QMapShack, ein Nachfolger für QLandkarteGT

Ich habe nun jahrelang meine Wanderungen und Radtouren mit QLandkarteGT geplant und war so zufrieden mit dieser Software, das mir völlig entgangen ist, das es bereits einen Nachfolger dafür gibt. QMapShack ist angetreten um die großen Fußstapfen von QLGT zu füllen und schafft das, soviel sei verraten, ganz locker.

Einzig die Installation gestaltet sich ein wenig schwieriger bzw. nicht unbedingt schwieriger, jedoch mit ein paar Stolperfallen. Bei mir schlug der erste Versuch gründlich fehl, was jedoch in erster Linie an diversen Hardwarefehlern lag. Auf neuer bzw. fehlerfreier Hardware war QMapShack im Handumdrehen installiert.

Screenshot QMapShack

Zur Installation unter Linux Mint (unter Ubuntu sollte es aber genausso funktionieren) gibt es eine ganz gute Anleitung. Diese steht einmal für Mint 17.x zur Verfügung und einmal für Mint 18. Bei mir musste dann unter Mint 18 noch eine Kleinigkeit nachgearbeitet werden, wobei die Problemlösung dafür in der Anleitung zu Mint 17.x zu finden war (die Sache mit der libroutino.so.0).

QMapShack steht übrigens auch für Windows und OSX zur Verfügung, es muss also (fast) niemand traurig sein. Lediglich die Nutzer von 32bit-Betriebssystemen und OSX kleiner als 10.8 haben das Nachsehen, da diese Systeme nicht unterstützt werden.

Datenbrowser von QMapShackNach der Installation bietet es sich an, noch Routen- und Höheninformationen zu installieren, damit QMapShack sein volles Potenzial entfalten kann.

Insgesamt bin ich hellauf begeistert, denn nicht nur, das mein GPS – ein etwas älteres Garmin Oregon 550 – sofort erkannt wird, es wird auch direkt eingebunden und kann „gefüttert“ werden bzw. man kann mit den darauf befindlichen Daten direkt arbeiten. Auch die Planung von Touren ist deutlich leichter.

Trackerzeugung mit RoutinoMusste man sich bei QLandkarteGT noch au der Vektorkarte mit dem Entfernungsmesser Stück für Stück die geplante Strecke entlang hangeln, um einen Track zu erzeugen der genau entlang vorhandener Wege läuft (nur so „schnappte“ die Strecke auch am Weg ein) kann man jetzt ganz einfach zwei Punkte anklicken und QMapShack legt einen Track entlang der Wege an, wobei die kürzeste Strecke genutzt wird.

Als „Hilfedatei“ gibt es ein sehr gutes Wiki, das allerdings nur auf angelsächsisch zur Verfügung steht. Allerdings dürfte das ja nur für die wenigsten ein echtes Problem darstellen. Und notfalls gibt es noch ein Forum zur Software, in dem auch der Entwickler aktiv ist und gern mit Rat und Tat zur Seite steht.

Ich werde mal schauen, ob ich irgendwann die Zeit finde, dann werde ich mal den Artikel zur Tourenplanung mit QLandkarteGT nehmen und das Ganze noch einmal für QMapShack schreiben. Aber nagelt mich nicht darauf fest… 😉

Screenshot von QMapShack

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Anzeige von GPS-Daten in Videos

Als ich seinerzeit eine Action-Cam beschaffen wollte, stand die Wahl zwischen GoPro und Garmin Virb. Letztere fand ich ganz charmant, da sie zum Video auch GPS-Daten aufzeichnet und man diese dann ins Video klöppeln kann. Allerdings zeigte sich dann, das die zugehörige Software nur unter „echtem“ Windows läuft, also eine virtuelle Maschine nicht hilft.

Deshalb bekam schlußendlich die GoPro den Zuschlag, versprach sie doch die bessere Bildstabilisierung und deutlich mehr Zubehör. Gut, heute würde ich anders entscheiden, aber das ist ein anderes Thema. Nicht losgelassen hat mich jedoch die Sache mit dem GPS-Daten im Video. (mehr …)

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„Stempeln gehen“: Die Harzer Wandernadel

Im Bericht zum Liebesbankweg in Hahnenklee habe ich unter anderem auch die Harzer Wandernadel erwähnt. Die Harzer Wandernadel gibt es seit nunmehr 10 Jahren und sie lockt seither viele Wanderer in den Harz. Ziel dabei ist es, möglichst viele Stempel zu sammeln, die man an insgesamt 222, über den ganzen Harz verteilten, Stempelstellen sammeln kann.

Die ersten Hürden sind dabei recht niedrig, nach nur 8 Stempeln erhält man die Harzer Wandernadel in Bronze, die silberne Wandernadel ist dann nach 16, die goldene nach 24 Stempeln erreicht. Somit haben auch die Wanderer eine Chance, die nicht im Harz und dessen unmittelbarer Umgebung wohnen. Wir bspw. haben 2½ Stunden Anfahrt, weshalb da natürlich nicht in wirklich großem Umfang gesammelt werden kann. (mehr …)

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Google Fit – Aktivitäten tracken, messen, zählen und schätzen

Im Artikel zum Ende von Google My Tracks und den möglichen Alternativen, oder vielmehr in dessen Kommentaren, kam die Frage auf, weshalb ich Google Fit nicht erwähnt habe. Das lag vornehmlich daran, das ich Google Fit nur einmal kurz probiert habe, als es noch nicht viel mehr als ein Schrittzähler war.

Allerdings ein recht unzuverlässiger, weshalb ich diese App dann auch irgendwann nicht weiter nutzte. Und so blieb sie dann für mich weiterhin ein einfacher Schrittzähler. Nun lasse ich mich aber gern eines besseren belehren und so war es auch mit Google Fit. Ich habe es ein wenig genauer ausprobiert und sehe da nach wie vor viele Schwächen, jedoch auch Potenzial und je nach Verwendungszweck ist es ein ganz brauchbares Tool. (mehr …)

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Im Test: Der Garmin Edge 510 Fahrradcomputer

Die Firma Garmin war so freundlich mir einen Edge 510 Fahrradcomputer zum Testen zur Verfügung zu stellen. Neben dem eigentlichen Gerät befand sich auch ein Herzfrequenzmesser und ein Trittfrequenzmesser im Paket. Und einen vívosmart, aber dazu an anderer Stelle mehr. Was den Edge betrifft, so habe ich mich für diesen Test ganz bewusst für den 510 entschieden.

Ich sehe den 510 als das optimale Gerät für das Rennrad, während ich den 810 eher auf dem Mountainbike sehe, da man dort schon wegen einer zuweilen recht „abwegigen“ Streckenwahl eher eine Navigationsfunktion braucht. Der 1000 hingegen ist zwar auch ein Allrounder mit reichlich Extrafunktionen, jedoch in einer Preisklasse, die die meisten Hobbysportler eher abschreckt. Nun ist mir mountainbiken nach wie vor ärztlich verboten, also geht es nur mit dem Rennrad durch die Lande und genau das brachte also den Zuschlag für den 510. Und damit wäre das schonmal geklärt. 😉 (mehr …)

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Cachedaten vom Smartphone auf das GPS kopieren

Gerade im Urlaub steht man oft vor dem Problem, das man ganz unerwartet in einer Gegend landet, die vorher so nicht geplant war und nun will man dort vielleicht noch die eine oder andere Dose suchen. Dann hat man zwar in aller Regel die Möglichkeit, direkt mit dem Smartphone loszuziehen, aber nicht jeder mag das und vor allem hochwertige Smartphone will man ja nur ungern ‚durch Kraut und Rüben‘ schleppen. Also müssen die Cachedaten aufs GPS. Und das ist beileibe keine Zauberei, wenngleich es leider nicht mit allen Smartphones machbar ist. Grundsätzlich jedoch geht es und das Zauberwort heißt USB-OTG. (mehr …)

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Mit der GoPro Hero 3+ unterwegs

Manch einer hat es ja schon bei Google+ verfolgt: Ich wollte mir eine Actioncam zulegen, konnte mich aber noch nicht so richtig entscheiden. Zur Wahl standen die GoPro Hero 3+ und die Garmin Virb Elite. Die Virb hatte eigentlich die Nase vorn, denn auch wenn die GoPro durchaus mit viel Zubehör punkten kann, die Virb hat ein eingebautes GPS und die GPS-Daten lassen sich optisch sehr nett in die Videos einbauen. Und damit sollte es die Virb werden. Nur gab es da ein Problem.

Die Software, die Garmin für diese Zwecke bereitstellt, gibt es wie so oft nicht für Linux. Da sie aber auch ein aktuelles .NET-Framework erfordert, ließ sie sich selbst mit viel Fummelei nicht unter wine aktivieren. Mono spielte ebenfalls nicht mit, also blieb nur die Variante mit einem virtuellen Windows. Da hatte ich aber nur XP im Angebot und da verweigert .NET-Framework 4.5 die Installation. Es muss mindestens Windows 7 vorhanden sein. Ich fragte also im Freundes- und Familienkreis herum, ob nicht jemand noch eine passende Lizenz herumflattern hat. Hatte aber niemand. Bis mir dann die Idee kam, mal auf die Unterseite meines Notebooks zu schauen. Und siehe da, Windows 7. Nach der üblichen Windows-Installationsorgie stellte sich dann, um es hier nicht allzu sehr auszudehnen, heraus, das die Software in der virtuellen Maschine nicht läuft. Die Virb war damit aus dem Rennen, denn ihr einziger wirklicher Pluspunkt war nicht nutzbar.

Also habe ich kurzerhand die GoPro gekauft, denn deren Software läuft auch in der virtuellen Windowsmaschine. (mehr …)

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Die Rückkehr der Reverse „Locationless“ Caches

Mit Veröffentlichung von Opencaching Version 8 wurden sie wieder eingeführt und inzwischen sind auch die ersten aufgetaucht: Reverse Caches, also virtuelle Caches ohne feste Location, die nunmehr als Safari-Caches bezeichnet werden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen eigenen Cachetyp, sondern um virtuelle Caches die mit einem eigenen Attribut als Safari-Cache gekennzeichnet sind.

Bei diesen Caches geht es darum, ein bestimmtes Objekt oder einen bestimmten Ort zu finden, oder eine bestimmte Aufgabe mit geografischem Bezug zu lösen/erfüllen. Wichtig ist dabei, dass die Aufgabe auf jeden fall nach draußen führt, denn so genannte Couch-Potatoes sind definitiv unerwünscht. Im Opencaching-Wiki finden sich zu den Safari-Caches dann auch folgende Regeln: (mehr …)

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