Sprachenvielfalt

Heute abend steht „betreutes Nachtcachen“ ins Haus, wir drehen gemeinsam mit Klotzi und Sohnemann eine Runde am Dachsberg und schauen mal, wie sich die beiden an unserem neuen Nachtcache so schlagen werden. Und um dann nicht mit leeren Händen am Final zu stehen, habe ich mal schnell einen Geokret gebastelt, der dann dort abgelegt wird.

Auf geokrety.org fiel mir dann zuerst der aktuelle Startseiteneintrag von filips ins Auge, in dem er auf die aktuelle Ferienzeit hinweist, die eben auch zu vermehrtem Transport von Geokrety ins Ausland führen kann. Und dort soll es ja erstaunlicherweise noch Leute geben, die noch nie einen Geokret gesehen haben. Und so weist filips darauf hin, das es demzufolge sinnvoll wäre, mehrere Sprachen auf dem GK-Label zu verwenden:

Holidays are a time of moving around for many GeoKrets. A lot of them will visit other countries and caches registered on different geocaching systems. Please remember, that there are still geocachers (hard to imagine, though), who haven’t seen a GeoKret before and have no idea, what to do when they find it. That’s why we are encouraging you to always provide your GKs with instructions what to do with the mole after someone discovers it in a cache. These should always be written at least in English but prefferably in 2-3 other languages.
Happy holidays!
GK Team 🙂

[Quelle: geokrety.org]

Und das wurde dann auch bei der internen Labeldruckfunktion konsequent umgesetzt. Klar, man hatte bisher schon immer etliche Sprachen zu Auswahl, die meisten Labelvorlagen jedoch hatten nur Platz für maximal 3 Sprachen. Inzwischen gibt es zwei neue Vorlagen, einmal die klassische in erweiterter Version und einmal eine moderne Vorlage.

Die neue klassische Vorlage kommt mit Beschreibungstexten in englisch, polnisch, deutsch, tschechisch und finnisch daher, hat also gleich 5 Sprachen am Start. Die moderne Vorlage bringt es sogar auf 6 Sprachen: Englisch, polnisch, deutsch, tschechisch, französisch und russisch. Und damit sollte wohl wirklich jeder Fall abgedeckt sein, so das es auch nichts weiter ausmacht, das man diese Sprachen nicht frei wählen kann. So sieht die moderne Vorlage dann übrigens aus:

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

3 thoughts to “Sprachenvielfalt”

  1. Ich hab mir so winzige Label gemacht, dass da nur Englisch drauf steht, hat ja auch gut geklappt bisher und die einfache Anleitung, wie man den GeoKrety loggen kann, verstehen ja auch die Leute, die fast kein Englisch können. Spätestens auf der Webseite werden sie ja in ihrer Sprache begrüßt 😉

    1. Das mag so sicherlich stimmen, aber viele schrecken schon allein davor zurück die Webseite aufzusuchen. Und wenn diesen Leuten in ihrer Muttersprache (oder einer bekannten Fremdsprache) schon auf dem Label klargemacht wird, das keine Registrierung vonnöten ist um das Ding zuloggen, dann ist schonmal ein wichtiger Schritt getan. Obendrein schafft die Verwendung der Muttersprache Vertrauen, in diesem Fall Vertrauen in ein unbekanntes Objekt.

  2. Das mit der Muttersprache ist sicherlich richtig, aber für jede Eventualität, wo es den Kret hinverschlägt Platz zu haben, da ist das Label ja bald A4 groß brauch dann auch kein Anhängsel mehr …
    … hmm, da komm ich grad auf die Idee, nen kleines Buch zu machen, da ist quasi die Info selbst der Kret, na ma kiekern wie ich das fix basteln könnte :mrgreen:

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