[gps-overlay-on-video] HowTo: Anzeige von GPS-Daten in Videos mit Linux

Viele kennen sicherlich nette Videos von Radtouren und -rennen, bei denen man nicht nur – unterschiedlich „actionreich“ – die Strecke zu sehen bekommt, sondern auch interessante Telemetriedaten wie aktuelle Geschwindigkeit, Tritt- und/oder Herzfrequenz, Höhe oder Position auf dem Gesamttrack zu sehen bekommt. Diese Daten wurden dann entweder direkt von der Kamera aufgezeichnet, so zumindest bei der Garmin Virb, oder sie stammen vom GPS-Fahrradcomputer oder einem anderen GPS-Empfänger.

Vor einiger Zeit hatte ich ja schon einmal darüber geschrieben, wie man diese GPS-Daten unter Linux in sein Video klöppeln kann. Allerdings war das eine Lösung mit Windowssoftware in einer virtuellen Maschine. Auf der Suche nach passender Software stieß ich aber auch auf ein kleines Projekt, das auch eine Lösung versprach, die direkt unter Linux läuft. Und genau die habe ich dann auch gefunden, aber aus Zeitmangel nicht weiter verfolgt.

Das Ganze nennt sich gps-overlay-on-videos und ist bei githhub zu finden. weiterlesen

Radeln im Rheinsberger Land: Radtour zur Kleinen Müritz

Zwei Jahre nach „Radeln im Rheinsberger Land“ und einem weiteren Video aus der Region, das „Eine Radtour zum Weihnachtsmann“ zeigte, habe ich weitere Radtouren in dieser Region mit der GoPro aufgenommen. Aber anders als vor Zwei Jahren habe ich die Videos diesmal in originaler Geschwindigkeit laufen lassen und keine Zeitraffer daraus gebastelt.

Der Grund dafür ist recht profan. Vor zwei Jahren hatte ich jeweils an Abzweigen 10 Sekunden Video aufgenommen und somit machte sich der Zeitraffer ganz gut, um die komplette Tour in wenigen Minuten abzubilden. Diesmal habe ich jedoch unterschiedlich lange Sequenzen aufgenommen, die dann auch nicht immer an irgendwelchen Abzweigungen lagen, sondern immer dann gemacht wurden, wenn es gerade landschaftlich schon war. Oder ich einfach nur daran gedacht habe. weiterlesen

„Schneesturm“ in der Spandauer Wilhelmstadt

Schnee ist ja in der Großstadt eher unbrauchbar. Die weiße Pracht hält nur sehr kurz vor und weicht recht flott einem hässlich-matschigen Dreck. Obendrein wird es dann verdammt schwer mit dem Fahrrad zu fahren, denn dieser ganze Matsch wird vorzugsweise auf Radwegen abgekippt und dennoch fehlt den Autofahrern dann das Verständnis dafür, das die Radler nun auf die Straße ausweichen müssen.

Aber dennoch ist es eben immer ganz nett anzusehen, wenn der Schnee fällt. So war es dann auch Mitte letzter Woche, als ein Schneesturm über Brandenburg und Berlin hinweggezogen ist. Und weil es so schön aussah, zückte ich das Handy um ein wenig zu knipsen. Leider schafft man es mit dem Handy nur bedingt, ordentliche Schneefallbilder zu machen, weshalb ich auf Video auswich und ein wenig mit Zeitlupe experimentierte. weiterlesen

Velothontraining auf dem Fläming-Skate

Ich hatte ja schon ein- oder zweimal kurz erwähnt, das ich mich Ende letzten Jahres kurzerhand für den Velothon Berlin 2016 angemeldet habe. Zum Einen weil ich das ohnehin vorhatte, wenngleich erst für 2017, und zum Anderen weil das ja irgendwie ein guter Ansporn war, die geplante Gewichtsreduktion auch wirklich hinzubekommen. Nun denn, die Sache mit dem Gewicht ist erledigt, fehlte nur noch ein wenig Vorbereitung auf den Velothon.

Zumeist fahre ich auf zwei festen Trainingsstrecken. Eine mit 50 Kilometern, die von Spandau nach Potsdam und eine mit 100 Kilometern, die durch das Osthavelland führt. Soweit so gut, aber wie es der Zufall nun wollte, meldete sich ein Kollege, der ebenfalls am Velothon teilnehmen möchte. Das passte natürlich prima, denn zu zweit macht es deutlich mehr Spaß, allerdings war nun gemeinsames Training erforderlich. Und dafür schlug mein Kollege nun den Fläming-Skate vor. weiterlesen

Anzeige von GPS-Daten in Videos

Als ich seinerzeit eine Action-Cam beschaffen wollte, stand die Wahl zwischen GoPro und Garmin Virb. Letztere fand ich ganz charmant, da sie zum Video auch GPS-Daten aufzeichnet und man diese dann ins Video klöppeln kann. Allerdings zeigte sich dann, das die zugehörige Software nur unter „echtem“ Windows läuft, also eine virtuelle Maschine nicht hilft.

Deshalb bekam schlußendlich die GoPro den Zuschlag, versprach sie doch die bessere Bildstabilisierung und deutlich mehr Zubehör. Gut, heute würde ich anders entscheiden, aber das ist ein anderes Thema. Nicht losgelassen hat mich jedoch die Sache mit dem GPS-Daten im Video. weiterlesen

Mit der Dampfbahn auf den Brocken hinauf

Lange Jahre war ja der Brocken, der „Deutscheste aller Berge“, Sperr- bzw. Grenzgebiet und der Gipfel konnte nicht betreten werden. Mit der deutschen Wiedervereinigung entfiel nun diese Einschränkung und seither kann jeder auf den Brocken hinauf.

Das geht auf verschiedenen Routen zu Fuß, aber auch mit der Brockenbahn, einem von einer Dampflok gezogenen Zug der Harzer Schmalspurbahnen. Die Auffahrt ist zwar nicht ganz billig, eine einfache Fahrt schlägt immerhin mit 24,- € zu, aber irgendwie ist es ja schon ein wenig „Pflicht“ beim Harzurlaub wenigstens einmal mit der Dampfbahn gefahren zu sein. weiterlesen

Wie man in den Urwald kommt

Das fehlte ja noch. Nach dem Geheimtipp für Paddler am Kagarsee muss noch geklärt werden, wie man am besten dorthin kommt. Denn nur ein wenig durch den Dschungel paddeln bringt noch kein tagesfüllendes Programm und ein wenig „Strecke“ muss schon drin sein, wenn man das Kajak (oder Kanu) einpackt und irgendwohin verfrachtet.

Wir haben die Anfahrt vom Wasserwanderrastplatz Zechlinerhütte aus in Angriff genommen. Das passte am besten, denn wir hatten in Zechlinerhütte einen kleinen Bungalow gemietet und konnten von dem aus das Kajak ganz gemütlich ein Stück die Straße herunter mit dem Kajakwagen zum Schlabornsee schieben. weiterlesen

Auf Paddeltour im „Urwald von Kagar“

Im letzten Urlaub kam ich öfter mal mit unserem „Vermieter“ ins Gespräch und dabei kamen natürlich auch unsere Aktivitäten zur Sprache. Eben der übliche Smalltalk, was man so unternehmen will, was man schon gesehen hat und was noch so alles machbar wäre. Dabei erzählte er mir dann, das man in Kagar mit dem Paddelboot ein nettes Café besuchen kann.

Der Weg zu diesem Café wäre dabei sehr reizvoll, führt er doch quasi durch den „Urwald“. Ich war sofort Feuer und Flamme und ließ mir die Sache genauer beschreiben. Einfach über den Kagarsee schippern und dann am Ufer ein Schild suchen. Das sei dort irgendwo zu finden und markiere die Einfahrt. Dann rein und zusehen wie man durchkommt … weiterlesen