Die Nonnenfelsen im Zittauer Gebirge

Am Südosthang des Buchberges im Zittauer Gebirge findet man die Nonnenfelsen, eine imposante Felsenformation, auf der sich eine Aussichtsplattform befindet. Und da Aussicht immer wieder gern genommen ist, haben wir bei unserem Abstecher ins Zittauer Gebirge natürlich auch die Nonnenfelsen auf den Plan genommen.

Womit wir nicht gerechnet hatten, war das Wetter denn es war so trübe, das an Aussicht nicht zu denken war. Allerdings tat das der Sache kaum Abbruch, denn auf den winterlich verschneiten Felsen zu wandern, macht auch ohne großartige Aussicht jede Menge Spaß. (mehr …)

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Eine Fahrt mit der Zittauer Schmalspurbahn

Schmalspurbahnen sind immer wieder eine feine Sache. Von einer Dampflok gezogen zischt und tutet der Zug durch zumeist gebirgige Landschaften, man kann auf einem Podest im Freien mitfahren und die Aussicht mit dem Geruch von Öl und Dampf in der Nase genießen. Und so lag es dann auch nahe, das wir bei einem kürzlichen Abstecher in die Oberlausitz mit Dampfkraft unterwegs waren.

Wir waren nämlich in Zittau zu Besuch und bevor wir wieder nach Hause fuhren, haben wir eine kleine Runde mit der Zittauer Schmalspurbahn gedreht. Dabei sind wir vom Bahnhof Bertsdorf nach Oybin und wieder zurück gefahren. Leider war nur Nebensaison, denn bei vollem Fahrplan kann man in Bertsdorf etwas erleben, das recht selten zu sehen ist. Eine Doppelausfahrt von Dampflokomotiven. (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #77

Die erst kürzlich veröffentlichten Unfallstatistiken im Zusammenhang mit Pedelecs haben ja, so im Nachgang betrachtet, jede Menge Staub aufgewirbelt. Soviel, das sich nun fast allenorten jemand berufen fühlt, die Sicherheitssituation der Radfahrer zu beleuchten und Vorschläge zu machen, wie man sie denn verbessern könnte.

Und so war die Sicherheit der Fahrradfahrer auch ein wichtiges Thema auf dem Deutschen Verkehrsgerichtstag Ende Januar in Goslar. Und was soll man sagen, die Forderungen des VGT decken sich doch tatsächlich fast exakt mit denen, die auch das Berliner Radgesetz mitbringt. Na sowas aber auch. (mehr …)

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Ra(n)dnotizen #76

Ich selbst radel ja sehr gern, wo immer es geht, auf der Fahrbahn. Nun las ich demletzt einen ganz interessanten Artikel, in dem es um eben dieses “Vehicular Cycling” – übrigens ein Begriff der mir bis dato noch nicht untergekommen war – ging. Der Autor beschreibt darin mit jeder Menge Buchstaben, wie und warum er zunächst dem “Vehicular Cycling” frönte und weshalb er es nun nicht mehr tut.

Doch das, was ich an zusätzlicher Sicherheit gewann, weil mich auf der Fahrbahn kein blinder Rechtsabbieger vernascht, kompensierten die hanseatischen Kraftfahrer mit einem recht aggressiven Fahrstil. Wenn der Hamburger Kraftfahrer einen Radfahrer „trotz Radweg mitten auf der Straße“ bemerkt, dreht er teilweise sofort durch, er muss wild hupen, drängeln, eng überholen, womöglich sogar die Scheibenwaschanlage betätigen oder den Radfahrer mit einer Vollbremsung ins Heck knallen lassen. Der Fantasie für Fahrrad-Sanktionen sind prinzipiell keine Grenzen gesetzt.

Insgesamt mal wieder ein enorm langer Artikel auf Radverkehrspolitik.de, jedoch ist er vollumfänglich lesenswert. Man sollte sich also ruhig mal die Zeit ans Bein binden und sich das in Ruhe durchlesen. Denn das was dort beschrieben wird, ist derzeit wohl eher symptomatisch für Deutschland. Und es zeigt, das wir – also all diejenigen, denen die Verkehrswende am Herzen liegt – langsam aus unserer Lethargie erwachen und unsere Stimme deutlich lauter erheben müssen, als bisher. (mehr …)

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“Schneesturm” in der Spandauer Wilhelmstadt

Schnee ist ja in der Großstadt eher unbrauchbar. Die weiße Pracht hält nur sehr kurz vor und weicht recht flott einem hässlich-matschigen Dreck. Obendrein wird es dann verdammt schwer mit dem Fahrrad zu fahren, denn dieser ganze Matsch wird vorzugsweise auf Radwegen abgekippt und dennoch fehlt den Autofahrern dann das Verständnis dafür, das die Radler nun auf die Straße ausweichen müssen.

Aber dennoch ist es eben immer ganz nett anzusehen, wenn der Schnee fällt. So war es dann auch Mitte letzter Woche, als ein Schneesturm über Brandenburg und Berlin hinweggezogen ist. Und weil es so schön aussah, zückte ich das Handy um ein wenig zu knipsen. Leider schafft man es mit dem Handy nur bedingt, ordentliche Schneefallbilder zu machen, weshalb ich auf Video auswich und ein wenig mit Zeitlupe experimentierte. (mehr …)

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Schauinsland im Harz: Der Preußenturm Bad Suderode

Da war ich ja noch eine “Lieferung” schuldig, die sich eigentlich schon im letzten Jahr ergeben hätte. Da waren wir nämlich zwischendurch (mal wieder) im Harz und sind bei dieser Gelegenheit auch zu einer Stempelstelle unterwegs gewesen, die neben dem Stempel für die Harzer Wandernadel auch jede Menge Aussicht bot. Aussicht von einem Turm.

Dabei handelt es sich um den Preußenturm auf dem Schwedderberg bei Bad Suderode. Dieser Aussichtsturm ist ein Holzturm, der mit seinen gerade mal 12 Metern Höhe nicht unbedingt der Höchste ist, aber dank seiner Lage bietet er eine tolle Aussicht über Bad Suderode und die benachbarten Orte Thale, Quedlinburg und gar Wernigerode. (mehr …)

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Der Jahreswechsel in der Spandauer Wilhelmstadt

Wie schon Silvester 2010/2011 und 2014/2015 habe ich auch beim letzten Jahreswechsel die GoPro mitlaufen lassen und dabei Zeitrafferaufnahmen gemacht. Und ebenso wie auch bei den vorherigen Versuchen zeigte sich der Trend zu immer weniger Böllerei. Allerdings war es dieses Jahr – und das hörte man auch von anderen Leuten – wesentlich lauter als in den Jahren zuvor. Akkustisch dachte man hier in der Spandauer Wilhelmstadt, das mindestens der dritte Weltkrieg zum Ausbruch gekommen ist, etliche Böller klangen wie Maschinengewehrsalven, manche sogar wie größere Geschütze und zuweilen wackelte das gesamte Haus. 😯 (mehr …)

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