Mongolian Clusterfuck

(Rückblickende) Betrachtungen zu einer  unnötigen Schmutzkampagne, ihren Folgen und die Erfordernis von Öffentlichkeits-, Presse- und Aufklärungsarbeit im Bereich Geocaching…

Der Mongolian Clusterfuck

In dem Film „Burn After Reading“ lässt sich der CIA-Chef nach einer vollkommen aus dem Ruder gelaufenen Aktion von seinen Untergebenen darüber informieren, was alles wie schiefgelaufen ist. Irgendwann, als alle den Überblick in der in der Tat sehr verworrenen Angelegenheit verloren haben, seufzt er: „Jesus, what a clusterfuck.“ Im Wiktionary ist nachzulesen, dass dieser Begriff vor allem von Militärs gern für ein großes Durcheinander gebraucht wird, bei dem keiner mehr durchblickt. „Mongolian Clusterfuck“ wiederum nennen Journalisten ein vorgeplantes, nach einem Drehbuch ablaufendes Ereignis, das keinen Nachrichtenwert hat.

[Quelle: epd.de]

Mongolian Clusterfuck – so könnte man jetzt die Ereignisse nennen, die sich einst rund um das Thema „Deutsche Wanderjugend und FOTOhits“ drehten. Das Drehbuch war so simpel wie vorhersehbar, und der Nachrichtenwert ging auf Null. Für diejenigen, die die Ereignisse nur am Rande oder gar nicht mitbekommen haben, hier eine kurze Zusammenfassung:

Die Zeitschrift FOTOhits gab bekannt, das sie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Wanderjugend und Panasonic einen „Fotowettbewerb“ zum Thema Geocaching starten wird. Sicher war schon die Verwendung des Begriffes „Wettbewerb“ ein Fehler, aber das nur am Rande, die Ereignisse hätten vermutlich auch so ihren Lauf genommen. Die Ankündigung wurde nun aufgegriffen und mangels genauer Informationen kamen diverse Glaskugeln zum Einsatz. So wurde nun rundum behauptet, die Deutsche Wanderjugend spiele sich als Verein der deutschen Geocacherszene auf (die Rede war gar von feindlicher Übernahme), dränge wieder sinnlos in die Presse, sei vermutlich auch sonst eine Gefahr für den Weltfrieden und müsse deshalb ganz dringend gestoppt werden. weiterlesen