[gps-overlay-on-video] HowTo: Anzeige von GPS-Daten in Videos mit Linux

Viele kennen sicherlich nette Videos von Radtouren und -rennen, bei denen man nicht nur – unterschiedlich „actionreich“ – die Strecke zu sehen bekommt, sondern auch interessante Telemetriedaten wie aktuelle Geschwindigkeit, Tritt- und/oder Herzfrequenz, Höhe oder Position auf dem Gesamttrack zu sehen bekommt. Diese Daten wurden dann entweder direkt von der Kamera aufgezeichnet, so zumindest bei der Garmin Virb, oder sie stammen vom GPS-Fahrradcomputer oder einem anderen GPS-Empfänger.

Vor einiger Zeit hatte ich ja schon einmal darüber geschrieben, wie man diese GPS-Daten unter Linux in sein Video klöppeln kann. Allerdings war das eine Lösung mit Windowssoftware in einer virtuellen Maschine. Auf der Suche nach passender Software stieß ich aber auch auf ein kleines Projekt, das auch eine Lösung versprach, die direkt unter Linux läuft. Und genau die habe ich dann auch gefunden, aber aus Zeitmangel nicht weiter verfolgt.

Das Ganze nennt sich gps-overlay-on-videos und ist bei githhub zu finden. weiterlesen

QMapShack, ein Nachfolger für QLandkarteGT

Ich habe nun jahrelang meine Wanderungen und Radtouren mit QLandkarteGT geplant und war so zufrieden mit dieser Software, das mir völlig entgangen ist, das es bereits einen Nachfolger dafür gibt. QMapShack ist angetreten um die großen Fußstapfen von QLGT zu füllen und schafft das, soviel sei verraten, ganz locker.

Einzig die Installation gestaltet sich ein wenig schwieriger bzw. nicht unbedingt schwieriger, jedoch mit ein paar Stolperfallen. Bei mir schlug der erste Versuch gründlich fehl, was jedoch in erster Linie an diversen Hardwarefehlern lag. Auf neuer bzw. fehlerfreier Hardware war QMapShack im Handumdrehen installiert.

Screenshot QMapShack

Zur Installation unter Linux Mint (unter Ubuntu sollte es aber genausso funktionieren) gibt es eine ganz gute Anleitung. Diese steht einmal für Mint 17.x zur Verfügung und einmal für Mint 18. Bei mir musste dann unter Mint 18 noch eine Kleinigkeit nachgearbeitet werden, wobei die Problemlösung dafür in der Anleitung zu Mint 17.x zu finden war (die Sache mit der libroutino.so.0).

QMapShack steht übrigens auch für Windows und OSX zur Verfügung, es muss also (fast) niemand traurig sein. Lediglich die Nutzer von 32bit-Betriebssystemen und OSX kleiner als 10.8 haben das Nachsehen, da diese Systeme nicht unterstützt werden.

Datenbrowser von QMapShackNach der Installation bietet es sich an, noch Routen- und Höheninformationen zu installieren, damit QMapShack sein volles Potenzial entfalten kann.

Insgesamt bin ich hellauf begeistert, denn nicht nur, das mein GPS – ein etwas älteres Garmin Oregon 550 – sofort erkannt wird, es wird auch direkt eingebunden und kann „gefüttert“ werden bzw. man kann mit den darauf befindlichen Daten direkt arbeiten. Auch die Planung von Touren ist deutlich leichter.

Trackerzeugung mit RoutinoMusste man sich bei QLandkarteGT noch au der Vektorkarte mit dem Entfernungsmesser Stück für Stück die geplante Strecke entlang hangeln, um einen Track zu erzeugen der genau entlang vorhandener Wege läuft (nur so „schnappte“ die Strecke auch am Weg ein) kann man jetzt ganz einfach zwei Punkte anklicken und QMapShack legt einen Track entlang der Wege an, wobei die kürzeste Strecke genutzt wird.

Als „Hilfedatei“ gibt es ein sehr gutes Wiki, das allerdings nur auf angelsächsisch zur Verfügung steht. Allerdings dürfte das ja nur für die wenigsten ein echtes Problem darstellen. Und notfalls gibt es noch ein Forum zur Software, in dem auch der Entwickler aktiv ist und gern mit Rat und Tat zur Seite steht.

Ich werde mal schauen, ob ich irgendwann die Zeit finde, dann werde ich mal den Artikel zur Tourenplanung mit QLandkarteGT nehmen und das Ganze noch einmal für QMapShack schreiben. Aber nagelt mich nicht darauf fest… 😉

Screenshot von QMapShack

[OC 3.0v18] Marker bei Koordinatensuche, Fotos sortieren, Koordinatenumrechnung

Im Hause Opencaching.de hat es mal wieder ein Update gegeben. Und wieder einmal ist es fast an mir vorbei gegangen, denn im Teamblog fand das bisher keine Erwähnung. Erst der Hinweis im Podcast zum Teammeeting wurde es erwähnt.

Das Update kam recht flott nach dem letzten und wer ein wenig die Commits auf Github verfolgt weiß, das derzeit so einiges unter der Haube geschraubt wird, also tendenziell weniger mit neuen Features zu rechnen ist. Aber ein paar Nettigkeiten bringt auch das Update auf Version 18 mit. weiterlesen

Anzeige von GPS-Daten in Videos

Als ich seinerzeit eine Action-Cam beschaffen wollte, stand die Wahl zwischen GoPro und Garmin Virb. Letztere fand ich ganz charmant, da sie zum Video auch GPS-Daten aufzeichnet und man diese dann ins Video klöppeln kann. Allerdings zeigte sich dann, das die zugehörige Software nur unter „echtem“ Windows läuft, also eine virtuelle Maschine nicht hilft.

Deshalb bekam schlußendlich die GoPro den Zuschlag, versprach sie doch die bessere Bildstabilisierung und deutlich mehr Zubehör. Gut, heute würde ich anders entscheiden, aber das ist ein anderes Thema. Nicht losgelassen hat mich jedoch die Sache mit dem GPS-Daten im Video. weiterlesen

[HowTo] Unter Ubuntu/Mint APK-Files aus dem Google Play Store herunterladen

Demletzt bin ich über eine Anleitung gestolpert, in der erklärt wird, wie man sich unter Ubuntu Linux ganz einfach APK-Dateien aus dem Google Play Store herunterladen kann. Diese Anleitung ist nicht mehr ganz neu, aber allenthalben recht interessant. Und da ich sie bisher nicht kannte, gehe ich einfach mal davon aus, das auch ein großer Teil der Leser hier im Blog bisher noch nichts davon gehört haben. und wenn doch, dann gibt es eben jetzt etwas weniger Neues. 😉

Warum sollte man sich APK-Files herunterladen? Die Gründe sind vermutlich so vielfältig wie die Android-Welt, in aller Regel dürften es aber das altbekannte Backup sein. Und manch einer mag ja auch gern ein Versionsarchiv bestimmter Apps anlegen. Aber was auch immer einen antreibt, das Herunterladen von APKs unter Linux (Ubuntu resp. Mint) ist denkbar einfach. weiterlesen

[OC 3.0v17] Wartungszustand von Dose und Listing im Log vermerken

Nur etwas mehr als einen Monat nach Version 16 wurde nun bei Opencaching.de die Version 17 nachgeschoben. Und anders als beim letzten Mal, als das Update mehr oder minder im Stillen ablief und das Team sogar vergessen hat, die Benutzer darüber zu informieren, wurde dieses Mal vorab davon berichtet. Und das nicht nur „mündlich“ im Podcast, sondern auch im Blogartikel zum Podcast, so dass auch die Nichthörer etwas davon mitbekamen.

Die nun veröffentlichte Version bringt ein Feature mit, das mir mal wirklich richtig gut gefällt, ist es doch bei sachgemäßem Gebrauch durchaus dazu in der Lage, die Qualität von Caches und Listings auf Opencaching.de nachhaltig positiv zu beeinflussen. Die Rede ist von einem Flag, das nun zu jedem Log gesetzt werden kann. weiterlesen

Insync 1.3 – Neue Funktion im beliebten Google Drive Client

Da Google beim Entwickeln seines Client für Google Drive mal eben Linux komplett vergessen hat, musste die Community für Ersatz sorgen. So findet man bspw. mit grive ein nettes Tool fürs Terminal, das inzwischen auch schon ein rudimentäres GUI bekommen hat. So richtig einfach und entspannt ist grive jedoch nicht, denn grive überwacht weder lokale Verzeichnisse noch den Cloudspeicher. Hier wird immer nur „auf Befehl“ geschaut, ob es irgendwo Änderungen gab.

Und hier kommt Insync ins Spiel. Insync überwacht sowohl lokale Verzeichnisse als auch den Google Drive und synchronisiert umgehend bei jeder Änderung. Darüber hinaus können einzelne Verzeichnisse von der Synchronisation ausgeschlossen werden, Dokumente im „Googleformat“ werden zum Download ins OD-Format konvertiert und auch Dateifreigaben können, nach Rückfrage, lokal gesichert werden. Darüber hinaus kann Insync mehrere Accounts verwalten und kommt nicht nur für Linux, sondern auch für Mac und Windows daher. weiterlesen

[OC 3.0v13] Listen, neue Suchoption und mehr …

Bei Opencaching.de wurde mal wieder ein Update eingespielt. Ja ja, ich weiß, das ist nun auch schon fast wieder ein alter Hut, aber ich war im Urlaub und zwar in der Mecklenburgischen Seenplatte. Und dort merkt man ganz schnell, das Deutschland so rein internettechnisch eben doch noch ein Entwicklungsland ist.

Oftmals hatte man nicht einmal Telefonverbindung mit dem Handy, von einer mobilen Internetverbindung ganz zu schweigen. Selten mal Edge, fast nie HSDPA, und so war es natürlich auch nicht möglich, schon etwas eher von diesem Update zu schreiben. Aber das sei nun nachgeholt. 🙂 weiterlesen