Virtueller Powertrail

Im Rahmen einer Diskussion im Geoclub kam ein Powertrail der ganz besonderen Art ins Gespräch. Ein virtueller Powertrail in Bingen. Und ich muss sagen, die Idee ist gar nicht mal so schlecht. Wo sonst viele hundert Geocacher auf der suche nach einer (bei Powertrails meist sehr kleinen) Dose die Landschaft umgraben, Baumwurzeln freilegen und zuweilen auch andere Dinge zerstören, muss bei der virtuellen Variante einfach nur irgendwo ein Code abgelesen werden. Zwischendurch gibt es dann noch ein paar echte Dosen zu finden, so das nicht die komplette Strecke zur virtuellen Suche wird.

Jetzt wird sicher manch einer gleich laut aufschreien, von wegen virtuelle Caches wären ja keine echten Caches, aber dem sollte man immer entgegenhalten, das die derzeitige Entwicklung des Geocaching zu eben solchen Powertrails irgendwie naturverträglich organisiert werden muss. Und da ist die virtuelle Variante, ähnlich wie die beliebten Munzees, nunmal der beste Weg. Und für alle anderen gibt es ja nach wie vor die echten und vor allem großen Dosen, draußen in der Natur. weiterlesen

The american way of geocaching

Die Reisebüros dieser Welt dürften in diesem Jahr ganz verwundert zur Kenntnis nehmen, das etliche bereits gebuchte Reisen storniert und dafür auf Las Vegas umgebucht wird. Aber nicht etwa weil urplötzlich in vielen Paaren der Wunsch nach einer außergewöhnlichen Hochzeit in Nevada aufkeimt, auch nicht weil Gelegenheitszocker plötzlich mit größeren Chancen beim Black Jack rechnen – nein, weil Horden punktegeiler Statistikcacher einige erfolgsorientierte Geocacher das hier gesehen haben:


[Bildquelle: geocaching.com]

Ein Glück nur, das es so etwas in Deutschland noch nicht gibt. Wobei, in Nordhessen erscheint mir das durchaus möglich… 😉

[via podcacher und flickr]

Tüddeldraht als Schneeimitat

Im Rahmen der gestern erwähnten Fragezeichenproblematik kam ich ja auch auf das Thema Homezone zu sprechen, das ja ursächlich auch dafür verantwortlich war, das ich mich mit den Zahlen der einzelnen Cachetypen auseinandergesetzt habe. Nun habe ich eben dabei auch geschaut, wo denn nun in der Nähe entsprechende „Jagdgebiete“ sind, die eben für den schnellen Hunger geeignet sind, sprich, ohne ewig lange Anreise auch für kürzere Runden noch Ziele bringen.

Dabei stellte ich dann fest, das gerade der Norden Berlins noch einiges am Start hat, denn dort bin ich noch nicht so intensiv umtriebig gewesen, was in erster Linie der Tatsache geschuldet ist, das da ein internationaler Flughafen zwischen mir und den betreffenden Stadtteilen liegt. Eigentlich blöd, denn so groß ist TXL ja nun auch wieder nicht und man ist ganz fix drumherum gefahren. weiterlesen

Reisende Schönheiten

Ich hatte ja schon vor einiger Zeit einmal erwähnt, das ich es zuweilen für äußerst mutig halte, bestimmte Geocoins auf Reisen zu schicken. Gestern begegneten mir dann gleich zwei solcher Exemplare. Als erstes hielt mir Klotzi diese Cross Staff & Back Staff Geocoin unter die Nase, die dann gleich im Felde fotografiert wurde. Leider ist das Bild von der Rückseite dabei etwas unscharf geworden.

Cross Staff & Back Staff Geocoin Cross Staff & Back Staff Geocoin

Zum Abschluß der gestrigen Tour sammelte ich dann noch ein paar Reisende aus dem Cache berlin.travelnode.de (OC610C/GC1E873), dabei war dann wieder ein besonders schönes Exemplar seiner Art, eine Raith Gras Geocoin. weiterlesen

Flogr, ein „Flickr-Guckr“

Vor einiger Zeit stieß ich durch einen Tipp von Max auf Flogr. Flogr ist dabei nichts anderes als eine Flickr-Präsentationsschnittstelle. Man kann also den eigenen Photostream, oder wahlweise auch nur Teile daraus, auf ganz nette Art und Weise aufbereitet anzeigen. Optisch macht das deutlich mehr her als die Oberfläche bei Flickr.

Also habe ich mal ein wenig damit experimentiert, das Ergebnis kann hier begutachtet werden. Dabei habe ich dann auf die Zwischenspeicherung der Bilder in einem lokalen Verzeichnis oder in einer mySQL-Datenbank verzichtet und die Bildanzeige auf „Original“ gestellt. Damit muss zwar das eine oder andere Byte mehr geladen werden, aber die Bildqualität leidet nicht. weiterlesen

Movie Stars

Gestern war Veröffentlichung der Tour DVD des W und fast hätte ich es verpennt. Zum Glück nur fast und so düste ich noch schnell vor der Nachtschicht zum Silberlinghändler meines Vertrauens um ein Exemplar zu ergattern. Klar das das Pflicht war, schließlich befindet sich auf DVD zwei das Berliner Konzert bei dem ich nebst Logistikblogger zugegen war.

Und was sehe ich, gleich bei der allerersten Szene auf dieser DVD? Richtig, da stehen der Logistikblogger und meine Wenigkeit im Bild. Hah, droht da etwa doch noch Berühmtheit und somit die Weltherrschaft? :w00t:

BTW: Wie abzusehen war, rockt die DVD ganz enorm. Wer auf guten deutschen Rock steht, sollte sich das Teil also ganz dringend besorgen!

Mumifizierte Ratte

Als wir heute über den Lost Place in Wulkow streiften, fanden wir etwas recht interessantes, was mir so bisher noch nie untergekommen ist. In einem Keller befanden sich größere Wannen, wie sie sonst für gewöhnlich um Öltanks herum gebaut werden. Allerdings deutlich höher. Und darin lag dann eine tote Ratte. Soweit nichts ungewöhnliches, bis wir die Ratte genauer unter die Lupe nahmen. Das Viech war doch tatsächlich komplett mumifiziert. weiterlesen

Altmetall Finger Hold

Wenn der Max die Vio schon dazu nötigt, dann nötige ich mich mal auch und zeige die Person hinter dem Blog. Also zeigen tue ich ja letztlich nichts anderes als mein Notebook und einen Teil des heute mal unrasierten Kopfes. Was dahinter steckt, also hinter der Idee, nicht hinter dem Notebook, erklärt wohl der Urheber dieser Geschichte selbst:

Bei Posterdesignern hat sich als De Facto-Standard für die Präsentation durchgesetzt, sein Werk in die Hand zu nehmen und in die Kamera zu halten. Fand ich schon immer doof. Es sieht doof aus, es erfüllt keinen wirklichen Zweck, und es ist den Posterdesignern vorbehalten. Bis jetzt. Bei Website-Designern wie mir sieht es allerdings auch doof aus. Was mich ja trotzdem nicht davon abhält, bekommt die Phrase „die Person hinter dem Blog“ damit doch eine völlig neue Bedeutung!

[Quelle: jeriko.de]

Eine klitzekleine Premiere zeigt dieses Foto dann auch noch: Zum ersten Mal habe ich mir damit auf diesem Rechner mein Blog mit einem maximierten Browserfenster angesehen, das ist nämlich normalerweise immer ein Stück kleiner.