Linux auf dem USB-Stick

Schon geraume Zeit hatte ich vor, mal ein Linux auf dem USB-Stick zu installieren, damit ich immer ein gutes System zur Hand habe, auch oder gerade wenn auf dem zur Verfügung stehenden Rechner nur dieses seltsam anmutende Betriebssystem aus Redmont vorhanden ist. Da ich zu Hause auf Ubuntu setze, sollte eben auch Ubuntu auf den Stick. Dazu gibt es reichlich Anleitungen, also alle mal durchforstet und losgelegt.

Ziel war, Xubuntu zu installieren, schon allein weil ich mir XFCE schon lange mal ansehen wollte. Alle Anleitungen ähnelten sich und versprachen eine relativ einfache Installation. Das versprachen sie jedoch falsch. Was ich auch versuchte, es ließ sich keine Kiste vom Stick starten. Heute habe ich dann anstelle von Ubuntu ganz einfach BackTrack ausprobiert. Herunterladen, auf den Stick schieben, ein kleines Script ausführen (das Script gibt es sowohl für Linux als auch für Windows) und fertig.

backtrack.jpg

Backtrack basiert auf Slax, der Live-Version von Slackware und kommt mit KDE und Fluxbox daher. Bisher habe ich nur KDE probiert, und den auch nur in der Standardkonfiguration. Mitgeliefert werden aber auch gleich alle möglichen Bootoptionen mit Optikschnickschnack wie Compiz und dergleichen. Von Hause aus wird ein englisches System installiert, jedoch lassen sich problemlos die deutschen Sprachpakete für KDE nachinstallieren, so das auch der des englischen weniger mächtige Benutzer gut damit klarkommt.

Interessant klingt in diesem Zusammenhang das Vohaben von Slax. Zukünftig soll es direkt über die Homepage möglich sein, sich sein eigenes Linux zurecht zu klicken und dann fertig konfiguriert herunterzuladen. Das werde ich auf jeden Fall im Auge behalten und bei Gelegenheit, sobald diese Funktion läuft, ausprobieren.

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

6 thoughts to “Linux auf dem USB-Stick”

  1. Dann probier es doch gleich aus. Einfach BackTrack herunterladen, rauf auf den Stick und los. Alternativ kannst Du auch ganz einfach im BIOS nachschauen, ob booten von USB möglich ist. 😎

  2. Hehe, Backtrack ist hervorragen geeignet um fremde WLAN-Netze zu knacken. Wenn ich dich hier erwische…
    :ninja: Ansonsten ist es ja eher mager…
    XFCE zzgl. der notwendigen lässt sich auch auf dem „normalen“ Ubuntu ohne Probleme über Synaptik nachinstallieren. Du wählst dann in den Optionen des Sitzungsmanagers einfach den XFCE statt KDE oder Gnome aus und fertig ists.
    Ich finde es recht flott, werde jedoch bei Gnome bleiben. XFCE ist auf jeden Fall eine geeignete Alternative für den lahmen Kinderzimmer-PC.

  3. Hmm, das geht im Grunde genommen mit jedem Linux, also mal keine Unterstellungen hier… 😎

    Aber es stimmt schon, BT bringt die Tools gleich mit. Aber das war nicht der Grund aus dem ich es genommen habe, der Grund war die wirklich einfache Installation auf dem USB-Stick.

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