Programmstart unter Ubuntu beschleunigen

Umso mehr Programme installiert sind, umso länger dauert deren Start. Das ist relativ normal, jedoch störte mich in letzter Zeit ein wenig, das manche Programme, darunter unter anderem kontact, das bei mir auch gleich akregator und knode mitstartet, recht lange brauchten.

Dem kann Abhilfe geschaffen werden. Es handelt sich dabei um einen bekannten Bug, der ganz einfach umgangen werden kann. Dazu im Terminal einfach:

sudo gedit /etc/hosts

eingeben. In /etc/hosts sollten die ersten beiden Zeilen normalerweise so aussehen:

127.0.0.1    localhost
127.0.1.1    fuuk-up

In diesem Fall stellt fuuk-up meinen Rechnernamen, hier das Notebook, dar. Das Ganze wird dann geändert, das es so aussieht:

127.0.0.1    localhost fuuk-up
127.0.1.1    fuuk-up

Der Geschwindigkeitsanstieg beim Programmstart ist sofort zu merken. 🙂

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

13 thoughts to “Programmstart unter Ubuntu beschleunigen”

  1. Hi, wie Du an den Trackbacks siehst, habe ich Deinen Text mal weitestgehend „gecovered“.
    Solche Hinweise finde ich gut, danke!
    Durch die Übernahme in mein Blog, hab ich’s dann passend zum Nachschlagen zur Hand.

  2. Mich nervt Ubuntu ziemlich, aber immer noch tausend mal besser als diese Software aus Redmond
    – müsste ja eigentlich heavyware heißen -; das letzte mal war ich zufrieden mit Suse 9.3 und danach…, na ja. Wie soll ich einem Anfänger erklären, warum er das Zeug aus Redmond besser nicht anrühren sollte?

    Deshalb ganz großes Lob auch für die erste Zeile: sudo gedit /etc/hosts. Denn auf der Konsole bin ich auch blutiger Anfänger, weil ich immer über die Grafik gegangen bin. Leider vergessen die vielen Helfer den Einstieg und die Reihenfolge wie ein Anfänger vorgehen muss.

    Noch mal, großes Lob an Schrottie.

    Da habe ich gleich noch eine Frage. Wie schalte ich diese nervige automatische Festplatteprüfung ab. Da will ich mir schnell einige Sachen notieren und was kommt … ? – Festplattenprüfung.

    1000 Punkte für denjenigen, der sagt, wie zumindest die Frequenz höher gesetzt wird und wie ich diese Prüfung manuell durchführen kann. Im Netz habe ich bis jetzt nichts Gescheites gefunden.

  3. Danke für die Blitzantwort, Schrottie; aber wie komme ich in die fstab? – Wie schon gesagt, ich bin blutiger Anfänger auf der Konsole und schreibe 1 zu 1 ab, was mir empfohlen wird.

    Ich haber versuchsweise folgendes auf der Konsole eingegeben:
    sudo gedit /etc/fstab dann das Passwort als User, aber was ist der 6. Punkt?

    Sicherlich bin ich ein schwerer Fall, aber was mich tröstet ist, ich bin nicht alleine.

  4. sudo gedit /etc/fstab

    Aber Vorsicht! Da sollte man nicht so einfach herumfummeln, wenn man nicht genau weiß was man tut!

    Der 6. Punkt ist dann eben für gewöhnlich die letzte Zahl der jeweiligen Zeile. Aber dennoch, wenn Du Dich damit nun wirklich überhaupt auskennst, dann lass eslieber bleiben, denn auch die Dateisystemüberprüfung hat ja ihren tieferen Sinn.

  5. Danke für die Warnung, ich werd‘ mich hüten irgendetwas zu verändern, von dem ich nicht weiß, was anschließend passiert; nur, deswegen frage ich ja.

  6. Natürlich macht die Dateisystemprüfung Sinn, nur möchte ich gerne bestimmen, wann sie startet.
    Das ist es ja, was an dem Schrott aus Redmond so nervt, dass Herr (bzw. das Betriegssystem von) Mi..s..t alles besser weiß ohne mein System zu kennen.

    Würde ich meine „Fenster“ mit allen Popups bekleben, die ich schon seit 95 gesehen habe, säße ich im Dunkeln. Immerhin sollte Mi…s…t zu Gute gehalten werden, dass es immer für eine Satire gut ist.

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