The american way of geocaching

Die Reisebüros dieser Welt dürften in diesem Jahr ganz verwundert zur Kenntnis nehmen, das etliche bereits gebuchte Reisen storniert und dafür auf Las Vegas umgebucht wird. Aber nicht etwa weil urplötzlich in vielen Paaren der Wunsch nach einer außergewöhnlichen Hochzeit in Nevada aufkeimt, auch nicht weil Gelegenheitszocker plötzlich mit größeren Chancen beim Black Jack rechnen – nein, weil Horden punktegeiler Statistikcacher einige erfolgsorientierte Geocacher das hier gesehen haben:


[Bildquelle: geocaching.com]

Ein Glück nur, das es so etwas in Deutschland noch nicht gibt. Wobei, in Nordhessen erscheint mir das durchaus möglich… 😉

[via podcacher und flickr]

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

11 thoughts to “The american way of geocaching”

  1. Wenn die Caches den Regeln konform gelegt wurden, kann man nichts gegen eine derartige Cachestrecke einwenden. Es soll nämlich auch Leute geben, die Spaß an solchen Gewalttouren haben. 🙄

  2. Ich fass es nicht: Wenn man da mal näher ranzoomt, sieht man dass sogar beide Straßenseiten bedost sind :angel:

    http://www.geocaching.com/map/default.aspx?lat=35.51731228309185&lng=-115.85344791412354&zm=15&mt=m

    So wie es aussieht, handelt es sich dabei um eine Salzwüste und man sollte wegen der schlechten Straße mit einem 4WD erscheinen. Es sind wohl insgesamt 450 Caches :w00t: Einfach ist die Tour also defintiv nicht

  3. Obwohl ich grundsätzlich solche Leitplankenmikros nicht mag, finde ich *diese* Strecke durchaus interessant – die Cachen liegen so nah beieinander, dass sie gar nicht effizient mit dem Auto machbar sind – sondern zu Fuß. Das ist schon eine Herausforderung, vermutlich am besten zu viert machbar:

    Zwei im Auto, zwei gehen die Straße auf beiden Seiten ab und loggen, nach 1, 2 Kilometer holt sie das Auto ein und die Rollen werden getautscht – die Cacher im Auto suchen und die Cacher die gesucht haben, sitzen.

    Wenn man noch die Hitze tagsüber dort bedenkt, ist das schon eine heftige Angelegenheit (wenn man denn alle Caches machen möchte) 😯

  4. Naja, bei uns um die Ecke in Malterdingen gibt es auch ein solches Phänomen, nur das es sich hierbei um Mysteries handelt und das für Statistiker nicht wirklich reizvoll ist. Lustig sieht’s erst aus wenn da lauter lachende Smilies sind 😉

  5. Mit dem Auto zu stressig, ständig einsteigen, aussteigen ist doch ätzend. Und zu Fuß bestimmt ganz schön lang…..
    Sowas macht mir keinen Spaß, ich brech schon Touren nach 20 Caches ab, weil es mir zu viel wird. Mein Rekord liegt bei 35 an einem Tag, und es war grausam. Aber auch das muß man ja mal gemacht haben….

    Übrigens braucht man gar nicht bis nach Nevada um solcher Art Straßen zu finden. In Schweden gibts sowas ähnliches auch.
    Schau Dir mal GC1ZYQ4 an. http://tinyurl.com/y93kph9
    Das ist der Anfang einer Serie, wenn man ein wenig rauszoomt, sieht man drei verschiedene bedoste Straßen…

    Gruß, Elli

  6. Aber dank dieses Fotots weiß ich jetzt wenigstens wo der begriff Powertrail
    herkommt! Endlich ein Rätsel weniger in meinem Leben…..

  7. So etwas Ähnliches gibt es in Nord-Dänemark – nicht in diesem Umfang, aber vom gleichen Prinzip. Da ist´s eine alte Eisenbahnstrecke, die nun als Walking/Wander/Wasauchimmer-Weg genutzt wird. Zum Laufen war ich zu faul, daher hab ich´s ignoriert. Mit´m 4×4 würd ich das jederzeit machen, da ich der Fahrer bin, täte mir nur mein Beifahrer leid… :blush:

  8. Hallo Schrottie, ich bedanke mich für die anerkennenden Worte.
    Ich wünsche Dir noch einen guten Tag und weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Geocaching.
    Einige Funde habe ich auch wieder mit Sohnemann gehoben. Leider ist diese Art Hobby für mich etwas zu spät entdeckt worden. Laufen und Klettern nach oben oder in die Tiefe, ist nicht gelenkfreudig. Aber die Filmchen, die mir vom Sohn gezeigt werden, begeistern mich.
    Alles Gute, tschüssi, Brigitte

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