neuseen classics 2017 – Rund um die Braunkohle

Nachdem im April die Saison ganz gemächlich beim Spreewaldmarathon eröffnet wurde, bei dem noch keine Uhr im Hintergrund drängelte, ging es letztes Wochenende das erste Mal in diesem Jahr mit Zeitmessung los. Ich bin erstmalig bei den Leipziger neuseen classics an den Start gegangen. Dabei war das eher so eine Idee am Rande, denn eigentlich war für den Mai die Mecklenburger Seenrunde angedacht, die aber durch terminliche Nähe entfallen musste. Auf Leipzig kam ich durch eine Bekannte, die dieses Rennen als feine ALternative zum Berliner Velothon angepriesen hatte. Also habe ich mich mal direkt dort angemeldet.

Leipzig selbst ist ja eine richtig schöne Stadt, also wurde gleich noch ein längeres Wochenende daraus gemacht, sprich, wir sind von Samstag bis Montag geblieben und haben neben dem Rennen auch gleich noch solch wichtige Dinge wie Völkerschlachtdenkmal, Altstadt und Zoo mitgenommen. Aber hier soll das Rennen im Vordergrund stehen. Und das hatte es mehr in sich, als zunächst erwartet… (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #90

Eins gleich vorab: Die Leipziger neuseenclassics stehen vor der Tür bzw. fanden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Ra(n)dnotizen schon statt. Ich mittendrin und somit ist die freie Zeit in dieser Woche vornehmlich fürs Training reserviert. Man möge mir also verzeihen, das es diesmal etwas knapper wird. 🙂

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Jawoll, es geht doch. In Berlin-Kreuzberg ist gerade ein Logistikunternehmen dabei sich zu etablieren, das auf Cargobikes setzt. Dicke Dreiräder mit Elektrounterstützung ermöglichen es dabei, bis zu 250 Kilogramm Ladung zu transportieren. Ich rede ja schon lange davon, das es innerstädtisch Unfug ist, alle Transporte mit Transportern oder gar LKW zu erledigen. Alles was über wirklich große Lasten hinaus geht, schafft so ein Cargobike viel besser. Und es ist vor allem auf die kleinen Mengen zu transportierender Güter zugeschnitten, von denen wir in der Stadt reden. (mehr …)

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Schauinsland in den Krausnicker Bergen: Der Aussichtsturm Wehlaberg

Schon im Winter 2013 waren wir in den Krausnicker Bergen unterwegs und haben dort den Aussichtsturm auf dem Wehlaberg besucht. Allerdings ohne Kamera, weshalb dies einer der wenigen Aussichtstürme war, von dem wir bisher trotz Besuch noch kein Video hatten. Vorletztes Wochenende war nun etwas Zeit und so sind wir noch einmal dorthin um auch noch die Sache mit dem Video zu erledigen.

Erwähnt hatte ich diesen Aussichtsturm übrigens erst vor kurzem, nämlich im Artikel zum Heidebergturm Gröden. Der ist nämlich baugleich mit dem Aussichtsturm auf dem Wehlaberg, was ja auch nicht wirklich häufig vorkommt. Versuchen doch die meisten Gemeinden, einen ganz eigenen, einzigartigen Aussichtsturm zu bauen. Aber wer weiß, vielleicht gab es diesen hier ja im Dutzend billiger. 😉 (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #89

Beginnen wir gleich mal mit einer Leseempfehlung, und zwar einer dringenden. Wie so oft bei Radverkehrspolitik.de handelt es sich dabei um jede Menge Buchstaben, man muss also etwas Zeit mitbringen, die es sich aber durchaus zu investieren lohnt. Dabei geht es um eine Buchbesprechung. Wait, what?! Ja, eine Buchbesprechung. Das Buch um das es dabei geht wurde von keinem geringeren als Wolf Wegener verfasst, dem langjährigen Vorsitzenden des ADAC Berlin/Brandenburg.

Das Buch mit dem Titel „Deutschland schafft das Auto ab“ will dabei nach Aussage des Autors mit „Vorurteilen gegen und Fehlinformationen über das Automobil“ aufräumen, will „vor einem ideologisch geführten Kampf gegen die Mobilität, der nicht zuletzt die Freiheit der Menschen einschränkt und die Kraft der deutschen Wirtschaft unterminiert“ warnen. Nun, dieses Vorhaben ist durch eine ziemlich beschränkte Sichtweise geprägt und wird im Artikel ganz genüßlich auseinandergenommen. (mehr …)

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Felgenkiller – Ein Fahrradkrimi

Neben dem Fahrrad fahren gibt es ja eine zweite Leidenschaft für mich, und die heißt lesen. Ich verschlinge im Schnitt 2 bis etliche Bücher pro Woche, wobei es sich dabei vornehmlich um Krimis und Thriller handelt. Und da war es mir natürlich eine ganz besondere Freude, als demletzt via Facebook ein Angebot hereinflatterte, das gleich beides zu verbinden wusste.

Der Autor des Krimis „Felgenkiller“, Thomas Maria Claßen, bot mir ein Rezensionsexemplar an, zu dem ich natürlich nicht nein sagen konnte. Und schon einen Tag später lag es bei mir im Briefkasten. (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #88

In Berlin-Kreuzberg läuft ja schon seit letztem Dezember eine Aktion, die tatsächlich begrüßenswert ist. Und die gern auch bundesweit Schule machen darf. Es werden, an drei ausgesuchten Straßen, Radwegparker konsequent umgesetzt.

Erkämpft hat die Sonderaktion der Polizei ein einzelner Bürger: Andreas Schwiede, vielen als Falschparkeraktivist bekannt (auf Twitter als @poliauwei unterwegs). Gerasch spricht von einem „Abkommen“ mit Schwiede. Ausgewählt wurde die Ecke Duden-/Katzbachstraße und Großbeerenstraße, weil dort vermutlich meist Anwohner die Radstreifen als Parkplatz missbrauchen. Ziel der auf einige Monate befristeten Aktion sei es, einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, sagt Polizeidirektor Gerasch. Sprich: Wer einmal die hohen Abschleppkosten zahlen musste, parkt beim nächsten Mal korrekt.

Normalerweise wimmelt die Polizei bei entsprechenden Meldungen ja gern ab, da für den ruhenden Verkehr die Ordnungsämter zuständig sind. Was im Fall zugeparkter Radwege jedoch falsch ist, denn ein zugeparkter Radweg stellt eine Verkehrsgefährdung dar, deren Beseitigung tatsächlich in der Zuständigkeit der Polizei liegt. (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #87

Angesichts immer vollerer Städte werden sie zunehmend beliebter, denn sie ermöglichen die Mitnahme in Nahverkehrsmitteln ebenso wie die Lagerung „unter dem Schreibtisch“ im Büro: Falträder. Quasi state-of-the-art sind dabei ja die Brompton-Falträder, für die es letztes Jahr beim Berliner Velothon sogar ein ganz eigenes Rennen gab. Eine ganz nette Alternative dazu, obendrein mit Elektroantrieb, habe ich hier in den Radnotizen ja auch schon mal erwähnt.

Jetzt ist mir ein weiterer, wirklich interessanter Vertreter der Gattung Faltrad üder den Weg gelaufen, das Kwiggle. Ähnlich wie auch das Mate, das über Indigogo crowdfunded wurde, handelt es sich beim Kwiggle um ein Kickstarter-Projekt. Dabei ist das Rad so klein, das man es gefaltet sogar auf Flugreisen mitnehmen könnte. (mehr …)

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200km Radeln beim 15. Spreewaldmarathon

Heute fallen die Ra(n)dnotizen leider aus, denn ich hatte in dieser Woche weder Zeit noch ausreichend funktionierendes Internet, um mich in den Medien zu Radverkehrsthemen zu informieren und obendrein keine Zeit, das nicht gelesene schriftlich zu verwursten. 😉

„Schuld“ ist daran das Highlight des Monats April, der 15. Spreewaldmarathon in Lübben, Lübbenau, Burg und Straupitz. Vorab war ich eine Woche im ländlichen Raum Nordsachsens unterwegs, was den mangelhaften Internetzugang erklärt. Immerhin leben wir im Deutschland des 21. Jahrhunderts, also im digitalen Mittelalter, wo flächendeckende Internetverbindung ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Aber genug gejammert, kommen wir zum Spreewaldmarathon. Ich selbst bin bisher noch nie so eine Strecke gefahren, aber da es keine Zeitmessung gibt, habe ich es einfach mal in Angriff genommen. (mehr …)

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