#Twitterfundstücke 11

1. SO richtig mit Anlauf geht mir die Hutschnur ja hoch, wenn die Ordnungsbehörden, in diesem Fall die Polizei, zu einem Arschparker hinzugezogen werden und dann ganz genau gar nichts machen. Hier im konkreten Beispiel ist die echte Gefährdung nun wirklich mehr als deutlich zu sehen, aber die Damen und Herren Polizisten hatten wohl keine Lust auf Schreibkram…

2. TÄGLICH erlebe ich solche MOmente. Man radelt – relativ flott sogar – auf der Fahrbahn und weil man ein paar Zentimeter zu weit auf der rechten Seite fährt, werden die Damen und Herren Autofahrer mutig und quetschen sich vorbei. Das der Radfahrer damit in echte Lebensgefahr gebracht wird, blenden die dann vermutlich aus.

3. DASS Autofahrer so ihre Probleme mit Rettungsgassen haben ist ja kein Geheimnis. Und besonders in der Stadt, das weiß ich aus eigener Erfahrung als Feuerwehrmann, tun sich alle sehr schwer mal den Rettungswagen durchzulassen. Hier mal der Beweis dafür, dass auch in dieser Hinsicht das Fahrrad einfach das bessere Verkehrsmittel in der Stadt ist. [BTW: Dazu gibt es noch einen weiteren Tweet…]

4. NEBEN Fußgängern sind ja Radfahrer die am häufigsten durch Arschparker gefährdete Spezies. Soweit bekannt. Aber die sind manchmal auch sowas von selbst schuld. Stellt euch mal vor, da fahren einige echt ohne Helm und wundern sich dann, dass sie sich gefährdet fühlen! 😯

5. RECHNEN ist dann übrigens auch nicht Jedermanns Sache. Und so kommt es dann, dass Fahrräder plötzlich echte Feinstaubschleudern werden. Hier sollte der komplette Thread gelesen werden, da wird dann gleich auch mal richtig gegengerechnet.

6. WAS macht man, wenn ein Fahrradstreifen aus Platzmangel auf den Gehweg (bzw. einen dort befindlichen Angebotsstreifen) geleistet werden muss? Richtig, man kleckst gelbe Farbe. Nur eine Rampe, die braucht es nicht. Dachte wohl mal wieder der Praktikant…

7. DREIST kommt weiter! Dachte sich wohl auch dieses Exemplar der Gattung Arschparker und stellte sich einfach in die Fußgängerfurt. Abgesenkten Bordstein und Ampel hat er dann wohl nicht gesehen. Kann ja mal passieren.

8. IRGENDWIE wahr, in Autodeutschland würde man eher das Material der Autofahrer schützen. Wenngleich ich sagen muss, das es selbst dann ein Fortschritt wäre. Denn hierzugegend würde man solche Wege ja schon allein deshalb nicht bauen, weil sie Platz benötigen, den man doch viel besser in Kraftfahrzeuginfrastruktur stecken kann.

https://twitter.com/CptKrustenkaese/status/998546017753673729

9. KENNE ich, meide ich nicht zuletzt auch deswegen. Da ist eine Straße für Kraftfahrzeuge – außer Linienbusse – gesperrt, aber keine Sau interessiert sich dafür. Und als wäre da nicht schon genug passiert, ignoriert es auch die Polizei. Dort ganz in der Nähe gab es übrigens seinerzeit den bösen Unfall, als ein renitenter Verbotsverweigerer mit seinem PKW in ein Radrennen ist und dabei zwei Radler schwer verletzt wurden.

10. SCHLIEßEN wir den Kreis. Heute hat es ja mit einer katastrophal zugeparkten Kreuzung begonnen, also können wir auch mit einer solchen aufhören. Und die hier zeigt ja gleich zwei Probleme auf einen Streich: Ein Arschparker steht auf dem Radstreifen, der andere auf dem Gehweg. Und weder Polizei noch Ordnungsämter interessieren sich dafür.

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

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