Übergewicht und Holperstrecken

Seit ein paar Tagen wunderte ich mich, das mir ein paar etwas bergige Strecken auf meinem Arbeitsweg immer schwerer fielen. Selbst bei Rückenwind war es anstrengender als sonst. Insbesondere ein kurzer aber heftige Abschnitt, den ich sonst spielend leicht heraufgeradelt bin wurde fast zur unüberwindbaren Hürde. Auch auf gerade Strecke ließ die erreichte Geschwndigkeit arg zu wünschen übrig.

Heute bin ich dem dann nach langen Überlegungen auf die Schliche gekommen: Der Sattel war 2 Zentimeter zu tief, was eine etwas ungünstigere Beinhaltung bewirkte. Und wie kam es dazu? Da kommt nur eins in Frage. $WAMPE in Verbindung mit holprigen Strassen überwindet die Stabilität der Sattelstützenverschraubung und senkt den Sattel. 🙁

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

8 thoughts to “Übergewicht und Holperstrecken”

  1. Soso, darüber lacht ihr also. Ich heut mal nicht. 😥

    Für die richtige Sattelposition gibt es eine Faustregel, die wie folgt lautet:
    Für die richtige Höhe stell die Pedale so nach unten, dass die Kurbel eine Verlängerung des Sitzrohres darstellt – eine Linie bildet. Einen Fuß auf das untere Pedal stellen. (Praktischer Weise ält eine zweite Person das Rad fest. Nur so sitzt man wirklich gerade auf dem Rad.) Das Knie sollte in dieser Stellung leicht gebeugt, das Becken nicht gekippt und der Fuß auf eben jener Pedale waagerecht sein.
    Den Sattelabstand zum Lenker bestimmt man, indem man den Abstand zwischen Sattel und Lenker auf eine Unterarmlänge Hand (Sattelspitze berührt Ellenbogen, Mittelfinger der ausgestreckten Hand berührt Lenkermitte) einstellt.
    Wie gesagt, das ist eine Faustregel. Bei mir funktioniert das beim Rennrad, Crossbike und den ständig wechselnden Spinningbike prima. Sattelhöhe und Position sind entscheidend für die Kraft, die in die Pedale geht. Rücken- und Hüftschmerzen lassen sich so auch prima vermeiden.

    Ich stell mein Rad sowie die Spinningbikes auch immer so ein. Paßt schon.

  2. Exakt so habe ich die Sattelhöhe normalerweise (und jetzt auch wieder) eingestellt. Nur beim Sattelabstand zum Lenker gehe ich etwas drüber, damit ich optimal sitzen kann. Aber es ist schon interessant, wie sich ein paar Zentimeter Unterschied negativ auswirken können…

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