OCM Mobile Edition 0.3 verfügbar

Nur zwei Wochen nach Veröffentlichung von Version 0.2 steht nun die dritte Testversion der mobilen Ausgabe des OpenCacheManager zum Download bereit und kann auf dem Androiden auf Herz und Nieren geprüft werden.

Was ist alles neu?

  • Caches können nun neben der Kartenansicht auch als Liste angezeigt werden.
  • Caches können als GPX exportiert werden. Dabei wird beim Export aus der Kartenansicht mit dem Kartenmittelpunkt begonnen, beim Export aus der Liste mit dem ersten Eintrag darin.
  • Die Cacheinfo auf der Karte beinhaltet nun auch dessen Entfernung zum aktuellen Standort.
  • Kind-Wegpunkte können gelöscht werden.
  • Caches mit einem eingetragenen Finalwegpunkt bekommen das Icon „Solved Puzzle“.
  • …und noch ein paar kleinere Änderungen im Benutzerinterface und diverse Bugfixes.

   
Screenshots: Kyle Campbell

Bekannte Probleme/Fehler:

  • Auf Androiden mit Gingerbread (und älter) sollte das „Dark Theme“ verwendet werden, da sonst der Text in Eingabefeldern nicht sichtbar ist.
  • OCM-Datenbanken aus der „DropBox“ können nicht geöffnet werden, es ist nach wie vor die vorgegebene Verzeichnisstruktur nötig. Ebenso erfolgt weiterhin nur lesender Zugriff, das Ändern von Caches, der GPX-Import und ähnliches sind noch nicht implementiert. Ebenso Attribute, Loggen und die Navigation zum gewählten Cache über OCM selbst (letzteres funktioniert bereits mit Google Maps).
  • Cachenotizen werden noch nicht angezeigt.
  • Es wird nicht erkannt, welche Caches man selbst gelegt hat.

  
Screenshots: Kyle Campbell

Wer OCM Mobile Edition 0.3 testen möchte, bisher aber weder die Version 0.1 noch die Version 0.2 nicht installiert hat, muss noch kurz vorarbeiten: Unter /mnt/sd-card muss ein Verzeichnis namens OCM anangelegt werden, in das man dann die Datenbanken kopiert. Nun nur noch die Installationsdatei herunterladen und auf dem Telefon/Tablet ausführen (Installation von Drittanbieteranwendungen muss aktiviert sein!). Und, wie gehabt, selbstverständlich ist nach wie vor eine OCM-Installation auf dem Desktop nötig, um die Datenbanken, die auf dem Androiden genutzt werden sollen, zu erzeugen.

Edit, 23.04.12: In den „Known issues“ hatte sich ein Fehler eingeschlichen, den der Entwickler inzwischen zu korrigieren wusste. Zwar können Wegpunkte nicht bearbeitet, dafür aber exportiert, angelegt und gelöscht werden. Um einen Wegpunkt zu ändern, muss er gelöscht und mit der Änderung neu angelegt werden.

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

7 thoughts to “OCM Mobile Edition 0.3 verfügbar”

  1. Das klappt aber maximal auf einem gerooteten Androiden, und so sehr wichtig nehme ich mich nicht, das ich auch root auf dem Handy sein muss. 8)

    Aber ja, das könnte eine Lösung sein, aber da künftig auch mit freier Speicherortwahl für die Datenbank zu rechnen ist, sind solche Workarounds ohnehin bald überflüssig. Und bis dahin geht es ja auch so. Wenn ich zu Hause bin, dann ist das Handy im Dock und SSHDroid aktiv, also kann ich da jederzeit mit die Datenbank auf dem Telefon überschreiben und so den aktuellen Datenbestand dort nutzen. Mit der DropBox ist das eben nur noch einfacher, zumindest wenn man sie ohnehin schon für OCM auf mehreren Rechnern nutzt.

  2. Das App (V0.3) fordert mich beim Start auf eine DB anzulegen. Sowohl mit meinem OC-Namen (uwe-sauerland) als auch mit dem unverfänglichen Namen „db“ ist die Reaktion lediglich ein Toast, welches mir miteilt, dass das App leider beendet wurde. 🙁
    Plattform: ASUS Transformer 1, Android 4.0.3.

    Gruß Uwe

  3. Ja, denn wie oben schon geschrieben steht, muss man derzeit noch über eine Desktopversion von OCM verfügen, um damit die Datenbanken anzulegen und vor allem zu befüllen. Die Androidversion als reine Testversion im Alphastadium hat zwar bereits den Menüpunkt zum Anlegen von Datenbanken verbaut, der ist aber noch nicht aktiv. Man muss vorerst immer eine auf dem PC angelegte Datenbank aufs Handy schieben (siehe o.a. Menüstruktur!) um OCM Mobile edition testen zu können.

  4. Sauber beschrieben! Danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast. Hab die App direkt heruntergeladen und dank Deiner Ausführung wusste ich sofort bescheid 🙂
    Viele Grüße!

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