Die letzten Kilometer

Die bereits angekündigten Kilometer sind hinter uns, somit fand der Urlaub einen wirklich würdigen Abschluß. Absolviert wurden die Kilometer auf dem Havellandradweg, was uns ja einst am Freitag den 13. nicht gegönnt war.

Heute passte das Wetter und so ging es zum Bahnhof um mit dem Zug nach Rathenow, unserem geplanten Startort zu fahren. Der erste Schock kam am Fahrkartenschalter. Zwei Personen und zwei Fahrräder sollten zusammen 21 € kosten. Das ist glatter Diebstahl. Kein Wunder das kaum jemand mit der Bahn fahren will. Als kleine Entschädigung dafür waren die Preise im avisierten Restaurant fürs Mittagessen nach wie vor niedrig. 4,20 € für ein riesige Kohroulade nebst Kartoffeln und Beilage sind schon wirklich günstig.

Der Havellandradweg selbst ist absolut super angelegt. Fast durchgehend wurden Fahrradstraßen, fernab von anderen Straßen, gebaut. Die Strecke führt quer durchs Land Brandenburg, immer über Wiesen und Felder und vorbei an so mancher Sehenswürdigkeit. Obendrein kommt man auch an einem der vermutlich meistfotografierten Ortseingangsschilder der Republik vorbei:

Insgesamt ist der Havellandradweg also durchaus empfehlenswert. Zwar waren es nicht ganz die knapp 100 Kilometer die aus der Fahrradkarte hervorgingen, aber mit 80 Kilometern war es als erste Tour nach der Bergsteigerei schon ein ganz netter Einstand. 🙂

P.S. Das Foto ist deshalb etwas unscharf, weil ich es während der Fahrt quasi „aus der Hüfte“ mit dem Handy geschossen habe…

Mehr Bilder gibts hier.

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

11 thoughts to “Die letzten Kilometer”

  1. Hmm, ich vermute mal, das auch die Meinung eines Einheimischen nicht wirklich etwas an der Popularität des Ortsnamens bezüglich der Fotografierwut von Touristen ändern kann. Odä?

  2. Da verstehst du mich falsch. Ich wär froh, wenn ich auch wieder aufs Rad könnte/dürfte. DAS wollte ich mit :unsure: ausdrücken.

  3. Lass mal! Mittwoch werden die Fäden gezogen, dann seh ich auch, wie es mit der Beweglichkeit der Finger ausschaut. Naja, ich mag da vorerst keine Experimente machen. :sick:

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