Dialogangebot hessischer Waldbesitzer

Wie Jörg Bertram, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Wanderjugend im grünen Forum berichtet, lädt der Verband hessischer Waldbesitzer zu einer Podiumsdiskussion zum das Thema „Welches Verhältnis haben die Menschen zu Wald und Natur?“. Im Rahmen der Generalversammlung des Verbandes in Oberursel/Ts. soll die Podiumsdiskussion zwischen den Waldbesitzern und anderen Interessengruppen wie Mountainbikern, Wanderern und eben auch Geocachern die Möglichkeit eröffnen, die eigene Sicht der Dinge darzulegen, Vorurteile aus der Welt zu schaffen, aber auch kritisch hinterfragt zu werden.

Während die Waldbesitzer hier sehr gern die mit den steigenden Freizeitaktivitäten einhergehenden Probleme für Jagd und Forst in den Vordergrund stellen und die anderen Waldnutzer entsprechend sensibilisieren möchten, bietet eine solche Podiumsdiskussion für die andere Seite, also eben die Freizeitsportler/-aktivisten eine mögliche Plattform mit diversen Vorurteilen aufzuräumen und das eigene Hobby bzw. den eigenen Sport zu erklären. Gerade im Bereich Geocaching gibt es ja auf Grund der Heimlichkeit der vergangenen Jahre vielerlei zuweilen hahnebüchene Geschichten in den Kreisen der Waldbesitzer, da ist eine solche Veranstaltung eine gute Gelegenheit das Geocaching positiv darzustellen. weiterlesen

Schutzzweckbezogene Rahmenbedingungen

Im letzten Sommer berichtete ich ja schon einmal über den Nationalpark Müritz, welcher sich seinerzeit wegen einiger kritischer Geocaches an die DWJ wandte. Die Anfrage wurde dann von uns im Supportteam geocaching.de/opencaching.de bearbeitet, auch wenn es sich zunächst um Caches handelte, die ausschließlich bei GC gelistet waren. Seinerzeit konnten wir das Nationalparkamt und den betroffenen Owner ganz schnell zusammenschließen und es wurde dem Vernehmen nach eine Lösung gefunden, mit der alle Beteiligten zufrieden sein konnten. Aus dieser Sache hat das Nationalparkamt nun entsprechende Schlüsse gezogen. Um den Schutzzweck des Nationalparks und das Freizeit- und Erholungsinteresse von Einheimischen und Urlaubern miteinander in Einklang zu bringen, hat die Nationalparkverwaltung Rahmenbedingungen für das Geocaching im Nationalpark Müritz festgelegt, um

  • Verstöße gegen die Nationalpark-Verordnung zu verhindern
  • durch eine gezielte Lenkung der Geocacher aktive Besucherlenkung zu betreiben und zur Ausprägung des Ruhecharakters des Gebiets beizutragen, sowie
  • den Geocachern einen gewünschten gesetzeskonformen Rahmen für ihre Tätigkeit vorzugeben.

Damit wird deutlich, das die gesetzten Rahmenbedingungen keine zusätzliche Einschränkung für das Geocaching bedeuten, sondern lediglich die ohnehin schon gegebenen gesetzlichen Vorgaben direkt auf das Geocaching reflektieren und damit verdeutlichen sollen, das Geocaching durchaus im Einklang mit dem Naturschutz und den diesbezüglichen Regeln eines Nationalparks funktionieren

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Geocaching ist keine organisierte Veranstaltung

Gleich vorweg: Alle Aussagen hier beziehen sich auf den Freistaat Bayern. Dennoch können diese Aussagen auch auf die anderen deutschen Bundesländer reflektiert werden, da sich die aktuellen Gesetze bezüglich Naturschutz und Waldnutzung in weiten Teilen recht ähnlich sind.

Manch einer wird sich noch daran erinnern, im Sommer dieses Jahres hatte sich der Grundstückseigentümerverband mit dem Thema Geocaching befasst und dabei neben Accounts inkl. Passwörtern für geocaching.com und opencaching.de auch allerlei Unfug unter seinen Mitgliedern verbreitet. Unter anderem hieß es dabei, das Geocaching als organisierte Veranstaltung zu betrachten und somit genehmigungspflichtig sei. Am 25.08.2010 wurde nun durch den Abgeordneten Dr. Leopold Herz (Freie Wähler) eine schriftliche Anfrage an die bayerische Staatsregierung gestellt, die sich mit eben dieser Problematik befasste. Am 08.10.2010 folgte nun die mit Spannung erwartete Antwort des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit.

Der zunächst wichtigste Punkt ist die Frage, ob es sich beim Geocaching um eine organisierte Veranstaltung handelt. Denn wenn dem so wäre, dann müsste jede „Schatzsuche“ entsprechend beantragt und genehmigt werden. Die Frage wurde kurz und knapp beantwortet.

1. a) Handelt es sich bei dieser Form der Freizeitgestaltung um eine organisierte Veranstaltung?

Nach den uns vorliegenden Erkenntnissen wird das Geoca­ching gewöhnlich nicht im Rahmen einer organisierten Ver­anstaltung im Sinne des Art. 27 Bayerisches Naturschutzge­setz (BayNatSchG) ausgeübt.

So weit, so gut. weiterlesen

Eine Sache der Kommunikation

Ein aktuelles und ein etwas älteres Beispiel zum Thema unterschiedliche Heransgehensweise der  Vertreter der großen Listingplattformen in Sachen Kommunikation mit deutschen Behörden.

Aktuell gab es mal wieder eine Beschwerde von einer Kreisverwaltung, in der einige Geocaches angemahnt wurden, die sich in Naturschutzgebieten befinden. Dabei ging es um 6 Caches die bei opencaching.de und 21 Caches die bei geocaching.com gelistet sind (insgesamt 22 Caches, 5 davon Doppellistings, die auf beiden Plattformen zu finden sind bzw. waren). Dabei wurde die umgehende Entfernung verlangt und bei Nichteinhaltung ordnungsbehördliche Maßnahmen angedroht. Soweit also ein ganz normaler Vorgang. Was die GC-Caches betrifft, haben wir vom Team geocaching.de/opencaching.de nicht viele Möglichkeiten, jedoch ist es inzwischen von Groundspeak gewünscht, das solche Vorgänge direkt nach Seattle durchgereicht werden anstatt wie früher zunächst auf Userebene eine Lösung zu suchen. Die wollen das so, also bekamen sie es.

Was die OC-Caches betraf, wurde zunächst alles Betreffende deaktiviert und die Besitzer bekamen eine Info über die aktuellen Vorgänge mit der Bitte um eine kurze Wortmeldung/Erklärung. Einige der Cachebesitzer meldeten sich und drei davon machten recht glaubhaft klar, das die Caches ohne Verlassen der Wege erreichbar sind, einer hat seinen Cache umgehend selbst archiviert. Dies gab uns nun die Möglichkeit, mit der Kreisverwaltung zu reden. Leider war der zuständige Sachbearbeiter zeitnah nicht mehr erreichbar, so das ihm eine Telefonnummer und die Bitte um Rückruf hinterlassen wurde. Die GC-Caches wurden in der Zwischenzeit auch bearbeitet: Rigorose Archivierung! Für mich recht unverständlich, denn ich habe zwar von Groundspeak erwartet das umgehend gehandelt wird, jedoch hätte ich hier angenommen das zunächst der Dialog mit den Cachebesitzern gesucht wird. Denkbar wäre auch gewesen, das sich ein Reviewer mit der Kreisverwaltung in Verbindung setzt. Nicht umsonst heißt es doch im „Reviewer-Anforderungsprofil“: weiterlesen

111 Schuldzuweisungen

Das Pro und Kontra zu so genannten „Powertrails“, also Strecken beliebiger Länge mit einfachen Geocaches alle 200±x Meter und auf recht einfache Weise ganz schnell viele Funde oder in diesem Fall tatsächlich „Punkte“ zu machen, wurde ja bereits an vielen Stellen diskutiert. Der Eine mag das, der Andere eben nicht. Viele meinen, das allein die Masse an gewöhnlicherweise nichtssagenden Filmdosen dem eigentlichen Gedanken des Geocaching – nicht nur Bewegung in der Natur, sondern eben das Ganze auch an tollen und sehenswerten Orten – zuwiderlaufen, Freunde des „schnellen Punktes“ reden hingegen lieber davon das man doch alle „Spielarten des Geocaching“ tolerieren sollte. Im Grunde haben beide Recht, aber die Gegner haben oft noch ein weiteres Argument, und das dies nicht von der Hand zu weisen ist, zeigen die aktuellen Vorgänge in Xanten (Nordrhein-Westfalen) ganz deutlich.

Das Argument von dem ich Rede, ist die Problematik der Zerstörung des näheren Cacheumfeldes. Dabei wird eben angenommen, das viele schnelle Punkte auch vornehmlich die Freunde der vielen schnellen Punkten anziehen. Wer aber eher auf sein „Punktekonto“ achtet, dem wird nachgesagt oft und gern den einfachsten Weg zu gehen und dabei dann auch mal mit dem Auto direkt bis an die Dose zu fahren. Die letzten 100 Meter zu laufen bedeutet schließlich Zeit-, und damit bei einem solchen Powertrail auch Punktverlust. In Xanten wurde nun ein solcher Powertrail gelegt. Die Begründung dafür… weiterlesen

Drohende Geocachingverbote?

In der jünsten Zeit mehren sich im Support von opencaching.de/geocaching.de Anfragen, in denen es um die Löschung und das Entfernen von Geocaches geht, die in diversen Waldstücken versteckt sind.  Normalerweise ist das kein Problem, es gibt das allgemeine Betretungsrecht, das in den jeweiligen Waldgesetzen der Bundesländer verankert ist. Geocaching ist damit zunächst auf rechtlich sicheren Füßen. Manch einer argumentiert nun gern damit, das dafür aber das zurücklassen von Müll und Gegenständen im Wald verboten ist. Nun, hier bewegt sich Geocaching tatsächlich in einer gewissen Grauzone, jedoch bin ich mir recht sicher, das so gut wie jeder deutsche Richter hier zu Gunsten der Geocacher entscheiden würde, denn es handelt sich letztlich um Sportziele und nicht um Gegenstände die zum Zwecke der Entsorgung zurückgelassen wurden.

Die Deckelung des Geocaching durch die allgemeinen Betretungsrechte ist nun auch unsere allgemeine Argumentationslinie im Support. weiterlesen

Wie erreicht man wirklich jeden?

In der letzten Zeit häufen sich im Support von opencaching.de/geocaching.de, aber auch bei der DWJ als formellem Betreiber, immer wieder Beschwerden, in denen es um Geocaches in sensiblen Gebieten, wie bspw. Naturdenkmälern, Naturschutzgebieten und ähnlichem) geht. Oft kriegen wir oder eben die DWJ es durch freundliches Vermitteln hin, das entweder die Beschwerde zurückgezogen oder im gemeinsamen Dialog eine Lösung gefunden wird. Es gibt aber auch Fälle, in denen sind die Fronten dergestalt verhärtet, das es zu keiner Einigung kommt. Für uns als Team bleibt dann nur die komplette Sperrung des fraglichen Geocaches, oder oft auch im Falle reiner GC-Caches der Verweis nach Seattle, direkt in die Chefetage von Groundspeak.

Aber nicht nur bei uns im Support, auch auf politischer Ebene wird der Druck auf das Geocaching immer größer. Gerade in Jägerkreisen wird Geocaching gern als „Feindbild“ etabliert. Auch wenn vielen Jägern klar ist, das gerade das Geocaching das kleinste ihrer Probleme ist, es ist das neueste und kann somit noch im Keim erstickt werden, bei allen anderen Problemen (lärmende Kinder in Wildruhezonen,Grillen im Wald, zurückgelassener Picknickmüll, etc.) liegt das Kind bereits im Brunnen und so schießt man sich eben auf das ein, was man noch stoppen zu können meint. Das größte Problem für das Geocaching ist dabei, das die Jäger durchaus eine ernstzunehmende Lobby in politischen Kreisen haben.

Diese Lobby hat der gemeine Geocacher nicht. Und damit steht er im Grunde vor einem Problem. weiterlesen

Mongolian Clusterfuck

(Rückblickende) Betrachtungen zu einer  unnötigen Schmutzkampagne, ihren Folgen und die Erfordernis von Öffentlichkeits-, Presse- und Aufklärungsarbeit im Bereich Geocaching…

Der Mongolian Clusterfuck

In dem Film „Burn After Reading“ lässt sich der CIA-Chef nach einer vollkommen aus dem Ruder gelaufenen Aktion von seinen Untergebenen darüber informieren, was alles wie schiefgelaufen ist. Irgendwann, als alle den Überblick in der in der Tat sehr verworrenen Angelegenheit verloren haben, seufzt er: „Jesus, what a clusterfuck.“ Im Wiktionary ist nachzulesen, dass dieser Begriff vor allem von Militärs gern für ein großes Durcheinander gebraucht wird, bei dem keiner mehr durchblickt. „Mongolian Clusterfuck“ wiederum nennen Journalisten ein vorgeplantes, nach einem Drehbuch ablaufendes Ereignis, das keinen Nachrichtenwert hat.

[Quelle: epd.de]

Mongolian Clusterfuck – so könnte man jetzt die Ereignisse nennen, die sich einst rund um das Thema „Deutsche Wanderjugend und FOTOhits“ drehten. Das Drehbuch war so simpel wie vorhersehbar, und der Nachrichtenwert ging auf Null. Für diejenigen, die die Ereignisse nur am Rande oder gar nicht mitbekommen haben, hier eine kurze Zusammenfassung:

Die Zeitschrift FOTOhits gab bekannt, das sie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Wanderjugend und Panasonic einen „Fotowettbewerb“ zum Thema Geocaching starten wird. Sicher war schon die Verwendung des Begriffes „Wettbewerb“ ein Fehler, aber das nur am Rande, die Ereignisse hätten vermutlich auch so ihren Lauf genommen. Die Ankündigung wurde nun aufgegriffen und mangels genauer Informationen kamen diverse Glaskugeln zum Einsatz. So wurde nun rundum behauptet, die Deutsche Wanderjugend spiele sich als Verein der deutschen Geocacherszene auf (die Rede war gar von feindlicher Übernahme), dränge wieder sinnlos in die Presse, sei vermutlich auch sonst eine Gefahr für den Weltfrieden und müsse deshalb ganz dringend gestoppt werden. weiterlesen