Radeln in Mecklenburg: Rund um den Nationalpark Müritz

Westlich der Müritz befindet sich der Nationalpark Müritz, den wir – mehr oder weniger – mit dem Fahrrad umrundet haben. Umrundet ist dabei vermutlich nicht der richtige Begriff, wir haben uns eher so grob an seinen Grenzen orientiert, aber wer will da schon Haare spalten? 🙂

Start sollte zunächst Kratzeburg sein, aber auf dem Weg dorthin fanden wir einen Ort vorher, in Dalmsdorf, einen ganz guten Parkplatz und so ging es dann eben genau dort los. Planmäßig fuhren wir also weiter Richtung Kratzeburg, von wo aus wir dann in nördlicher Richtung weiter gen Pievertstorf radelten.

Von Pievertstorf aus ging es dann über Ankershagen nach Friedrichsfelde, wo sich das Heinrich-Schliemann-Museum befindet. Auch im Video gut zu erkennen am großen Trojanischen Pferd im Vorgarten. Die Landstraßen bis dorthin und auch im weiteren Verlauf lassen sich übrigens richtig gut befahren. Es gibt zwar wenige Radwege, aber der Verkehr hält sich in Grenzen und so kommt man durchaus bequem voran und könnte durchaus auch mal mit Kindern unterwegs sein, ohne groß Angst um die Kleinen haben zu müssen.

Ab Federow geht es dann direkt in den Nationalpark und damit dann weiter auf für Radlern ausgewiesenen Wegen. Das bedeutet, das bis Schwarzenhof ein mehr oder weniger gut befahrbarer Waldweg angesagt ist, danach ging es auf einem besseren Trampelpfad neben der Landstraße weiter bis Speck. Hinter Speck folgte dann wieder der Waldweg.

Also alles nicht unbedingt fürs Rennrad geeignet, aber damit trotzdem zu schaffen. Hab ich jedenfalls so gemacht. Im Wald südlich von Speck gibt es dann wieder glatte Betonplattenwege, die dort eher als Wirtschaftswege und für eine lokale Buslinie gedacht, sonst aber für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt sind. Dort kann man also in aller Ruhe radeln.

Kurz nach Speck kommt man übrigens am Käflingsberg vorbei, auf dem sich ein Aussichtsturm befindet. Wir haben den allerdings nicht besucht, denn da kommt man mit dem Rad nicht wirklich bequem raus und ich wollte mein Rennrad nicht unten an der Straße stehen lassen, nicht das ich hinterher plötzlich zwei davon habe.

Im weiteren Verlauf stößt man dann auf den Verbindungsweg zwischen Granziner und Boeker Mühle, wo es in Richtung Granzin weitergeht. Auf halber Strecke endet hier die Sperrung für den Kraftfahrzeugverkehr und es geht auf der Landstraße weiter. Allerdings ist auch hier kaum Verkehr, höchstens mal ein Bauer oder ein paar Urlauber sind unterwegs, also kann man auch hier gemütlich radeln.

In Granzin haben wir dann noch eine kurze Futterpause eingelegt, bevor es dann auf dem Radweg nach Dalmsdorf weiterging, wo die Runde dann zu Ende war. Insgesamt sind es dann 51 Kilometer, die zum selbst nachfahren wie üblich bei Garmin Connect heruntergeladen werden können.

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

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