Glück im Unglück

Vorgestern bekam $BESTEEHEFRAUVONALLEN ein äußerst unerwünschtes Geburtstagsgeschenk. Sie war noch schnell für die Firma einkaufen. Da sie im Selgros Großhandel einkaufen wollte, mussten einige Dinge im Auto verbleiben. Darunter auch ihre Brieftasche, die beim vorherigen Tanken in Sohnemanns Rucksack verstaut wurde. Dieser Rucksack und Sohnemann bilden für gewöhnlich eine untrennbare Einheit, jedoch durfte der Rucksack nicht mit in den Selgros, Schließfächer waren auch nicht in ausreichender Größe vorhanden, also blieb er im Auto.

Knapp 40 Minuten später kamen die beiden wieder heraus und da sahen sie die Bescherung: Scheibe im Auto eingeschlagen, Rucksack weg. Somit auch alle Papiere von $BEVA. 😯

So richtig ärgerlich war eigentlich, das $BEVA ihre Papiere nie in der Brieftasche hat, sondern immer in einem gesonderten Täschchen, welches sie immer mit sich herumschleppt. Und ausgerechnet vorgestern hat sie „zur Feier des Tages“ mal alles umgepackt. Und da war es nun, das unerwünschte Geburtstagsgeschenk. Auto zerdeppert, Papiere und EC-Karte weg. Und nebenbei noch knappe 100 Euro. Auch Sohnemann war „not amused“, hatte er doch bspw. seinen Gesellenbrief im Rucksack, der zwecks Bewerbungen kopiert werden sollte. Dazu noch diversen Kleinkram und einige Klamotten.

Heute kam dann wenigstens eine gute Meldung: Die Polizei hat den Rucksack gefunden und wie es aussieht, ist bis auf das Bargeld noch alles vorhanden. Glück im Unglück halt…! 🙂

Interessanterweise haben wir im Rahmen dieser Geschichte von gleich mehreren Leuten gehört, denen exakt das Gleiche an diesem Selgros wiederfahren ist. Offenbar ist dort eine organisierte Bande von Autoknackern zu Gange. Wer also nicht solch exotische Fahrzeuge wie einen Kampfpanzer Leopard 2 oder ähnlich unknackbares Gerät als fahrbaren Untersatz besitzt, sollte also ganz dringend davon Abstand nehmen, im Selgros in Falkensee einzukaufen, denn dem Personal dieses Marktes ist es nach deren eigener Aussage „ganz herzlich egal“ ob die Fahrzeuge der Kunden auf deren Privatgelände reihenweise zerstört und ausgeraubt werden.

Rechtlich sind sie mit dieser Haltung dummerweise vermutlich auf der sicheren Seite. Ich musste zwar eine ganze Weile suchen, aber ich konnte ein klitzekleines Schild ausmachen, auf dem darauf verwiesen wird, das der Markt für keinerlei auf dem Parkplatz entstandene Schäden haftet. Okay, würde man ein paar Videokameras installieren, dann wäre das Problem vermutlich auf der Stelle vom Tisch, aber warum auch Geld investieren, wenn einem die Kunden sowieso egal sind..? 😕

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

5 thoughts to “Glück im Unglück”

  1. Ich sags mal so: In einem ähnlich gelagerten Fall ganz bei Dir in der Nähe (auf dem Gelände des EKZ Wust) führte die Ignoranz des Betreibers zu eben dessen Pleite. Sein Nachfolger sicherte den Parkplatz ordentlich und macht nun die dicke Kohle…

  2. Ich glaube die Tatsache das sie an diesem Tag Geburtstag hatte wog um einiges schwerer als die nahenden Weihnachtsfeiertage. Aber okay, auch da muss zurückgeschraubt werden, 100 € Bargeldverlust und nochmal 130 € für die Reperatur der Scheibe haben das Weihnachtsbudget um einiges geschmälert. 🙁

Kommentare sind geschlossen.