Elektroschrottverwurstung

Inspiriert durch Max, der gestern via Twitter verkündete seinen ersten Geokrety fertiggestellt zu haben, habe ich mich heute auch ein wenig damit beschäftigt den im Laufe der Zeit angesammelten Elektroschrott zu verwursten. Die Idee an sich ist sicherlich nicht neu, aber wie bei so vielen Dingen, muß man erstmal wieder darauf gestoßen werden.

Und da ich sowieso ein paar neue Geokrety bauen wollte und der Bastelladen nichts brauchbares hergab, habe ich nun auf den Anschubser durch Max mal in der Schrottkiste gebuddelt. Gleich drei olle RAM-Riegel traten da zu Tage und von einer uralten Grafikkarte (SiS 6326 AGP aus dem Jahr 1998) konnte noch ganz kühn der Chipkühler abgerupft werden.

Heraus kamen also auf die rasche 4 neue Geokrety (GK153F, GK1540, GK1541 und GK1542), die in den nächsten Tagen irgendwo in oder um Berlin herum ausgesetzt werden. Immer getreu dem Motto: Irgendwann sind so viele Geokrety im Umlauf, das die kritische Masse erreicht ist, die benötigt wird, um eine allgemeine Akzeptanz für Geokrety unter den deutschen Geocachern zu schaffen.

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

16 thoughts to “Elektroschrottverwurstung”

  1. Ich hab meinen eben abgelegt und denke grad über weitere nach. Mal sehen was ich noch losschicken kann, es muss ja kein Elektrokrempel sein
    😉

    1. Nur zu Max, Geokrety können im Berliner Raum gar nicht genug im Umlauf sein. Manchmal reisen die ja auch versehentlich zu weit, so geschehen bei einem von meinen. Der sollte innert des Berliner Ringes reisen, aber die erste Station war dann gleich 9366km entfernt. Jetzt sitzt er in San Diego an der us-amerikanischen OstWestküste. Aber gut, dort wurde er auch schon weiter transportiert, die Amis sind da vermutlich deutlich offener als die meisten Geocacher hierzulande.

      @mo-cacher: Hehe, wer wird denn hier auf die Idee kommen, gerade mich zu entsorgen? 😮

  2. Früher brachte man seinen Sondermüll zur Entsorgung, dann kam ebay, jetzt machen wir Trackables daraus. Wie schön dass es immer etwas neues gibt um seinen Schrott(ie) loszuwerden 😉

    1. Naja, das lohnt aktuell eher nur in Polen. Die anderen Länder sind deutlich unterrepräsentiert, ergo besteht danatürlich die höhere Gefahr das der Geokrety liegenbleibt. Wobei natürlich auch der Anfang gemacht sein will, meiner in den USA hat es ja gezeigt, er ist einer von 27 und wurde schon transportiert. Und bisher ging es für ihn nicht weiter, weil einfach der Cache in dem er liegt noch nicht erneut gefunden wurde.

  3. Hab auch gerade mal ein bißchen in den Computerkisten gewühlt und durchaus noch etwas gefunden. Werde die Morgen mal fertig stellen und dann die Woche noch auf Tour schicken. Wird Zeit das die kritische Masse erreicht wird. Ich vergleiche die Geokrets immer mit Linux. Als ich mit Linux begonnen hatte nutzten es auch sehr wenige, jetzt sieht das ganze inzwischen schon anderst aus. :mrgreen:

  4. Kommt auf die Hardware an. Mit meinem Ubuntu läuft mein Desktoprechner flüssig genug. Wieso sollte ich da was neues kaufen wenn der Athlon mit 1,9 Mhz vollkommen perfekt arbeitet?

    Was das für Riegel sind kann ich jetzt nicht beurteilen, musste mich dank Linux schon länger nicht mehr mit Hardwarethemen rumärgern!
    Für igendwelche DDR4 Rams und Oktagonalcoreprozessoren und mehr als 1GiB ram sehe ich jedenfalls keinen nutzen. :mrgreen:

  5. Ich kann mich nur nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass man seine alten PC-Teile oder sonstigen Kram (Hab jetzt mit Absicht nicht Schrott geschrieben 😀 ) auf Reisen schickt. Werde die Dinge auch im Cache liegen lassen, wenn ich sowas sehe. Klar für manche ist es wahrscheinlich eine nette Abwechslung, da sie umsonst sind.
    Wir haben zwei Coins auf Reisen geschickt und einen TB. Unser TB hängt glaube ich bei einem Neucacher fest, der grade mal 6 Caches gefunden hat und unser Cannonballrace Coin scheint weg zu sein. Daher halte ich alle anderen 40 Coins auch zu Hause fest und schaue sie lieber in meinem Münzalben an. 😕

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