#Twitterfundstücke

1. JEDER (Radfahrer) kennt es: Autofahrer interessieren sich einen Scheiß für auf die Straße gemalte Radstreifen. Selbst dann nicht, wenn sie von Radfahrern benutzt werden. Somit darf man dann erstmal Slalom fahren. Und nein liebe Autofahrer, so etwas übt nicht, ist also wirklich unnötig! 🙁

2. WENN vor Falschparkern kapituliert wird: Anstatt die Karre einfach mal umsetzen zu lassen, verzichtet man hier einfach auf ein Stück Radwegmarkierung. Okay, wie wir unter 1 gelernt haben, nutzt die ja ohnehin nicht viel, aber hey, wenn schon, denn schon!

3. WÄHRENDDESSEN wird anderswo sogar ein LKW angehoben, um darunter einen Radweg zu bauen. Oder so ähnlich. 😉

4. ES geht aber auch anders, aber leider nur punktuell und selten. Solche Aktionen sollte (nicht nur) die Berliner Polizei ständig und flächendeckend machen. Dann müsste sie damit auch nicht bei Twitter prahlen. Und darüber hinaus wäre der Verkehrssicherheit enorm geholfen und die Abschleppdienste freuen sich über die Aufträge, was wiederum Arbeitsplätze schafft. Win-Win, sozusagen! 🙂

https://twitter.com/polizeiberlin/status/986945811329187840

5. WOBEI ja Arbeitsplätze auch direkt bei den Kommunen geschaffen werden könnten. Auf die gleiche Weise, nämlich durch konsequentes Verfolgen von Ordnungswidrigkeiten. Denn auch wenn es nicht der Radwegparker ist, vorgehen gegen Ordnungswidrigkeiten ist nie Abzocke, sondern dient generell der Verkehrssicherheit.

6. UND grüner (und damit schöner, freundlicher, lebenswerter) wird es dann auch. Denn ohne Verfolgungsdruck wird jedes grüne Fleckchen in der Stadt gnadenlos zerstört.

7. PÖBELJOCHEN. Hab ich ja auch noch nicht gehört. Werde ich mir aber auf jeden Fall merken, denn solche „Pöbeljochens“ erlebe ich auf dem Weg von und zur Arbeit regelmäßig und in nicht unerheblichen Mengen.

8. WIE ich ja schon einmal beschrieben habe, ist mein Arbeitsweg in aller Regel alles andere als gemütlich. Enges Überholen ist dabei Tagesordnung. Was aber noch keiner geschafft hat: Mal eben den Spiegel am Radfahrer einklappen.

9. DA freut man sich dann, wenn man irgendwo mal eine Fahrradstraße findet. Auf der soll man ja als Radfahrer nicht nur freie Fahrt haben, sondern sogar den Ton resp. die Geschwindigkeit angeben. Immer vorausgesetzt natürlich, das man überhaupt darauf fahren kann.

10. SOLCHE Hindernisse sind aber nicht nur auf Fahrradstraßen zu finden, auch auf viel schmaleren Radwegen kann man mit wohlfein platzierter Baustellenbeschilderung für einen Quell ewiger Freude sorgen. Und mal ehrlich, wo, wenn nicht auf dem Radweg sollte man solche Schilder auch hinstellen?

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

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