FQDN-Mißbrauch

Seit gut 3 Stunden wird mein Emailpostfach mit Fehlermeldungen überflutet. Bisher waren es insgesamt 400 Mail mit dem Betreff „Delivery Status Notification (Failure)“ oder „failure notice“. Für gewöhnlich beachte ich die nicht weiter, denn in einem solchen Fall hat wohl irgendein Spammer oder dergleichen einfach eine meiner Mailadressen als Absender benutzt. Diese einstweiligen Dinge stören mich nicht weiter, schließlich würden die Mailheader im Falle einer Anzeige meine Unschuld beweisen.

evolution.jpgAber wenn es dermaßen viel wird, dann ärgert es mich schon. Und so muß heute wohl ein kleiner mieser Spammer einen FQDN von mir für sein übles Treiben auserkoren haben. Klar, das derartiges Massenspammen auch zu einem massenhaften Aufkommen von Fehlermeldungen führt. Was aber besonders dreist ist: Teilweise steht sogar im Betreff des versendeten Mülls, das es sich um Spam handelt. Klar, hier kann auch ein SpamAssassin des Empfängerservers schuld sein, aber der schreibt das meistens in eckige Klammern oder fasst es in mehrere Sternchen.

Übrigens: Fast allen dieser zurückgeschickten Spammails liegt ein neunseitiges PDF bei, das auf der ersten Seite obskure Börsentipps und auf den restlichen Seiten Zeichenwirrwarr enthält. Und versendet wurde dieser ganze Müll aus Brasilien, also zur Abwechslung mal nicht Asien… 😉

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

4 thoughts to “FQDN-Mißbrauch”

  1. was tust du dagegen?
    Ich versuche diese Bounces irgendwie automatisch im Muelleimer zu deponieren… aber dabei fallen oftmals ‚gewollte Fehlermails‘, also die, wo ich mich in der Adresse vertippt habe, genauso durch den Rost….

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