Der Aussichtspunkt „Fuchskanzel“ bei Lückendorf (Oybin) im Zittauer Gebirge

Ähnlich wie schon bei den Nonnenfelsen hatten wir auch auf dem Aussichtspunkt „Fuchskanzel“ keine wirkliche Aussicht. Aber auch hier machte das nicht wirklich etwas aus, denn die Winterlandschaft mit knietiefem Schnee machte das locker wieder wett. Darüber hinaus liegt die Fuchskanzel zwar ganz gut erreichbar, jedoch weit genug außerhalb es Ortes um bei hohen Schneelagen nicht allzu viele Wanderer anzulocken.

So kam es dann auch, das der von uns gewählte Weg – geocachertypisch direkt, als kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten 😉 – von unten auf den Berg hinauf, nur sehr wenige Spuren aufwies. Was einerseits die Orientierung erschwerte, denn der Weg selbst war durch die extreme Hanglage kaum zu erkennen und andererseits das Vorankommen durch den tiefen Schnee recht mühsam machte. weiterlesen

Die Nonnenfelsen im Zittauer Gebirge

Am Südosthang des Buchberges im Zittauer Gebirge findet man die Nonnenfelsen, eine imposante Felsenformation, auf der sich eine Aussichtsplattform befindet. Und da Aussicht immer wieder gern genommen ist, haben wir bei unserem Abstecher ins Zittauer Gebirge natürlich auch die Nonnenfelsen auf den Plan genommen.

Womit wir nicht gerechnet hatten, war das Wetter denn es war so trübe, das an Aussicht nicht zu denken war. Allerdings tat das der Sache kaum Abbruch, denn auf den winterlich verschneiten Felsen zu wandern, macht auch ohne großartige Aussicht jede Menge Spaß. weiterlesen

„Schneesturm“ in der Spandauer Wilhelmstadt

Schnee ist ja in der Großstadt eher unbrauchbar. Die weiße Pracht hält nur sehr kurz vor und weicht recht flott einem hässlich-matschigen Dreck. Obendrein wird es dann verdammt schwer mit dem Fahrrad zu fahren, denn dieser ganze Matsch wird vorzugsweise auf Radwegen abgekippt und dennoch fehlt den Autofahrern dann das Verständnis dafür, das die Radler nun auf die Straße ausweichen müssen.

Aber dennoch ist es eben immer ganz nett anzusehen, wenn der Schnee fällt. So war es dann auch Mitte letzter Woche, als ein Schneesturm über Brandenburg und Berlin hinweggezogen ist. Und weil es so schön aussah, zückte ich das Handy um ein wenig zu knipsen. Leider schafft man es mit dem Handy nur bedingt, ordentliche Schneefallbilder zu machen, weshalb ich auf Video auswich und ein wenig mit Zeitlupe experimentierte. weiterlesen

Wenn überm Berg die Sonne aufgeht…

Als letztes Video aus dem Kurzurlaub in Oberwiesenthal gibt es noch etwas ganz ruhiges. Muss ja auch mal sein.

Schon am ersten Morgen fiel mir auf, wie toll es aussieht wenn die Sonne über dem gegenüberliegenden Berg aufgeht. Bei diesem Berg handelt es sich übrigens um Ausläufer des Keilberg (Klínovec) bzw. wenn man es ganz genau nimmt, schon um den Wieselstein (Loučná). Den tollen Sonnenaufgang konnten wir dabei sowohl von unserem Hotelzimmer als auch von unserem Frühstückstisch aus beobachten und verbunden mit der winterlichen Landschaft und dem strahlend blauen Himmel sah es schon echt toll aus. weiterlesen

Mit der Schwebebahn auf den Fichtelberg

Obwohl wir eigentlich so ganz und gar nicht die Winterurlauber sind, haben wir Anfang der letzten Woche einen kurzen Trip nach Oberwiesenthal gemacht. Drei Tage im Schnee können schließlich auch viel Spaß machen und selbst wenn man nicht auf Ski unterwegs ist, kann man sich ja auch mit dem Schlitten oder zu Fuß ganz gut austoben.

Mit dem Wetter hatten wir riesiges Glück, denn obwohl zunächst eher Regen angesagt war, änderten die Wetterfrösche kurz vor unserer Anreise ihre Prognosen und so hatten wir weitgehend strahlenden Sonnenschein und herrlich blauen Himmel. weiterlesen

Winterwanderung am Brausebach

Im Forum von Opencaching.de wurde im Rahmen einer möglichen „Dornröschenliste“ ein Cache erwähnt, der bereits zwei Jahre versteckt ist, bisher aber noch nie gefunden wurde. Dies dürfte dem Umstand geschuldet sein, das er als OConly recht weit „weg vom Schuß“ liegt und somit für den gemeinen Punktesammler kein lohnendes Ziel darstellt. Da er aber in halbwegs brauchbarer Entfernung liegt, habe ich mich mal gemeinsam mit der Gattin auf die Suche gemacht.

Leider vergebens, denn wir haben ihn nicht gefunden. Lediglich ein leeres Gurkenglas ohne Deckel lag an den Koordinaten, jedoch hielt ich das nicht für Reste des Caches. Er muss also anderweitig verschollen, vermutlich wohl gestohlen sein. weiterlesen

Bestandsaufnahme nach dem Winterwetter

Die meisten unserer Geocaches sind relativ wintersicher, sprich man kann sie auch bei höherer Schneedecke suchen und finden. Nur einer (OCB488) zählt nicht dazu, obendrein haben wir ihn erst im letzten Herbst gelegt und einige der Stationen mussten zunächst ihre Wettertauglichkeit unter Beweis stellen. Als nun Anfang Dezember der Schnee kam, habe ich diesen Cache – es handelt sich dabei übrigens um das Ziel eines Geokrety-Rennens – zunächst deaktiviert. Da jetzt aber die Temperaturen dauerhaft über null Grad liegen und somit der Schnee weitgehend verschwunden ist, bin ich losgezogen um mal zu schauen was der Cache so macht.

Nun sagt man ja OC-only Caches gern nach, sie würden nur selten gesucht. Soweit stimmt das auch, was insgesamt aber recht positiv auf den Wartungsaufwand wirkt, aber dennoch war ich da wohl nicht der einzige der heute nach diesem Cache sehen wollte. Im Erlebnisgebiet standen nämlich schon zwei Gestalten und kämpften mit  dem fehlen gewisser Spezialausrüstung, die man als Geocacher aber eigentlich immer dabei hat. Da konnte also jemand kaum erwarten das der Cache wieder aktiviert wird. Aber okay, kaum das der Cache seinerzeit im Rahmen des Geokrety-Adventsevent beim Grimpel gepublisht[tm] wurde und der erste Finder durch war, kam das Winterwetter und damit die Zwangspause.

Die beiden berichteten nun von einer defekten Station und ich marschierte erstmal dorthin. Tatsächlich, ein zum Versteck für eine Teststreifendose umgebauter Baumpilz hatte sich durch den Schnee komplett mit Wasser vollgesogen. Dadurch war er dann aufgeweicht und dank des damit einhergehenden großen Gewichtes aus seiner Verankerung ausgerissen. Zum Glück gab die Location genug Möglichkeiten her, die Station direkt umzubauen. Zwar kommt da noch ein wenig Bastelei hinzu, aber auch so kann es dort weitergehen. Also machte ich mich wieder auf den Weg um die beiden Suchenden auf dem Rest ihres Weges zu begleiten. Zum Finale wollte ich nämlich auch noch, um dort dann einen Geokrety abzuwerfen. Die anderen Stationen stellten sich dann als wesentlich wetterfester heraus als der Baumpilz, ein paar kleine Reparaturen sind zwar die Tage noch fällig, aber die dienen dann vornehmlich kleinerer Kosmetik.

Es soll ja schließlich alles möglichst perfekt aussehen. 🙂