Ra(n)dnotizen #90

Eins gleich vorab: Die Leipziger neuseenclassics stehen vor der Tür bzw. fanden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Ra(n)dnotizen schon statt. Ich mittendrin und somit ist die freie Zeit in dieser Woche vornehmlich fürs Training reserviert. Man möge mir also verzeihen, das es diesmal etwas knapper wird. 🙂

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Jawoll, es geht doch. In Berlin-Kreuzberg ist gerade ein Logistikunternehmen dabei sich zu etablieren, das auf Cargobikes setzt. Dicke Dreiräder mit Elektrounterstützung ermöglichen es dabei, bis zu 250 Kilogramm Ladung zu transportieren. Ich rede ja schon lange davon, das es innerstädtisch Unfug ist, alle Transporte mit Transportern oder gar LKW zu erledigen. Alles was über wirklich große Lasten hinaus geht, schafft so ein Cargobike viel besser. Und es ist vor allem auf die kleinen Mengen zu transportierender Güter zugeschnitten, von denen wir in der Stadt reden. (mehr …)

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Schauinsland in den Krausnicker Bergen: Der Aussichtsturm Wehlaberg

Schon im Winter 2013 waren wir in den Krausnicker Bergen unterwegs und haben dort den Aussichtsturm auf dem Wehlaberg besucht. Allerdings ohne Kamera, weshalb dies einer der wenigen Aussichtstürme war, von dem wir bisher trotz Besuch noch kein Video hatten. Vorletztes Wochenende war nun etwas Zeit und so sind wir noch einmal dorthin um auch noch die Sache mit dem Video zu erledigen.

Erwähnt hatte ich diesen Aussichtsturm übrigens erst vor kurzem, nämlich im Artikel zum Heidebergturm Gröden. Der ist nämlich baugleich mit dem Aussichtsturm auf dem Wehlaberg, was ja auch nicht wirklich häufig vorkommt. Versuchen doch die meisten Gemeinden, einen ganz eigenen, einzigartigen Aussichtsturm zu bauen. Aber wer weiß, vielleicht gab es diesen hier ja im Dutzend billiger. 😉 (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #89

Beginnen wir gleich mal mit einer Leseempfehlung, und zwar einer dringenden. Wie so oft bei Radverkehrspolitik.de handelt es sich dabei um jede Menge Buchstaben, man muss also etwas Zeit mitbringen, die es sich aber durchaus zu investieren lohnt. Dabei geht es um eine Buchbesprechung. Wait, what?! Ja, eine Buchbesprechung. Das Buch um das es dabei geht wurde von keinem geringeren als Wolf Wegener verfasst, dem langjährigen Vorsitzenden des ADAC Berlin/Brandenburg.

Das Buch mit dem Titel “Deutschland schafft das Auto ab” will dabei nach Aussage des Autors mit “Vorurteilen gegen und Fehlinformationen über das Automobil” aufräumen, will “vor einem ideologisch geführten Kampf gegen die Mobilität, der nicht zuletzt die Freiheit der Menschen einschränkt und die Kraft der deutschen Wirtschaft unterminiert” warnen. Nun, dieses Vorhaben ist durch eine ziemlich beschränkte Sichtweise geprägt und wird im Artikel ganz genüßlich auseinandergenommen. (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #88

In Berlin-Kreuzberg läuft ja schon seit letztem Dezember eine Aktion, die tatsächlich begrüßenswert ist. Und die gern auch bundesweit Schule machen darf. Es werden, an drei ausgesuchten Straßen, Radwegparker konsequent umgesetzt.

Erkämpft hat die Sonderaktion der Polizei ein einzelner Bürger: Andreas Schwiede, vielen als Falschparkeraktivist bekannt (auf Twitter als @poliauwei unterwegs). Gerasch spricht von einem „Abkommen“ mit Schwiede. Ausgewählt wurde die Ecke Duden-/Katzbachstraße und Großbeerenstraße, weil dort vermutlich meist Anwohner die Radstreifen als Parkplatz missbrauchen. Ziel der auf einige Monate befristeten Aktion sei es, einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, sagt Polizeidirektor Gerasch. Sprich: Wer einmal die hohen Abschleppkosten zahlen musste, parkt beim nächsten Mal korrekt.

Normalerweise wimmelt die Polizei bei entsprechenden Meldungen ja gern ab, da für den ruhenden Verkehr die Ordnungsämter zuständig sind. Was im Fall zugeparkter Radwege jedoch falsch ist, denn ein zugeparkter Radweg stellt eine Verkehrsgefährdung dar, deren Beseitigung tatsächlich in der Zuständigkeit der Polizei liegt. (mehr …)

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200km Radeln beim 15. Spreewaldmarathon

Heute fallen die Ra(n)dnotizen leider aus, denn ich hatte in dieser Woche weder Zeit noch ausreichend funktionierendes Internet, um mich in den Medien zu Radverkehrsthemen zu informieren und obendrein keine Zeit, das nicht gelesene schriftlich zu verwursten. 😉

“Schuld” ist daran das Highlight des Monats April, der 15. Spreewaldmarathon in Lübben, Lübbenau, Burg und Straupitz. Vorab war ich eine Woche im ländlichen Raum Nordsachsens unterwegs, was den mangelhaften Internetzugang erklärt. Immerhin leben wir im Deutschland des 21. Jahrhunderts, also im digitalen Mittelalter, wo flächendeckende Internetverbindung ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Aber genug gejammert, kommen wir zum Spreewaldmarathon. Ich selbst bin bisher noch nie so eine Strecke gefahren, aber da es keine Zeitmessung gibt, habe ich es einfach mal in Angriff genommen. (mehr …)

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Schauinsland im Südharz: Der Poppenbergturm

Demletzt waren wir mal wieder im Harz unterwegs um den einen oder anderen Stempel für die Harzer Wandernadel zu sammeln. Diesmal waren wir in Bad Sachsa, von wo aus wir uns unter anderem auf den Weg nach Netzkater machten. Dort wollten wir zunächst, weil es in der Früh noch regnete, das dort gelegene Schaubergwerk besuchen. Klar, auch wenn es darin mit 8°C recht kühl ist, ist es doch wenigstens verhältnismäßig trocken.

Kaum dort angekommen wurde es aber etwas freundlicher und so beschlossen wir, doch eine Wanderung zu machen. Und da in der Nähe von Netzkater ein Aussichtsturm ist, war schnell klar wohin die Wanderung gehen würde. (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #83

Bei Amsterdam gibt es seit einem Jahr ein 70 Meter langes Stück Radweg, das komplett aus Solarzellen besteht und somit nicht nur eine feine und gut befahrbare Oberfläche hat, sondern eben auch gleich noch Strom produziert. Nach diesem ersten Jahr hat man nun resümiert, das der Radweg in Sachen Stromerzeugung eine wirklich gute Performance an den Tag legt.

In den ersten 6 Monaten brachte er ganze 3.000 Kilowattstunden, also den Verbrauch eines Einfamilienhauses, in kompletten ersten Jahr waren es ganze 9.800 Kilowattstunden. Grund genug, auch gleich ein wenig größer zu denken:

Solar- und Radweg-Spezialisten berechneten nun die Kapazität des niederländischen Gesamtwegenetzes. Rund ein Fünftel der 140.000 Kilometer Radwege könnten dort zur Erzeugung des Ökostroms genutzt werden.
„Straßen könnten künftig so auch den Strom produzieren, den Elektroautos, die darauf fahren, verbrauchen”, hatte Projektleiter Sten de Wit schon vor dem Start der Solarroad gehofft.

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