Die Augen des Teufels

Gestern Abend, kurz nachdem ich die Caches des Tages geloggt hatte ereilte mich eine Mail. Mic@, seines Zeichens Veranstalter des monatlichen Newbie-Event (OC6E6B) schrieb mir und teilte unter anderem mit, das am späten Abend eine Tour zu den Teufelsaugen (OC4C6B), einem Nachtcache von ihm, geplant ist. Da ihm bekannt war, das ich diesen Cache auf dem Plan habe, meldete er sich eben um diese Tour anzubieten.

Kurz entschlossen wurde zugesagt und so ging es, wenngleich nicht als Newbie generell aber als Newbie in Sachen nächtlicher Dosen, auf den Weg in den dunklen Grunewald. Okay, so sehr dunkel war es zunächst noch nicht, aber egal. Und weil es zwar in den dunklen Wald ging, aber das entsprechende Cachelisting an einer Station eine gute Aussicht auf das nächtliche Berlin versprach, wurde die Kamera nebst Stativ eingesackt um bei dieser Gelegenheit gleich ein paar Fotos zu machen.

Schade eigentlich, das der Blick in Richtung heimatliches Spandau weniger gut beleuchtet war, sonst wären da deutlich bessere Bilder zu Stande gekommen. Aber was solls, ein paar sind es ja doch geworden.

Nach den ersten Bildern gab es einen Standortwechsel um noch den Blick auf den Rest Berlins zu bekommen. Und siehe da, jemand schien zu wissen das wir die Dosen erfolgreich gehoben hatten und zündete extra für uns ein Feuerwerk an.

Hier gefällt mir ja das erste Bild am besten, wo der schwarze Rauch das vorherige Funkeln nachzeichnet. Es ist zwar ein wenig unscharf, aber egal, irgendwas ist halt immer. So betrachte ich es schonmal als kleine Übung für die diesjährige Pyronale, welche ich ja wieder ausgiebig abzulichten gedenke.

Der Funkturm wirkte vom Berg aus zum Greifen nahe. Schon verwunderlich, wie mit etwas Höhe die Entfernungen fast verschwinden und aus Kilometern gefühlte Meter werden.

Leider kam dann doch langsam die Müdigkeit auf und irgendwann muß der Mensch auch schlafen und so wurde dann langsam der Abmarsch vorbereitet, auch wenn man bei dieser herrlichen Aussicht eigentlich gar nicht erst nach Hause gehen will.

Alles in allem war es also eine wirklich herrliche Tour, der Cache „Teufelsauen“ ist schwerste Sorte empfehlenswert und mic@ sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlichst für seine Mühen gedankt!

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

3 thoughts to “Die Augen des Teufels”

  1. Hallo Maik, danke nochmal für das nette Blog, die tollen Fotos und die angenehme Cachebegleitung, so macht die Wartung gleich doppelt Spaß. Der Cache selber hatte ja gestern noch einige Lücken (verschwundene Stationen), die aber inzwischen ersetzt wurden (auch der Start). Es kann nun also wieder offiziell nach dem Teufel und seinen Hühneraugen gesucht werden. Falls Du nun ein bisschen auf den Geschmack gekommen, dann empfehle ich Dir diesen Nightcache hier:

    ==> „GC18KWM / The Mystic Night Train – LP Nightcache“

    Aber bitte mit einer ordentlichen Taschenlampe :mrgreen:

    Happy caching, Mic@

  2. Boah! Was hast Du denn für ne Camera? Die Photos sind ja nur noch genial! Und das Zoom hat bestimmt Paparazzistärke, nicht wahr? Meine Bilder von da oben lassen nur Lichtpünktchen erkennen, bei Dir kann man ja die Werbeschilder lesen!!!

    Habt Ihr diesmal auch die Wildschweine, ähm die semidomestizierten Berliner Parkschweine aufgescheucht?

    Gruß, ElliPirelli

  3. @mic@: Den Nachtcache in der Döberitzer Heide habe ich schon geraume Zeit auf der Watchliste, mal sehen wann der angegangen wird. Aber dran ist er auf jeden Fall, Heidecaches vom specialmeier sind nämlich eine echt feine Sache, siehe u.a. das Abenteuer Krampnitz (GC1602R).

    @ElliPirelli: Die Kamera ist eine EOS 1000D. Aber ranholen tut das Objektiv, das ist in diesem Falle ein Canon 55-200 USM.

    Meine Kumpels in schwarz haben wir übrigens nicht gesehen, die waren vermutlich auf der anderen Seite des Grunewaldes und haben versucht zum X-ten Male den Schatz des Häuptlings zu fressen… 😎

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