Ra(n)dnotizen #88

In Berlin-Kreuzberg läuft ja schon seit letztem Dezember eine Aktion, die tatsächlich begrüßenswert ist. Und die gern auch bundesweit Schule machen darf. Es werden, an drei ausgesuchten Straßen, Radwegparker konsequent umgesetzt.

Erkämpft hat die Sonderaktion der Polizei ein einzelner Bürger: Andreas Schwiede, vielen als Falschparkeraktivist bekannt (auf Twitter als @poliauwei unterwegs). Gerasch spricht von einem „Abkommen“ mit Schwiede. Ausgewählt wurde die Ecke Duden-/Katzbachstraße und Großbeerenstraße, weil dort vermutlich meist Anwohner die Radstreifen als Parkplatz missbrauchen. Ziel der auf einige Monate befristeten Aktion sei es, einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, sagt Polizeidirektor Gerasch. Sprich: Wer einmal die hohen Abschleppkosten zahlen musste, parkt beim nächsten Mal korrekt.

Normalerweise wimmelt die Polizei bei entsprechenden Meldungen ja gern ab, da für den ruhenden Verkehr die Ordnungsämter zuständig sind. Was im Fall zugeparkter Radwege jedoch falsch ist, denn ein zugeparkter Radweg stellt eine Verkehrsgefährdung dar, deren Beseitigung tatsächlich in der Zuständigkeit der Polizei liegt. (mehr …)

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[HowTo] Unter Ubuntu/Mint APK-Files aus dem Google Play Store herunterladen

Demletzt bin ich über eine Anleitung gestolpert, in der erklärt wird, wie man sich unter Ubuntu Linux ganz einfach APK-Dateien aus dem Google Play Store herunterladen kann. Diese Anleitung ist nicht mehr ganz neu, aber allenthalben recht interessant. Und da ich sie bisher nicht kannte, gehe ich einfach mal davon aus, das auch ein großer Teil der Leser hier im Blog bisher noch nichts davon gehört haben. und wenn doch, dann gibt es eben jetzt etwas weniger Neues. 😉

Warum sollte man sich APK-Files herunterladen? Die Gründe sind vermutlich so vielfältig wie die Android-Welt, in aller Regel dürften es aber das altbekannte Backup sein. Und manch einer mag ja auch gern ein Versionsarchiv bestimmter Apps anlegen. Aber was auch immer einen antreibt, das Herunterladen von APKs unter Linux (Ubuntu resp. Mint) ist denkbar einfach. (mehr …)

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[HowTo] Geolog-Datenbasis via CManager mit Opencaching.de abgleichen

Nun wird es ganz speziell und vermutlich werden diesen Fall nur sehr wenige haben, aber ich habe das nun mal zusammengefrickelt und damit auch gleich etliche, ähh, zwei Leute beschäftigt und so will ich es auch nicht unerwähnt lassen. Und vielleicht kann ja jemand etwas damit anfangen.

Zur Ausgangslage: Ich habe schon vor geraumer Zeit meinen Account bei Geocaching.com deaktiviert und verwende seither (aktiv) nur noch Opencaching.de. Wenn ich mal an einem bei Geocaching.com gelisteten Cache vorbeikomme, dann suche ich da auch schon mal, gleiches gilt, wenn ich mit Freunden unterwegs bin und diese nach solchen Dosen suchen gehen. Verwaltet werden alle Funde via geolog/ocprop und das brachte ein ganz bestimmtes Problem, um dessen Lösung es im Folgenden geht. (mehr …)

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[Linux Mint] Wenn OCM den Start verweigert… (2)

Bereits beim Artikel zum Mini-Update für Archlinux hatte ich es erwähnt, die freie Geocacheverwaltung für Linux, OpenCacheManager, zeigt sich zuweilen bockig und verweigert den Start. Mit exakt diesem Problem hatte ich nun wieder einmal zu tun. Diesmal half jedoch nicht die Lösung, die ich selbst hier im Blog schon einmal erwähnt hatte. Also versuchte ich, mir kurzerhand die Version zu kompilieren, die nun für Archlinux gebaut wurde.

Und auch das hatte ich ja im Artikel dazu schon erwähnt, es funktionierte nicht. Allerdings hatte Andreas Peters, dem ich an dieser Stelle noch einmal ein fettes Dankeschön sagen möchte, auch hier eine Lösung parat. Zwar funktionierte diese nicht auf Anhieb, aber nach einigem Hin und Her ließ sich OCM dann tatsächlich kompilieren und installieren. Und läuft! (mehr …)

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[HowTo] Infraroteffekte mit Gimp erzeugen

In der letzten Zeit sind mit in sozialen Netzwerken immer wieder Projekte untergekommen, bei denen sich der Eine oder Andere mit Infrarotfotografie beschäftigte. manch einer hatte alte Kameras entsprechend umgebaut, andere verwenden irgendwelche Filter. Die „Infrarotfotos“, die doch deutlich mehr als nur ein Monochromes Etwas sind, gefallen mir sehr gut und so wollte ich auch mal in diese Richtung experimentieren.

Mein Plan war, auch ohne Hardware auszukommen, sprich, den Infraroteffekt mit Software zu realisieren. Ich verwende für die Bildbearbeitung Gimp, denn das ist quasi die eierlegende Wollmilchsau unter den Grafikprogrammen. Und so machte ich mich auf die Suche nach Lösungen für dieses Problem. Eine kurze Frage bei Google ergab etliche Seiten, auf denen das mehr oder weniger gut erklärt wurde. Ja selbst ein fertiges Script für Gimp war zu haben. (mehr …)

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[HowTo] Gewinnspielauslosung selbst gemacht

In der letzten Woche hatte ich ja im Rahmen der Buchvorstellung ein kleines Gewinnspiel veranstaltet, bei dem ein druckfrisches Exemplar dieses Buches gewonnen werden konnte. Das ich im Formular erwähnt hatte, das die Auslosung mittels LibreOffice erfolgen wird, kamen Fragen auf, wie das denn genau vonstatten gehen würde. Nun, ich habe letztlich zwar Google Tabellen genommen, in LibreOffice oder MS Excel funktioniert das aber genauso.

Google Tabellen lag nur recht nahe, denn genau dort landen ja die Formulareingaben von Google Formulare und so ist es am einfachsten, die Daten auch gleich dort weiter zu verarbeiten. Klar, man kann auch auf Dienste wie random.org zurückgreifen, aber da ich persönlich Tabellenkalkulationen mag, habe ich das fix im Alleingang gemacht. 😉
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Google-Stories selbst gebaut

Ich hatte ja schon vor geraumer Zeit davon berichtet, das Google zuweilen aus automatisch hochgeladenen Bildern Geschichten erstellt, Diese Geschichten sind letztlich nette Fotoalben, durch die man ganz elegant durchstreifen kann. Nun wurde mit der letzten Google I/O wieder ein wenig gebastelt und die Fotos wurden weitgehend aus Google+ herausgelöst, stellen jetzt also ein eigenes Projekt dar.

Und damit kam dann auch eine neue App, eine neue Weboberfläche und ein richtig schickes neues Feature. Während man bisher nur GIF-Animationen, Fotocollagen oder Videos gezielt selbst erstellen konnte, kann man dies jetzt auch mit den Geschichten tun. Einfach eine neue Geschichte starten, Bilder dafür auswählen und los geht es. (mehr …)

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Neue Firmware für Garmin-Devices unter Linux

Schon beim Test des Garmin Edge 510 hatte ich es ja erwähnt: Wie üblich ignoriert Garmin Linuxuser und stellt seine Software ausschließlich für die Benutzer von Windows oder OSX zur Verfügung. Und das ist insbesondere dann blöd, wenn es um Firmware-Updates geht, denn die müssen normalerweise zwingend mittels Garmin Express (oder dem veralteten WebUpdater) eingespielt werden.

Da Garmin Express aber nun unter Linux nicht zur Verfügung steht, muss man einen anderen Weg finden. Der übliche ist wohl, einfach ein Windows in einer virtuellen Maschine zu installieren, denn Garmin Express funktioniert nicht mit wine. Zumindest bei mir, man möge mich eines Besseren belehren, wenn es doch funktioniert. Die nächste Hürde ist dann, das via USB verbundene Gerät auch mit der virtuellen Maschine zu koppeln. (mehr …)

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