Geocaching „in der Pfütze“

Am letzten Wochenende war wieder Schnitzeljagd in Hessen angesagt. Schnitzeljagd in der Pfütze (OCC5FB/GC2VTV8). Dies war nun das dritte Event seiner Art und wieder einmal lohnte sich der weite Weg nach Hessen durchaus. Wie schon im letzten Jahr sind wir Freitags losgedüst um somit den kompletten Samstag zur Verfügung zu haben. Schließlich liegen in Nordhessen unzählige Geocaches, da muss man seine Anwesenheit auch ordentlich nutzen um neben dem Event noch eine nette Runde zu drehen. Unterkunft bekamen wir, wie schon vergangenes Jahr, bei DL3BZZ, ihm auch hier nochmal ein ganz fettes DANKESCHÖN!

Und so starteten wir dann Samstag früh mit DL3BZZ und VoBe1994 zum Stern der Stockenten (GC2VP1B ff.). Auf dem Weg dorthin gab es noch etwas Warmcachen am T5 (GC2B659) bevor wir uns an die eigentliche Runde machten. Mittendrin gab es dann einen kurzen Abstecher zu einem Earthcache (GC24YDK), der uns auf den Aussichtsturm in Kirchhain-Burgholz führte, wo dann dieses Panorama aus 87 Einzelbildern entstand:

Kirchhain-Burgholz, Hessen

Also die Einzelbilder entstanden dort, das Panorama selbst wurde dann zu Hause produziert. 😉

Nach der Runde, die sich länger hinzog als zunächst gedacht, ging es eilig zurück, denn das Event wartete. Zum Event gab es wie üblich neben der Jagd auf die echten Schnitzel, die vom üppigen Schnitzelbuffet in der Eventlocation, auch eine Jagd nach elektronischen Schnitzeln. Anders als in den letzten Jahre, wo ein Rundweg mit ein paar Tradis gespickt war, gab es in diesem Jahr einen Letterbox/Hybrid (GC3079Z) der einmal rund um den Veranstaltungsort führte.

Leider ist dieser Cache noch immer nicht veröffentlicht, aber das extra für Events gelegte Caches immer besonders spät durch den Review sind, ist man ja inzwischen gewöhnt. Dafür gab es gedruckte Listings, so das alle Teilnehmer vor dem Buffet die Runde machen und sich ordentlich Hunger holen konnten. Bei der Runde um den Ort hatte man mehrfach eine wunderbare Aussicht, so das man sich mehrfach fragte warum dort bisher noch kein einziger Geocache gelegt wurde. Aber okay, das wurde ja jetzt geändert.

Nach der Runde begann dann das lang ersehnte Futtern. Gut so, denn inzwischen waren wir knapp 9 Stunden in Sachen Geocaching unterwegs und hatten ordentlich Kohldampf. Dabei zeigte sich, das DL3BZZ mit der Wahl des Gasthauses ein wirklich gutes Händchen hatte, denn das Essen übertraf das aus den letzten Jahren, und das war schon super, nochmal um einiges. Frisch gestärkt gab es dann noch das eventübliche Geschnatter bevor wir irgendwann als letzte den Eventort verließen.

Tja, und jetzt heißt es wieder warten. Warten, das endlich der Termin für die nächste Schnitzeljagd bekannt gegeben wird und die Planung des Trips nach Hessen beginnen kann… 🙂

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

3 thoughts to “Geocaching „in der Pfütze“”

  1. Das Panoramafoto ist ja beeindruckend. Da ich mich nebenbei auch nebenbei etwas mit Fotografie beschäftige kann ich mir vorstellen, wie viel Arbeit und Rechenzeit drinsteckt.

  2. Ich hab mir gerade die 20000 x 4131 Version angeschaut und bin von der Schärfe und dem Detailreichtum begeistert. 🙂
    Hast du das „nur“ mit einem Programm automatisch gestitcht?
    Leider gibt es die eine ohne andere Stelle an der Übergang nicht ganz ok ist. Sieht man aber nur in den ganz großen Auflösungen.

    1. Das Panorama habe ich in der Tat „nur“ mit der Vollautomatik von hugin erzeugt. Dazu habe ich die Bilder auch direkt wie sie aus der Kamera kamen eingeworfen, ohne vorher unscharfe Bilder (die sieht man bspw. rechts unten im Waldbereich) auszusortieren. Ebenso habe ich auch keine weitere Prüfung der „Nähte“ vorgenommen. es war nur ein Test um mal zu sehen, wie hugin mit so vielen Bildern, die in unterschiedlichen Laufrichtungen und auf mehreren Ebenen aufgenommen wurden, klarkommt. Das Ergebnis ist, wie ich finde, erstaunlich. Allerdings werde ich die Tage nochmal ein wenig mehr damit herumspielen und auch eine korrigierte Version bauen.

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