Großstadtpanorama

Vorgestern war ich ein wenig in Prenzelberg beschäftigt, einem Stadteil von Berlin, in den es mich für gewöhnlich überhaupt nicht zieht. Das hat verschiedene Gründe, in erster Linie liegt es eben daran, das ich mich dort überhaupt nicht wohlfühle. Und wenn ich schonmal da bin, dann suche ich natürlich auch gleich nach ein paar Geocaches und schon beim ersten zeigte sich, das meine meinung über diesen Stadtteil nicht von ungefähr kommt. Dort wo das GPS den Cache (GCZK42) anzeigte, war alles mit Fäkalien beschmiert. Örks!

Aber gut, darum soll es jetzt nicht gehen und ein paar saubere Dosen habe ich dann auch noch gefunden, hier geht es ja erstmal um, wie das Topic schon verrät, Bilder. Genaugenommen um Panoramabilder, die ich ja derzeit ein wenig intensiver mache, schon allein um reichlich Auswahl hier fürs Blog zu haben. Die erste Gelegenheit bot sich bei einem Päuschen auf einem kleinen Spielplatz.

Laut + Leise, Flüstern = Lüge?

Im Grunde ist das jetzt nicht wirklich ein Motiv für ein Panoramabild, aber es sah eben irgendwie nett aus und um hier im Blog auch wirklich zu „funktionieren“ ist es ja schon erforderlich, das die Aufnahme als Panorama erfolgt, schon allein um die Bilder im Header nicht verzerrt wirken zu lassen. Dieser Spielplatz befindet sich übrigens auf einer ganz nett zum Minipark umgebauten „Bombenlücke“. Und bevor Fragen kommen, was ich nun auf einem Spielplatz zu suchen habe: Na was wohl (GC153M5)? *gg*

Einige Zeit später bot sich dann noch die Gelegenheit, eine große Kreuzung ins Visier zu nehmen. Das ist ja ansich immer recht problematisch, schon allein weil durch den fließenden Verkehr recht schnell fotografiert werden muss um nicht zu viele Unterschiede in den „Nahtbereichen“ zu haben.

Berlin, Prenzelberg

Hier war es aber relativ ruhig und vor allem weitläufig, so das ich das Ergebnis doch für recht gelungen halte, zumindest für den Anfang, denn beim nächsten Mal muß die Kamera dann doch ein wenig höher gehalten werden. Hier hatte ich die Bildmitte knapp oberhalb des „Horizontes“ um einen sauberen Schwenk hinzukriegen, dadurch fehlen den Häusern weitgehend die Dächer, was sich zumindest im dritten Haus doch ein wenig negativ bemerkbar macht. Nur ist es eben schwierig genau zu schwenken, wenn man keine sichtbare Linie hat, an der man sich orientieren kann. Aber was solls, kommt Zeit, kommt Übung…

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

4 thoughts to “Großstadtpanorama”

  1. Das obere Bild ist besonders Klasse. Der Schnee macht den unteren Rand so herrlich weich, dass das Bild noch geiler als ohnehin schon kommt. Wie bekommst du dieses nahtlosen Aufnahmen hin? :unsure:

  2. Ganz einfach: Beim Aufnehmen muss man eben die Kamera möglichst gerdae schwenken, dabei also am besten irgendeine Linie nehmen „über die man gleitet“. Dabei sollten dann möglichst große Überlappungen genommen werden, denn dann wird es undaramtischer wenn man mal ein wenig schief kommt. Das ganze dann in hugin mit ausreichend Kontrollpunkten versehen (pro Naht mindestens 10, besser aber gleich 20) und den Rest macht hugin dann eigentlich von allein. Ist alles fertig, dann hat man ein 100 bis 200 MB großes Tiff, aus dem man dann das endgültige Bild ausschneiden kann.

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