia Würzpaste besorgt. Bei der Paste haben wir uns für Hot Chili entschieden, da die anderen mit Ingwer oder Zitronengras sind, beides Dinge die ich nicht wirklich mag, und wir beide Geschmack in erster Linie an der Höhe des Erreichten Scoville-Grades festmachen. :devil:

Die Zubereitung selbst ging ganz fix: Kurz Fleischstreifen anbraten, Frühlingszwiebeln dazu, Paprika, Sojasprossen und Zucchini hinterher, Würzpaste rein, 3 Minuten weiterbraten, fertig. Alles in allem war das in 10 Minuten erledigt.

Und was soll man sagen: Das Ergebnis schmeckt tatsächlich richtig gut. Okay, den Chili hatte Maggi wohl vergessen, denn das Resultat bewegte sich um die 0 Scoville, aber geschmacklich und optisch (Leider war die Digicam nicht im Hause, sonst hätte ich geknipst.) macht das echt was her. Wer also auf die Rasche ohne viel Aufwand chinesisches Essen kochen will, ist mit diesem Zeugs bestens beraten! 🙂

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

6 thoughts to “Chinesisches Fertigessen im Selbstversuch”

  1. Bäh! Das ist Maggi so abgelaufen:

    „Mist, wir können das Zeugs nicht vollständig trocknen ohne das unsere wichtigen Chemiebausteine zerstört werden. Jetzt sieht das Zeugs wie Babydurchfall aus!“

    „Ach kein Problem. Gib das unseren Marketingleuten. Die sollen aus der Scheiße Gold machen!“

    Wenn Du chinesisch „kochen“ willst, geh in einen echten Asia-Laden, kauf dort Zeugs ein und zelebriere das Kochen. Alles vorbereiten, heiß andünsten, zusammenwerfen und lecker lecker lecker.

    Willst Du allerdings chinesisch „essen“, geh ins Restaurant oder hol beim Wok um die Ecke was.

    Richtig chinesisch kochen und essen: Oha! Ich durfte es einmal im Leben mitmachen.

    Nebenbei: Ich mische mittlerweile extrem: Lecker finde ich chinesisch mit Spätzle und Sauerkraut 🙂

  2. Mario, du Perversling! Chinesisch mit Spätzle und Sauerkraut! Und sowas lese ich auch noch auf nüchternen Magen. Bäh! 😉

    Danke für den Selbstversuch, Schrottie! Ich bin immer um das Zeugs rum geschlichen und habe mich nicht getraut. Jetzt werde ich mich mal trauen.

  3. wir woken regelmäßig und man kann in der Tat ohne die Maggi Fix Fertigprodukte herrliches asiatisches Essen zaubern. Also mal ohne Maggi probieren!

  4. Ich greife gerne auf Maggi + Knorr Tütensachen zu. Schinkenhackröllchen, Lachssahne Cretin. Aber beim Woken verzicht ich gerne darauf. Schade das die Digicam nich mit war 😉

  5. Hört sich gut an, müssen wir auch mal testen. Allerdings habe ich festgestellt: Alle was spicy sein soll und aus der Massenfertigung kommt (Fertiggerichte oder Soßen), haben oft „Null Bums“.

  6. Im Asialaden Currypaste kaufen (am besten roten Curry oder auch Massaman). Davon einen guten Teelöffel im Wok anbraten, bis das Kokosöl anfängt auszuschwitzen, evtl. noch 1-2 Teelöffel Öl zugeben. Jetzt geschnetzeltes Fleisch (Huhn, Schwein, was auch immer) in die heiße Mischung, kurz anbraten, dann Flamme kleiner drehen. Mit Kokosmilch ablöschen (je nach Menge wird es dann milder), wenn es zu trocken werden sollte noch etwas Wasser zufügen, mit etwas Fischsoße nachwürzen (macht salziger). Eben noch geschnippeltes Gemüse (Karotten, Blumenkohl, Zwiebel, was auch immer beifügen, etwa 1-2 Minuten auf kleiner Flamme weiterdünsten. Als Zusatzgewürz noch frischen grünen Pfeffer, Zitronenblätter beigeben. Zur allerletzt mit frischen Basilikumblättern garnieren (Achtung, die werden sehr schnell dunkel!). Zubereitungszeit etwa 5-8 Minuten. LECKER!!!

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