„Stempeln gehen“: Die Harzer Wandernadel

Im Bericht zum Liebesbankweg in Hahnenklee habe ich unter anderem auch die Harzer Wandernadel erwähnt. Die Harzer Wandernadel gibt es seit nunmehr 10 Jahren und sie lockt seither viele Wanderer in den Harz. Ziel dabei ist es, möglichst viele Stempel zu sammeln, die man an insgesamt 222, über den ganzen Harz verteilten, Stempelstellen sammeln kann.

Die ersten Hürden sind dabei recht niedrig, nach nur 8 Stempeln erhält man die Harzer Wandernadel in Bronze, die silberne Wandernadel ist dann nach 16, die goldene nach 24 Stempeln erreicht. Somit haben auch die Wanderer eine Chance, die nicht im Harz und dessen unmittelbarer Umgebung wohnen. Wir bspw. haben 2½ Stunden Anfahrt, weshalb da natürlich nicht in wirklich großem Umfang gesammelt werden kann. weiterlesen

Massenexport von Runtastic-Aktivitäten

Aktuell experimentiere ich mit der Übernahme von Runtastic-Aktivitäten zu anderen Diensten. Der Grund dafür ist die absolut unbenutzbare Webseite von Runtastic. Nicht nur das dieses Ding grottenlahm ist, auch werden da etliche Werbebanner und ähnliches erst nachträglich geladen, so dass man oft den einen Link klickt, dann aber – plötzliches Verschieben der Inhalte sei Dank – den anderen trifft.

Andere Dienste bieten, ebenso wie Runtastic auch, die Möglichkeit des Datenimportes über GPX-Dateien. Leider jedoch bietet Runtastic hier keine adäquate Möglichkeit an, alle Aktivitäten auf einmal herunterzuladen. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln müsste man jede Aktivität einzeln aufrufen und dann exportieren. Mit eben besagten Problemen beim Klicken von Links. Hat man wie ich mehrere hundert Aktivitäten dabei, dauert das ewig. weiterlesen

„Caches along a route“ für Opencaching.de

oc_car.shZumindest Linuxer können sich freuen: Es gibt ein Script, mit dem ein GPX erzeugt werden kann, die alle Caches entlang einer Route beinhaltet. Das Script wurde durch ka_be entwickelt und freundlicherweise im Opencaching-Forum zur Verfügung gestellt. Das Script wird lediglich mit einem GPX gefüttert, das die geplante Route enthält – dieses kann bspw. ganz einfach bei Openrouteservice.org erzeugt werden – und schon sammelt es via OKAPI alle nötigen Daten zusammen.

Damit das Script funktioniert, muss GPSBabel installiert sein, was aber auf dem Rechner eines Geocachers ohnehin Standard sein sollte. Gestartet wird das Script dann ganz einfach im Terminal, wobei man ihn das Routen-GPX, den Umkreis und den Benutzernamen mitgeben muss. Alle Parameter sind dabei zwingend erforderlich.

./oc_car.sh meine-testroute.gpx 1.0 schrottie

Das Script rödelt dann kurz durch und anschließend befindet sich im Scriptverzeichnis das fertige GPX-File mit allen Caches entlang der vorgegebenen Route. weiterlesen

Neues aus dem Hause Opencaching.de

Nachdem ja vor kurzem bekannt gegeben wurde, das bei Opencaching.de auf einen neuen Server umgezogen wird, nutzte man nun diese Gelegenheit um gleich noch ein paar Änderungen einzuspielen, die schon lange geplant waren. So wurde bspw. die Erzeugung von GPX-Dateien ein wenig modifiziert, so das fortan nicht nur auf der Seite steht, das zusätzliche Wegpunkte im GPX sein werden, sie sind es nun tatsächlich. Ebenso wie Benutzernotizen und evtl. dazu hinterlegte, eigene Koordinaten. Dabei sind alle Koordinaten als Wegpunkt vorhanden, Notizen werden in Form eines Logs vom Typ „Bemerkung/Note“ ins GPX geschrieben. Ebenso werden nun auch Bilder im GPX referenziert, so das sie, eine funktionierende Internetverbindung vorausgesetzt, auch unterwegs genutzt werden können.

Ebenfalls nicht ganz uninteressant ist eine neue Cachegröße, der „Nano“. Diese fiesen kleinen Dinger spalten die Cachergemeinschaft schon seit es sie gibt, bei Opencaching.de wurde nun endlich auch technisch dafür gesorgt, das man Nanos – eine korrekte Größenangabe durch den jeweiligen Cacheowner vorausgesetzt – gezielt suchen oder ausfiltern kann. Im GPX wird diese Größe jedoch auch weiterhin als Micro geführt, schon allein um hier weiterhin eine größtmögliche Kompatibilität zu verschiedener Software sowie zu den GPX-fähigen GPS-Empfängern zu gewährleisten.

Und dann gibt es noch eine Neuheit, die mir ganz besonders am Herzen lag: Die Lizenzierung! weiterlesen

Randnotizen #28

  • Abgedreht – Nachdem bei diversen Events und dergleichen Filmteams von Groundspeak dabei waren um Werbefilmchen für das Geocaching zu drehen, ist nun ein erster Teaser veröffentlicht worden. Dabei lassen sich gleich wieder ganz interessante Beobachtungen machen. Man stelle sich mal vor, opencaching.de oder gar direkt die Deutsche Wanderjugend hätten mehrere Werbevideos gedreht. Der Aufschrei des Entsetzens, der dann durch die Community gegangen wäre, man hätte ihn noch Monate später gehört. Aber was passiert wenn es Groundspeak tut? Alle halten brav die Füße still, einige bloggen das Video – ganz ohne dabei eine persönliche Wertung abzugeben – und selbst die obligatorische Sau die sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit durchs grüne Forum getrieben wird, blieb bisher aus. Das lässt doch schon sehr tief blicken…
  • Eingebaut – Nicht von von geocaching.com gibt es zu berichten, auch opencaching.de hat etwas meldenswertes am Start. Lange habe ich ja dieses Thema immer wieder auf den Tisch gebracht, jetzt wurde es endlich umgesetzt: Der GPX-Download für die Karte. Damit kann man sich, der umfangreichen Filtermöglichkeiten sei Dank, bestimmte Caches für eine bestimmte Region auf der Karte anzeigen lassen und genau diese Auswahl dann bequem als GPX herunterladen. Und mehr noch, der GPX-Download geht über die Anzahl der angezeigten Caches hinaus, wenn man zusätzlich noch Caches gleicher Filterkriterien in der weiteren Umgebung des geplanten Bereiches dabei haben will, zoomt man einfach etwas heraus. Solange nicht mehr als 500 Caches dabei sind, können sie auch dann als GPX heruntergeladen werden, wenn es schon zuviele für die Anzeige auf der Karte sind. Und um ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern: Ich gehe mal davon aus, das über kurz oder lang noch viel bei den Karten passiert.  Und das wird nicht nur die Zahl der anzuzeigenden Caches betreffen…

 

Geocacheverwaltung für Linux

Unter Geocachern gilt ja GSAK als das Tool schlechthin für die Verwaltung von Geocaches. Soweit passt das auch, GSAK ist wohl recht mächtig und was ich bei meinen leider sehr beschränkten versuchen gesehen habe, macht schon echt was her. Nun hat GSAK aber einen ganz bedeutenden Nachteil: Es erfordert MS Solitaire. Und das habe ich hier nur in einer virtuellen Maschine zur Verfügung. Dort hastte ich es einst auch zu Testzwecken installiert. Dumm nur, das ich ewig nicht so richtig zum Testen kam und als es endlich soweit war, meinte GSAK ich hätte es schon über hundert Tage genutzt und bei jeder Kleinigkeit kam ein so genannter NAG-Screen, nervende Wartezeit also, der dann für geschlagene 2 Minuten zu sehen war bevor es weiterging.

Als Linuxer ist man ja nun sowieso den Komfort freier Software gewohnt und bevor man da Geld für ein paar Bytes ausgibt, will man diese Bytes auch ausführlich genug testen, was ja nun unter den gegebenen Umständen kaum mehr möglich ist. Also ging die Suche nach einer Alternative weiter. Vor einigen Monaten hatte ich mir dazu schon einmal OpenCacheManager angeschaut, was auf den ersten Blick echt gut aussah, auf den zweiten aber nicht wirklich praktikabel war. Es war zu langsam und vor allem bammelte es sich immer wieder beim GPX-Export auf. Naja, und die mangelnde Unterstützung für opencaching.de war dann das absolute Ausschlußkriterium.

Mit Version 0.22 hat sich da nun jedoch einiges geändert: weiterlesen

Auf der Zielgeraden

Dem aufmerksamen Leser ist sicherlich nicht entgangen, das hier in den letzten Tagen nicht wirklich viel Neues hereinkam. Aber das hat auch seine Gründe. In den letzten Tagen habe ich massiv Fehlersuche für das neue Design von OC betrieben, damit wir das in der nächsten Zeit an den Start bringen können. Ohne zuviel zu verraten: Wir sind auf der Zielgeraden und wenn der letzte Feinschliff nicht zu lange dauert und vor allem keine neuen Probleme aufwirft, dann könnte es noch im Mai klappen. Mal sehen…

Nebenbei haben wir uns auch mit der GPX-Problematik befasst, hier sah es nach einem recht simpel zu lösenden Problem aus, das nebenbei angegangen wurde. Zum Teil ist das bereits erfolgreich abgeschlossen, aber ein paar Kleinigkeiten fehlen auch hier noch. Hier könnte der Abschluß der Arbeiten aber noch deutlich schneller vorangehen. Schließlich und endlich sind dann noch einige andere Kleinigkeiten mit in Arbeit, deren Start dann aber mit dem Launch des neuen Designs einhergehen wird. weiterlesen

HowTo: Garmin Oregon und OC-GPX

Achtung: Das Problem besteht nicht mehr, da bei OC das GPX-Schema geändert wurde und die Dateien somit jetzt direkt im Oregon funktionieren.

Nachdem mir kürzlich ein Garmin Oregon 550 ganz versehentlich in den Einkaufskorb gefallen war, stand ich vor einem kleinen Problem. Paperless Geocaching mit dem Oregon ist ja eigentlich ganz nett, man hat nicht nur alle Caches, sondern auch gleich deren Beschreibungen und die letzten Logs dabei. Aber eines störte ganz gewaltig: Garmin setzt hier auf das groundspeakeigene GPX-Format, das eben mit den Groundspeak-Extensions daherkommt.

Nimmt man nun ein GPX-File von opencaching.de, das man im Übrigen ganz im Gegensatz zu den GPX-Files von geocaching.com jederzeit und kostenlos bekommt, dann „frisst“ das Oregon diese Datei nicht. Klar, die Wegpunkte sind da, aber sie werden nicht als Geocaches sondern nur als gewöhnliche Wegpunkte gewertet. Und dabei bleiben natürlich sowohl die Beschreibung als auch die letzten Logs auf der Strecke.

Abhilfe kann man hier jedoch auf vielerlei Wegen schaffen. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von GSAK, was aber ein installiertes Windows benötigt. Unter Linux mit wine läuft es eher hakelig bis gar nicht, bleibt für Linuxer nur die VirtualMachine. Und auch die Ausgabe von GSAK genügt noch nicht, da GSAK keine IDs für die Caches vergibt. weiterlesen