Mein Schatz!

Nun habe ich ja schon ein kleines Weilchen mein neues Spielzeug und konnte es inzwischen ausgiebig testen. Kurz und bündig: Ich bin begeistert. Und da so ein Garmin noch etwas mehr kann als nur die Position zu bestimmen, mussten auch wirklich alle Funktionen probiert werden.

Unter anderem gibt es diverse Funktionen zum Thema Geocaching, also quasi einer Art moderner Schatzsuche. Nun dachte ich mir, im benachbarten Grunewald könnte durchaus einer dieser Schätze versteckt sein und begab mich mich auf die entsprechende Webseite um mal nachzusehen. Aber man glaubt es kaum: Nicht nur ein oder zwei „Schätze“ im Grunewald, selbst in direkter Nachbarschaft sind etliche versteckt.

Und so ging ich dann mit $BESTEEHEFRAUVONALLEN los um so einen „Schatz“ zu suchen. Ein Glück das sie dabei war, denn ich stand davor und sah den Wald vor Bäumen nicht, sie jedoch fand ihn sofort, was mit Sicherheit auch der riesigen Schnecke zu schulden ist, die auf dem „Schatz“ saß und uns blöd anglotzte.

Irgendwie sind wir jetzt angesteckt, im baldigen Urlaub soll die gesamte Umgebung abgegrast werden und Pläne für einen eigenen „Schatz“ hat $BESTEEHEFRAUVONALLEN ebenfalls schon in der Tasche. Na mal sehen… 🙂

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

15 thoughts to “Mein Schatz!”

  1. Geocaching wollte ich auch schon mal ausprobieren. Ich habe gerade gesehen, es gibt auch eine App für’s iPhone – kostet aber 8 Euro. Mal sehen, ob es mir der Spaß wert ist.

    Lustig muss auch „Geohashing“ sein. Da wird ein Ziel nach dem Datum, dem Dow Jones-Kurs und einem MD5-Hash ausgerechnet. Allerdings habe ich noch nicht so ganz verstanden, was man dann am jeweiligen Ort macht… 😕

  2. Meine bessere Hälfte hat sich leider nicht so anstecken lassen und so muss ich auf sie beim Geocaching verzichten.
    Hast Du bzw ihr nur gesucht und gefunden oder auch schon online geloggt?

  3. achtung gc kann süchtig machen, spreche aus eigener erfahrung
    wie ist den der nick damit man die funde beobachten kann?

  4. @Max: Aber selbstredend haben wir online geloggt, immerhin musste dem Owner ja mitgeteilt werden, das wir das letzte weiße Stück auf dem Logbuchstreifen beschrieben haben.. 🙂

    Blöd ist jetzt nur, das da die dicke „1“ steht, das muß im Urlaub ganz dringend geändert werden. Gestern haben wir zwar ein wenig gesucht, aber durch zu hohes „Muggelaufkommen“ mussten wir direkt am Ziel aufgeben. Gesehen haben wir aber beide Verstecke, die Tage geht es wieder hin, in der Hoffnung das wir dann allein vor Ort sind.

    @silver: Rate mal…! 🙄

  5. na mach Dir nix draus mit der 1, ich hab ja auch erst 35, die anderen die ich bisher gesucht hatte, hab ich noch nicht gefunden, bin aber dran.
    Ich bin aber auch noch am rumtüfteln wie ich am besten alles organisiere. Derzeit schreibe ich mir alle Infos zu den Caches einer Runde in eine Text-Datei und spiel mir den Krempel inklusiver nötiger Hinweisbilder aufs Handy. So ganz praktikabel ist das aber auch noch nicht, aber besser als immer alles ausdrucken.

  6. aber durch zu hohes “Muggelaufkommen” mussten wir direkt am Ziel aufgeben

    Heißt das, man darf einen Geocach nicht aufsuchen, wenn zu Fremde dabei sind? Oder ist einem das dann einfach nur peinlich? 😉

    Habe mir jetzt einfach mal die iPhone-App gekauft, werde morgen mit dem MTB mal ein paar Caches suchen – es sind hier sogar einige da…

  7. @Matthias
    das Problem mit den Muggeln, die werden neugierig und plündern oder zerstören den Cache aus Unwissenheit oder einfachem Rowdytum

    Aber auch sonst gilt immer, nur nicht auffallen, kleine Kästchen irgendwo verstecken sieht immer verdächtig aus 😉

  8. @Max: Ich versuche mir das der Einfachheit halber einfach zu merken… 😉

    @Matthias: Peinlich ist das nicht, aber es sollte ja niemand sehen das da etwas versteckt ist. Immerhin soll der Cache ja so lange wie möglich dort liegen und nicht vom Erstbesten Unbeteiligten geklaut werden.

  9. @Schrottie
    das mit dem Merken geht aber nur bei Traditionals, bei den Multis oder den Mysteries wirds schon schwierig. Ich habs am Anfang aber auch so probiert, wenn ich aber von 4 Caches die Hinweise im Kopf habe und dann an einem stehe und an Wurzel, Stein oder Schild denke, kann da schon was durcheinander gehen :blush:

    Ich hab mir aber auch schon einiges zum Thema Paperless Caching mit PocketPC durchgelesen, aber das geht meist nicht ohne Premium Mitgliedschaft wegen der Pocket Queries und den PocketPC will ich eigentlich nicht mitschleppen, ich muss mir nur ne bessere Möglichkeit fürs Handy überlegen, Copy&Paste nervt irgendwann auch ^^

  10. Hmm, dann hilft bei größerem Umfang eben doch wieder nur das gute alte Papier, das nimmt wenig Platz weg, ist leicht zu tragen und bietet Platz für reichlich Informationen. 🙂

    Aber mal sehen wie sich das alles entwickelt, zur Zeit sind ja auch erstmal nur diverse traditionelle hier in der näheren Umgebung geplant, im Urlaub dann vllt. auch der eine oder andere Multi. Wir sind halt noch blutige Anfänger… 😉

  11. Den Screenshot würde ich lieber entfernen, da darauf Kartenmaterial von Google\Teleatlas zu sehen ist. Nur um auf Nummer sicher zu gehen und eine Abmahnung zu vermeiden:

    http://blog.gaehn.org/2008/03/abmahnfalle-google-mapsearth.html

  12. Ich hab mir die Caches in der Umgebung ausgedruckt und hab die auf einem ausgedruckten Stadtplan eingezeichnet, so hat man auch das nötigste bei spontanen Cache touren zur Hand 😉

    hab aber auch noch nicht viele gefunden, aus Zeitmangel 🙁

    gruß Silver (erkundungswau)

  13. Mit den ganz spontanen Caches hätte ich weniger Probleme, immerhin bin ich eigentlich nur mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs, und da hab ich das Garmin eigentlich immer dabei.

    Dabei fällt mir ein, das genau 15 Meter neben meinem Arbeitsweg einer liegt. Da sollte ich mal ran… 🙂

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