Radeln im Rheinsberger Land: Unterwegs zwischen Rheinsberg und Neuruppin

In Rheinsberg rühmt man sich ja gern der Tatsache, das es rund um die Stadt reichlich Radwege gibt, die zu ausgedehnten Radtouren einladen. Und ich habe ja letztens schon erwähnt, dass gerade rund um Rheinsberg ein ganz besonderes Problem existiert. Irgendwann vor Jahren wurden allerlei Radwege gebaut und danach wurde schlicht vergessen, sich auch mal darum zu kümmern. Und so sind im Laufe der Jahre allerlei Wurzeln gekommen, die die Radwege umfassend aufgebrochen haben.

Das ist sehr ärgerlich, denn dadurch werden wirklich tolle Strecken eher zur Qual und man verzichtet schnell mal darauf. Auch die Tour um die es heute geht, hat reichlich „Wurzelstrecke“ zu bieten. Leider war das so nicht abzusehen und ohne die Wurzelaufbrüche wäre es auch eine echt nette Tour. Und wer mit dem Fully daherkommt, hat ja eh keine Probleme damit.

Ich selbst bin allerdings mit dem Rennrad unterwegs gewesen und genau das sieht man dann streckenweise auch ganz deutlich im Video. NUn aber genug gejammert, kurz zur Strecke selbst. Los ging es in Zechlinerhütte und dann durch den Wald nach Kagar, von wo aus es auf der Landstraße weiterging. Zwischen Wallitz und Neuruppin gibt es übrigens keinen Radweg, der wurde wohl dereinst einfach vergessen, also muss man hier einen – wie es auf Fahrradkarten so schön heißt – unvermeidbaren Lückenschluß fahren.

Die Brücke zwischen Stendenitz und Zermützel

Also auf der Bundesstraße. Das geht aber ganz gut und ruckzuck ist man in Kunsterspring, wo man einen sehr netten Tierpark findet, der jederzeit einen Besuch wert ist. Kurz hinter Kunsterspring geht es dann auch wieder runter von der Bundesstraße und weiter Richtung Stendenitz und Zermützel. Dort geht es dann über eine kleine Brücke und auf der Landstraße weiter bis nach Krangen. ab Krangen gibt es dann eine Fahrradstraße nach Zippelsförde. Die fährt sich übrigens richtig gut.

Ab Zippelsförde wird es dann wieder holperig. Das beginnt damit, das man zunächst einige hundert Meter auf einem ziemlich krassen Betonstreifenweg fährt, der dann nahtlos in einen Asphaltweg übergeht, der von tausenden Wurzeln durchsetzt ist. Der Asphaltweg, ein reiner Radwanderweg durch schön Waldlandschaft, zeigt dann leider wieder deutlich, was aus einem Radweg wird, den man im Wald sich allein überlässt. Und dieses polterige Dingsbums geht dann bis nach Rheinsberg, wo man wirklich dankbar endlich wieder auf normalen Straßen unterwegs ist.

Tja, und von Rheinsberg zurück nach Zechlinerhütte haben wir dann – wie üblich an dieser Stelle – gleich wieder die Bundesstraße genommen. Die ist eben doch deutlich besser zu befahren. Aber genug gejammert, denn landschaftlich ist die Tour durchaus reizvoll und wen Wurzelaufbrüche nicht stören, der wird dort echt Freude haben. Der genaue Streckenverlauf ist wie üblich bei Garmin Connect zu finden, das Video zur Tour gibt es jetzt hier:

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe.

Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet.

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