Bergtour 5: Zunigalm und Arnitzalm

Quasi eine Bergtour von A bis Z, oder vielmehr von Z bis A, allerdings unter Auslassung der dazwischen liegenden Buchstaben.Zum Abschluß sollte es noch ein gemütliches „Abwandern“ sein, also entschlossen wir uns zu einer recht einfachen Almtour, die vom Aufwand nicht allzu hohe Anforderungen stellt.

Abschnitt 1: Von Waier zur Zunigalm (⇑ ca. 850 Hm)

Wie so oft gibt es mehrere Wege hinauf, aber um dem ruhigen Abwandern gerecht zu werden, entschlossen wir uns den Fahrweg zur Zunigalm zu nehmen. Somit ging es ganz gemütlich bergauf. Immer mal wieder hatte man eine wunderbare Aussicht auf Matrei i.O. und auf die dortige Goldriedbahn. So gemütlich der Fahrweg auch zunächst war, er zeigte noch böse Heimtücke, denn die meisten Höhenmeter machte er auf den letzten paar Metern, so das nach einer gemütlichen Wanderung doch noch arg schweißtreibender Aufstieg auf uns lauerte. weiterlesen

Bergtour 4: Berger See und Lasnitzenhütte

Die vierte größere Tour führte uns zum Berger See und anschließend über den Muhs-Panoramaweg zur Lasnitzenhütte. Diese Tour erforderte keine An- oder Abfahrt, sprich wir gingen direkt von der Ferienwohnung los.

Abschnitt 1: Von Hinterbichl zum Berger See (⇑ ca. 1.048 Hm)

Diese Tour war die einzige, die neben der Pflichttour zur Stabanthütte bereits im Vorfeld fest eingeplant war. Der Berger See ist enorm schön, also wollten wir unbedingt noch einmal dorthin. Der Aufstieg vom Zeltplatz in Hinterbichl aus geht gleich zu Beginn recht heftig los, wird aber nach recht kurzer Zeit wieder etwas flacher. Allerdings ist der erste kurze Abschnitt ein guter Vorgeschmack auf das was noch kommt. Denn nach nicht allzu langer Zeit geht es dann wieder recht heftig zur Sache. weiterlesen

Bergtour 3: Bodenalm und Neue Sajathütte

Unsere dritte Tour führte uns an ein Ziel, welches wir schon einige Jahre im Auge hatten, aber nie so richtig erreichten. Die Neue Sajathütte. Da der Weg dorthin fast immer mit vielen Schneefeldern gepflastert ist, welche $BESTEEHEFRAUVONALLEN nicht mag, fiel die Tour dorthin immer wieder ins Wasser. In diesem Jahr hatten wir aber Glück, andere berichteten davon, das der Weg schneefrei ist, also wurde der Entschluß gefasst es zu versuchen.

Abschnitt 1: Von Wallhorn zur Bodenalm (⇑ ca. 150 Hm)
Hüttenstempel der Bodenalm

Zunächst haben wir uns zum Wanderparkplatz nach Wallhorn bringen lassen. Von dort aus ging es zu Fuß weiter. Ursprünglich wollten wir direkt von Hinterbichl aus über den Katinweg aufsteigen, aber leichte Knieprobleme bei $BEVA brachten uns dann auf die Idee, den Aufstieg etwas zu verkürzen. Den Katinweg sahen wir dann aber doch noch, später mehr dazu. weiterlesen

Bergtour 2: Essener und Rostocker Hütte

Unsere zweite Bergtour führte uns wie schon die erste zu einem völlig neuen Ziel. Fast allen Hütten im Tal hatten wir ja schon einen Besuch abgestattet, aber die Essener und Rostocker Hütte fehlte unter anderem noch. Da einen Tag später ein Hüttenbesuch geplant war, der deutlich höher führen sollte, bot sich diese Tour geradezu an um einen Tag etwas ruhiger zu treten.

Von Ströden über die Stoanalm zur Essener und Rostocker Hütte (⇑ ca. 900 Hm)

Vom Wanderparkplatz in Ströden aus führt ein gemütlicher, auch für Kinder und Senioren ganz leicht zu schaffender Fahrweg direkt bis zur Jausenstation Stoanalm, welche im Maurertal zwischen mächtigen Felsbrocken liegt. Die Stoanalm bietet neben der obligatorischen Jause oftmals musikalisches Programm, so das sie nicht nur als Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen sondern auch als eigentliches Ausflugsziel in Frage kommt. Obendrein ist sie Bestandteil der berühmt-berüchtigten 3-Hütten-Tour.

Von der Stoanlam ging es weiter auf dem Fahrweg bis eben dieser an der Talstation der Materialseilbahn der Essener und Rostocker Hütte endete. Fortan ging der Weg recht gemütlich bergauf über Wiesen und durch ein Waldstück. weiterlesen

Bergtour 1: Zupalsee und Wetterkreuz

Unsere erste große Bergtour nach dem Einwandern führte über zwei Hütten, von denen eine leider noch geschlossen war. Somit lauerte nur an einer die Belohnung in Form von kühlem Weißbier.

Abschnitt 1: Von Virgen zur Zupalseehütte (⇑ ca. 1.200 Hm)

Morgens ging es mit dem Postbus nach Virgen, wo die Tour beginnen sollte. Zunächst bedeutete dies, ein ganzes Ende bergab bis zur Isel zu gehen. So etwas ist immer ärgerlich, wenn man ja eigentlich hinauf will. Aber was solls, manchmal führt eben nur das Gefälle auf den Berg. 😉

Direkt nach der Isel ging es stramm bergauf. Knapp eine Stunde recht heftige Steigung vermittelten das Gefühl, die komplette Höhe gleich zu Beginn zu machen. Nach dieser Stunde erwartete nach einer saftigen Wiese eine Forststraße, deren Steigung sehr gering war. weiterlesen

Urlaubsberichterstattung

Leider ist er vorbei, der Urlaub, die Arbeit geht weiter und alles was bleibt sind etliche schöne Erinnerungen. Wie ja bereits erwähnt waren wir in den Bergen um eben diese zu erklimmen. Von den zehn Tagen die wir vor Ort waren haben wir an fünf größere Touren unternommen, die anderen dienten dem Einwandern und allgemeinem Sightseeing. Zu den 5 Touren kommen noch gesonderte Berichte.

Alles in allem hatten wir mordmäßiges Glück mit dem Wetter, zwar tobten in Österreich diverse Unwetter, aber die waren immer woanders. Wenn es bei uns im Tal regnete, dann immer erst zum Abend wenn wir auf dem Balkon unserer Ferienwohnung saßen und den herrlichen Talblick genossen. Waren wir unterwegs, schien stets die Sonne, so daß wir knusprig braun gebacken wurden. Leider ging alles viel zu schnell vorbei, jetzt heißt es für ein Jahr lang auf einen solchen Anblick am frühen morgen warten: weiterlesen

/nick Schrottie

Es ist vollbracht, ich bin fast(!) wieder im Lande, ein paar Kleinigkeiten noch, ein paar Kilometer (wenn das Wetter mitspielt) sind noch zu absolvieren und das Spiel geht weiter.

Soviel kann ich schonmal sagen: Es waren echt wunderschönde und erholsame Tage, auch wenn Deutschland ohne Titel nach Hause fahren musste, ich hatte enorm viel Spaß in Ösiland und auch an der ostseeküste. Nach Sichtung der Fotos wird es mit Sicherheit noch recht umfangreiche Berichte zu unseren bergsteigenden bzw. schwimmenden Aktivitäten geben.

Erst einmal in Ruhe ankommen und die Tage zwischen 3.000ern und Meeresniveau verdauen in Ruhe Revue passieren lassen… 🙂