Anzeige von GPS-Daten in Videos

Als ich seinerzeit eine Action-Cam beschaffen wollte, stand die Wahl zwischen GoPro und Garmin Virb. Letztere fand ich ganz charmant, da sie zum Video auch GPS-Daten aufzeichnet und man diese dann ins Video klöppeln kann. Allerdings zeigte sich dann, das die zugehörige Software nur unter „echtem“ Windows läuft, also eine virtuelle Maschine nicht hilft.

Deshalb bekam schlußendlich die GoPro den Zuschlag, versprach sie doch die bessere Bildstabilisierung und deutlich mehr Zubehör. Gut, heute würde ich anders entscheiden, aber das ist ein anderes Thema. Nicht losgelassen hat mich jedoch die Sache mit dem GPS-Daten im Video. weiterlesen

OC Caches along a route – Ein GUI für das Bashscript

Vor geraumer Zeit hatte ich ja schon einmal das Bashscript oc_car.sh erwähnt, mit dem man sich Caches entlang einer Route für Opencaching.de suchen konnte. Lange war es ruhig um dieses Script. Klar, immerhn funktionierte es und es gab keinen Bedarf, etwas zu ändern. Das ist nun aber dennoch geschehen.

Der Entwickler hat dem Script eine Benutzeroberfläche verpasst, damit auch die Benutzer damit klarkommen, die den Umgang mit Scripten im Terminal resp. auf der Kommandozeile nicht gewohnt sind. Entwickelt wurde das Ganze in Java, so dass es sowohl unter Linux als auch unter Windows nutzbar ist. Ganz so, wie es die reine Scriptversion ja auch schon ist. weiterlesen

OC/GC-Doppellistings aufspüren und direkt (nach-) loggen: CManager

Aktuell ist im Forum von Opencaching.de ein neues Tool aufgetaucht, das den Abgleich eigener Funde von Geocaching.com mit der Datenbank von Opencaching.de macht und passende Doppellistings, also eben eigene Funde bei OC aufspürt. Die meisten machen das ja, so wie auch ich es bisher gemacht habe, mit dem Gespann geolog/ocprop, aber diese Perltools sind für manch einen zu kompliziert.

Auch kommt es bei falscher Bedienung dieser Tools gern mal zu Pannen, die im schlimmsten Fall die Funde als eigene Caches listen. Das ist unschön und macht hinterher viel Arbeit beim Aufräumen. CManager hingegen sucht lediglich passende Paare und gibt diese aus. Logs übertragen muss man dann noch immer selbst. weiterlesen

Insync 1.3 – Neue Funktion im beliebten Google Drive Client

Da Google beim Entwickeln seines Client für Google Drive mal eben Linux komplett vergessen hat, musste die Community für Ersatz sorgen. So findet man bspw. mit grive ein nettes Tool fürs Terminal, das inzwischen auch schon ein rudimentäres GUI bekommen hat. So richtig einfach und entspannt ist grive jedoch nicht, denn grive überwacht weder lokale Verzeichnisse noch den Cloudspeicher. Hier wird immer nur „auf Befehl“ geschaut, ob es irgendwo Änderungen gab.

Und hier kommt Insync ins Spiel. Insync überwacht sowohl lokale Verzeichnisse als auch den Google Drive und synchronisiert umgehend bei jeder Änderung. Darüber hinaus können einzelne Verzeichnisse von der Synchronisation ausgeschlossen werden, Dokumente im „Googleformat“ werden zum Download ins OD-Format konvertiert und auch Dateifreigaben können, nach Rückfrage, lokal gesichert werden. Darüber hinaus kann Insync mehrere Accounts verwalten und kommt nicht nur für Linux, sondern auch für Mac und Windows daher. weiterlesen

Ein Krönchen für OConly

Wie recht oft bei neuen Dingen wird aktuell auch an Opencaching2Go eifrig „weitergestrickt“. So hat aktuell der Parser noch ein wenig Überarbeitung erfahren, der die Benutzernotizen eines Cachelistings nach Koordinaten absucht und diese dann zu Wegpunkten verarbeitet. Wie ich kürzlich schrieb, müssen diese ja in möglichst exakter Form eingetragen werden, da es sonst zu Fehlern kommen kann.

Da landete so ein “ Wanderparkplatz“ gern einmal mitten im Altantischen Ozean, was insbesondere deshalb eher ungünstig war, weil man Wanderparkplätze ja zumeist mit landgebundenen Fahrzeugen zu benutzen pflegt. 😉

Hier wurde also nun noch einmal ein wenig mehr Toleranz geschaffen und kleinere Ungenauigkeiten führen nun nicht mehr zu fehlerhaften Wegpunkten. Aber noch eine weitere Kleinigkeit hat Einzug gehalten: Ein Krönchen! weiterlesen

oc_car.sh auch unter Windows nutzbar

Eines muss ich gleich vorweg nehmen: Ich habe das im folgenden Beschriebene nicht selbst getestet, denn ich habe kein Windows zur Verfügung und nachdem ich mich Ostern ein paar Stunden mit Windows 8.1 herumärgern durfte, bin ich auch ganz froh darüber. Aber ich finde die Sache grundsätzlich recht spannend und verfolge sie deshalb auch mit großem Interesse.

Das kleine Bashscript oc_car.sh habe ich ja hier im Blog bereits recht ausführlich vorgestellt. Es ermöglicht den Download von Caches entlang einer Route von Opencaching.de, wobei man sich das Ganze dann auch gleich per Mail schicken lassen kann. Und abgesehen vom Teil mit der Mail ist das auch unter Windows nutzbar. Mit etwas Vorarbeit zwar und bei weitem nicht so einfach wie unter Linux*, aber der gemeine Geocacher ist ja gern Bastler und sollte das somit auch hinbekommen.

Zunächst ist es erforderlich, ein paar Programme herunterzuladen und zu installieren. Dabei handelt es sich um Git-Bash, GPS-Babel und BC. Anschließend müssen in GPS Babel (Zeile 64, 159, 208, 211, 221 und 224) sowie BC (Zeile 194, 195, 198, 267 und 285) die Installationspfade angepasst werden. Ursprünglich war es auch erforderlich, das Bashscript selbst anzupassen, dafür hat FriedrichFröbel jedoch ein kleines Tool gebastelt. Dieses Tool erzeugt, nach Angabe der Installationspfade von GPS Babel und BC ein korrektes Script. Dieses Script wird in dem Verzeichnis abgelegt, in dem das Tool ausgeführt wurde.  weiterlesen

OCDL jetzt auch für Windows und OSX

Ende Dezember 2011 berichtete ich bereits kurz über ein Downloadscript, mit dessen Hilfe sich gespeicherte Suchen von Opencaching.de ganz bequem herunterladen lassen. Dieses Script funktionierte jedoch nur unter Linux. Flopp, der Autor des Scripts, hat sich nun noch einmal rangesetzt und das Script auf Python portiert, so das es plattformunabhängig nutzbar wird. Wer noch kein Python installiert hat, kann es sich hier herunterladen. Ist Python installiert, kann das Script (nach kurzer Vorarbeit vor dem ersten Start, s.u.) ganz einfach im Terminal bzw. der Eingabeaufforderung gestartet werden.

Genau wie auch schon bei der ‚bash/wget/gawk‚ Version zuvor muss vor der ersten Verwendung eine Datei mit den Login-Daten angelegt werden, die folgendes enthält:

OCDE_LOGIN='username'
OCDE_PASSWORD='password'

Diese Datei wird dann entweder unter ‚~/.ocdl/‘ oder in dem Verzeichnis gespeichert, das dem Script dann beim Start durch die Variable ‚configdir‘ übergeben wird. In diesem Verzeichnis speichert OCDL dann auch das Logincookie für künftige Logins.

Und hier geht es zum Download der Python-Version von OCDL: https://github.com/flopp/ocdl.py

Angekündigt: OpenCacheManager 2.0

Wie bereits angekündigt, wird die freie Geocacheverwaltung für Linux, OpenCacheManager, derzeit komplett in Java neu geschrieben. Dies wird gemacht, damit OCM auch unter Windows und OSX, aber auch unter Android läuft. Die Linuxversion wird zwar weiterhin ein paar Features mehr haben, so bspw. die Anbindung an QLandkarteGT und GPSD, aber grundsätzlich wird OCM dann plattformübergreifend nutzbar sein. Eine erste Betaversion für Linux ist für Februar 2012 geplant.

Auf dem Plan für OCM 2.0 stehen unter anderem eine umfangreichere Filterengine, um damit deutlich komplexere Filter zu verarbeiten, als es in Version 1.0.x möglich ist. So werden dann auch Polygonfilter oder Filter entlang einer Route möglich sein. Ebenso sollen API-Anbindungen für geocaching.com und die verschiedenen Opencachingknoten integriert werden. Bei den Opencachingknoten wird opencaching.de mit Priorität behandelt, da aus Deutschland der größte Teil der OCM-Nutzer stammt. Recht interessant klingt auch die Ankündigung, OCM-Datenbanken für die Nutzung in der Cloud, also bspw. mit DropBox oder Ubuntuone fertig zu machen. Als letzte große Neuerung soll OCM einen scriptfähigen Kern bekommen, der eine Nutzung der Datenbank(en) inkl. aller Operationen auch ohne das GUI ermöglichen wird. Und, so kündigte der Entwickler an, OCM wird mit Version 2.0 noch einmal deutlich schneller werden.

Alles in allem stehen also große Änderungen ins Haus, wobei gerade die Tatsache das OCM fortan plattformübergreifend nutzbar ist, die größte sein dürfte. Ob Java tatsächlich der beste Weg dafür ist – ich selbst finde ja Benutzeroberflächen die in Java realisiert wurden meistens eher weniger schön anzusehen – wird sich erst noch zeigen müssen. Aber allein die Tatsache das damit auch der Weg für eine Androidversion geebnet wird, macht es besonders interessant. 2012 verspricht also, ein spannendes Jahr in Sachen OpenCacheManager zu werden.