Schauinsland in Rathenow: Der Bismarckturm

Schon vor geraumer Zeit wollten wir uns mal den Bismarckturm zu Rathenow „vorknöpfen“, jedoch just in dem Moment, in dem wir uns endlich dazu entschlossen hatten, war Bundesgartenschau. Und damit der Turm nur gegen einen nicht unerheblichen Wegzoll zu erreich, weshalb wir das dann wieder verwarfen. Das war sozusagen die gleiche Problematik wie einst bei der Brandenburger Friedenswarte.

Aber auch in Rathenow ist die Buga inzwischen vorbei und man kann, nunmehr für einen ganz schmalen Taler auf den Bismarckturm steigen. Wir haben das gleich mit dem Optikpark verbunden, den wir bisher ebenfalls noch nicht gesehen hatten. Außerdem ist der Optikpark deutlich besser ausgeschildert und somit viel einfacher zu erreichen, was uns allerdings erst später bewusst wurde.

Der Bismarckturm Rathenow

Der Optikpark selbst hat einen wirklich netten Zugang: Man unterquert eine Brück auf einem alten Schubkahn, was so ja auch eher selten bis nie zu finden sein dürfte. Und obendrein regnete es unter der Brücke nicht. Denn kaum das wir vor den Toren von Rathenow angekommen waren, begann es zu regnen. Aber nun waren wir schon einmal dort und deshalb haben wir den Turmbesuch auch durchgezogen.

Der Optikpark selbst ist wirklich nett anzusehen und passend zur Jahreszeit begegneten uns dort, in „Spektralfarbenstreifen“ angelegt, allerlei hübsche Stiefmütterchen, die es erst einmal ausgiebig zu fotografieren galt. Anschließend versuchten wir dem Lageplan zu folgen und den Turm zu finden. Das wiederum war schwieriger als zunächst angenommen.

Irgendwann aber fanden wir einen Ausgang, an dem uns jemand den weiteren Weg erklären konnte. Einige Leute vor uns hatten wohl ebenfalls den Weg gesucht und so riet man uns, denen einfach zu folgen. Zum Glück stellten wir dann rechtzeitig fest, das die sich schon nach kurzer Zeit hoffnungslos verlaufen hatten, schlugen selbst den richtigen Weg ein und standen dann irgendwann vor dem Bismarckturm.

Wie man sieht, war die Aussicht eher mager. Was aber bei Regen nicht wirklich seltsam ist. Der Turm selbst ist oben recht eng. Aus diesem Grunde war er dann wohl auch zur Buga gesperrt, um somit irgendwelche möglichen Unfälle zu vermeiden. Es hätte also selbst ein satter Wegezoll nichts gebracht und wir wären vermutlich umsonst hingefahren. Also alles richtig gemacht. 😉

Abschließend habe ich noch ein paar Fotos, einmal vom Optikpark selbst, wo auch etliche Bilder von der Parkanlage auf dem Weinberg zu sehen sind und einmal jede Menge Stiefmütterchen.

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

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