Wandern in Kärnten: Die Tscheppaschlucht Ferlach

Als wir demletzt in Kärnten weilten, sind wir nicht nur oben auf den Bergen herumgekraxelt, sondern auch mal ein paar Etagen tiefer unterwegs gewesen. Eines der Ziele war dabei die Tscheppaschlucht Ferlach, unweit von Klagenfurt. Die Tscheppaschlucht ist, wie viele solcher Orte in Österreich, mit Eintritt verbunden, allerdings ist das in der Kärnten-Card enthalten.

Ziemlich cool ist dabei, das man am Ende der Schlucht oder vielmehr an den verschiedenen Endpunkten aller möglichen Wanderrouten eine Bushaltestelle vorfindet, von der aus stündlich ein Bus zurück zum Parkplatz fährt. Das ermöglicht es, weiter hinter die Schlucht zu wandern, ohne dabei den Rückmarsch in Kauf nehmen zu müssen. weiterlesen

Eine Radtour zum Weihnachtsmann

Neben den Paddelvideos habe ich im letzten Urlaub auch so einige Videos auf dem Fahrrad gedreht. Dabei habe ich die GoPro an den Lenker getackert und auf unseren Touren an allen wesentlichen Abschnitten und Abzweigungen jeweils ein paar Sekunden gefilmt. Nun kommt dabei ja so einiges an Videomaterial zusammen, nur kann man aber auch auf nichts davon verzichten. Zumindest dann nicht, wenn man die komplette Tour zeigen will.

Nun hat Microsoft vor kurzem seine App Hyperlapse Mobile auch für Android veröffentlicht und die macht nun aus langen Videos ganz geschmeidige Zeitrafferaufnahmen. Zwar nur bis maximal 720p, aber zumindest bei der Wiedergabe auf mobilen Geräten ist das ja völlig ausreichend. Und so entstand die Idee, das komplette Videomaterial mit Hyperlapse Mobile auf eine brauchbare Zeit „einzudampfen“.
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Paddeln auf dem Drosedower Bek

Er war ja schon im Video zur 3-Seen-Tour zu sehen, aber er ist einfach zu schön, um nicht auch ein eigenes Video zu bekommen. Also habe ich mir mal den Abschnitt auf dem Drosedower Bek geschnappt und ein Video nur dazu gebastelt. Wer das Video zur 3-Seen-Tour verpasst hat, es handelt sich dabei um eine wirklich tolle Tagespaddeltour bei Mirow auf der mecklenburgischen Kleinseenplatte.

Diese Tour führt zu weiten Teilen über Gewässerabschnitte, die für Motorboote gesperrt oder damit nur stark eingeschränkt befahrbar sind und somit herrlich ruhige Paddelgewässer darstellen. Der Drosedower Bek ist nun ein Abschnitt davon. Auf ca. 2.5 Kilometern Länge schlängelt er sich durch eine herrlich ruhige Landschaft. weiterlesen

Eine runde Sache #2

Es stand mal wieder eine runde Fundzahl ins Haus. Dafür versuche ich ja meistens, auch wenn es nicht immer gelingt, einen OC-only Cache zu suchen. Diesmal hatte ich gleich drei davon zur Auswahl. Also eigentlich sogar vier, wenn man den während unserer gestrigen Tour veröffentlichten Cache (OCA1B6) mitzählt.

Einen dieser Caches (OCA188) „erledigte“ ich schon gestern, direkt im Anschluß an eine kleine morgendliche Runde mit dem Fahrrad. Der Cache führte zum Commonwealth Kriegsgräberfriedhof (Berlin War Cemetery) und war ganz unspektakulär eine Filmdose, wie auch sein GC-Nachbar (GC1C880). Klar, an einem Friedhof ist es auch eher unangebracht große Dosen zu hinterlegen, erst recht wenn es sich um Kriegsgräber handelt. Eine Munitionskiste wäre hier wohl auch arg pietätlos. Aber dort zählte auch ganz klar die Location und die habe ich, auch wenn ich wirklich um die Ecke wohne, bisher noch nie so genau in Augenschein genommen. Schade eigentlich, denn dieser Ort hat schon etwas ganz Besonderes. weiterlesen

Mongolian Clusterfuck

(Rückblickende) Betrachtungen zu einer  unnötigen Schmutzkampagne, ihren Folgen und die Erfordernis von Öffentlichkeits-, Presse- und Aufklärungsarbeit im Bereich Geocaching…

Der Mongolian Clusterfuck

In dem Film „Burn After Reading“ lässt sich der CIA-Chef nach einer vollkommen aus dem Ruder gelaufenen Aktion von seinen Untergebenen darüber informieren, was alles wie schiefgelaufen ist. Irgendwann, als alle den Überblick in der in der Tat sehr verworrenen Angelegenheit verloren haben, seufzt er: „Jesus, what a clusterfuck.“ Im Wiktionary ist nachzulesen, dass dieser Begriff vor allem von Militärs gern für ein großes Durcheinander gebraucht wird, bei dem keiner mehr durchblickt. „Mongolian Clusterfuck“ wiederum nennen Journalisten ein vorgeplantes, nach einem Drehbuch ablaufendes Ereignis, das keinen Nachrichtenwert hat.

[Quelle: epd.de]

Mongolian Clusterfuck – so könnte man jetzt die Ereignisse nennen, die sich einst rund um das Thema „Deutsche Wanderjugend und FOTOhits“ drehten. Das Drehbuch war so simpel wie vorhersehbar, und der Nachrichtenwert ging auf Null. Für diejenigen, die die Ereignisse nur am Rande oder gar nicht mitbekommen haben, hier eine kurze Zusammenfassung:

Die Zeitschrift FOTOhits gab bekannt, das sie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Wanderjugend und Panasonic einen „Fotowettbewerb“ zum Thema Geocaching starten wird. Sicher war schon die Verwendung des Begriffes „Wettbewerb“ ein Fehler, aber das nur am Rande, die Ereignisse hätten vermutlich auch so ihren Lauf genommen. Die Ankündigung wurde nun aufgegriffen und mangels genauer Informationen kamen diverse Glaskugeln zum Einsatz. So wurde nun rundum behauptet, die Deutsche Wanderjugend spiele sich als Verein der deutschen Geocacherszene auf (die Rede war gar von feindlicher Übernahme), dränge wieder sinnlos in die Presse, sei vermutlich auch sonst eine Gefahr für den Weltfrieden und müsse deshalb ganz dringend gestoppt werden. weiterlesen

Abends am Cache

Da ich aktuell ja eher sterbend darniederliege, gibt es heute mal wieder nur einen Griff in die Fotokiste. Das Foto zeigt eine der schönsten Seiten des Geocachings. Abends, nach einer längeren Wanderung, standen wir am Cache Back to the roots! (GC1C0JK) und genossen den Blick über das benachbarte Feld und den dort angrenzenden Beetzsee. Die Sonne ging gerade unter und so hatte die ganze Szene etwas wirklich Wunderschönes. Da hatte sich der Weg auf jeden Fall gelohnt!