Radeln im Rheinsberger Land: Radtour zur Kleinen Müritz

Zwei Jahre nach „Radeln im Rheinsberger Land“ und einem weiteren Video aus der Region, das „Eine Radtour zum Weihnachtsmann“ zeigte, habe ich weitere Radtouren in dieser Region mit der GoPro aufgenommen. Aber anders als vor Zwei Jahren habe ich die Videos diesmal in originaler Geschwindigkeit laufen lassen und keine Zeitraffer daraus gebastelt.

Der Grund dafür ist recht profan. Vor zwei Jahren hatte ich jeweils an Abzweigen 10 Sekunden Video aufgenommen und somit machte sich der Zeitraffer ganz gut, um die komplette Tour in wenigen Minuten abzubilden. Diesmal habe ich jedoch unterschiedlich lange Sequenzen aufgenommen, die dann auch nicht immer an irgendwelchen Abzweigungen lagen, sondern immer dann gemacht wurden, wenn es gerade landschaftlich schon war. Oder ich einfach nur daran gedacht habe.

Zur aktuellen Radtourenreihe gehört auch das bereits veröffentlichte Video von der Müritzumrundung. Heute kommt nun das zweite Video, eine Radtour von Zechlinerhütte zur Kleinen Müritz und zurück. Wobei hier, auch wenn es den Anschein haben könnte, die Kleine Müritz eher geografisches als optisch wahrnehmbares Ziel war. Denn das Hauptziel war Vipperow und die dort gelegene Gastwirtschaft. 😉

Irgendwo zwischen Fleeth und Peetsch

Zur Strecke: Start war wie erwähnt Zechlinerhütte, von wo aus wir über Diemitz und Fleeth nach Mirow fuhren. Diese Strecke ist zwar landschaftlich ganz fein, aber die Qualität des Straßenbelages ist enorm dürftig. Hinter Mirow folgt bis Lärz ein sehr angenehmer Radweg auf einer ehemaligen Bahnstrecke. Dementsprechend eben geht es voran und da kaum Bäume in der Nähe sind, gibt es auch nicht die für die gesamte Region typischen Wurzelaufbrüche.

Direkt bei Lärz zweigten wir Richtung Neu-Gaarz ab und kamen anschließend nach Vipperow. Dort gab es dann besagten Besuch in der Gastwirtschaft und frisch gestärkt ging es weiter über Priborn, Buchholz und Zempow nach Flecken Zechlin. Hier war die Strecke eher gemischt. Während man auf der Landstraße bis Sewekow sehr angenehm radeln konnte, war der dann folgende Radweg durch den Wald bis Zempow eher eine Katastrophe. Ab Zempow gibt es dann wieder einen asphaltierten Radweg, der nur wenige Wurzelaufbrüche hat.

Angekommen in Flecken Zechlin…

Nach Flecken Zechlin geht es bis einschließlich Kagar Ausbau ganz glatt voran, danach hat man dann aber bis Rheinsberg ohne Ende Wurzelaufbrüche. Hier wurden eben vor etlichen Jahren allerlei Radwege angelegt, die nun niemand mehr pflegt. Diese brutalen Aufbrüche sind übrigens auf allen „großen“ Radwegen rund um Rheinsberg zu finden bzw. die Regel. Leider.

Nun, nach Rheinsberg ging es wieder Richtung Zechlinerhütte, wo wir allerdings generell auf der Bundesstraße fahren. Der Radweg ist mit Rennrad einfach nicht zu fahren und selbst die Gattin mit dem Pedelec hatte da echt Streß. Aber die Autofahrer sind dort recht entspannt und so kann man das durchaus machen. 🙂

Damit genug Gerede, hier ist nun das Video von der Tour. Die Strecke selbst kann man dann nochmal bei Garmin Connect nachvollziehen bzw. zum Nachradeln herunterladen.

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

Kommentar verfassen