Und was ist mit Linux?

Bei einem Bekannten habe ich mir gestern mal das neue Napster angeschaut. Für einen relativ günstigen Preis, in diesem Fall 9,95€ pro Monat, mal eben eine wirklich fette Musikauswahl bekommen. Also bin ich heute mal zu Napster gefirefoxt und wollte mal schauen, ob es auch einen Client für Linux gibt. Und was sehe ich da?

WarnungNapster ist mit Ihrem Betriebssystem zurzeit leider nicht kompatibel.

Napster ist gegenwärtig nur mit Windows XP/2000 kompatibel.

Windows 95/98/ME/NT und Mac OS werden zurzeit nicht unterstützt.

Na sowas! Ältere Windosen und Macs werden „zurzeit“ nicht unterstützt. Hat man bei Napster etwa noch nicht gehört, das es auch Linux (nebst Unix (inkl. Derivaten) und diversen BSD) gibt? 😮

Naja, zumindest wage ich zu bezweifeln das sich daran irgendwann mal etwas ändern wird. Schließlich arbeitet Napster ja mit dem DRM von Kleinstweich und da wird man kaum daran arbeiten, auch eine Lösung für Linux bereitzustellen. Irgendwas ist eben immer…

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

11 thoughts to “Und was ist mit Linux?”

  1. So toll ist Napster nun auch wieder nicht. 9,99 EUR pro Monat klingt verlockend, aber auf CD brennen oder in jedem beliebigen Player abspielen ist für den Preis nicht. Das kostet dann pro Album nochmal 9,99 EUR. Dann doch lieber gleich Napster light.

  2. Auf CD brennen will ich ja nichtmals. Der Preis ist halt in Ordnung, und da ich ja eh fast ausschließlich zu Hause Musik höre und die Rechner allesamt am Heimkino angeschlossen sind, würde das für mich schon genau passen. Aber was nicht ist, ist eben nicht… :unsure:

  3. Warum Geld ausgeben für etwas was man umsonst haben kann? Schon mal SHOUTcast getestet? Einfach einen SHOUTcast-fähigen Musikplayer installieren (gibts auch für Linux) und ein Aufnahmeplugin laufen lassen (unter Windows macht sich hier Winamp Streamripper gut). Das lässt du über Nacht oder wahlweise über den Tag laufen und wenn du Abends nach Hause kommst, ist deine Platte voll mit neuen Files 😉

  4. Guckst du: http://www.netzwelt.de/news/72589-webradio-die-mp3goldgrube.html

    Glaub mir, mehr brauchst du nicht. Okay, du kannst nicht konkret sagen, das du Song XYZ möchtest, aber wenn du weißt in welchem Genre der liegt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das er, wenn du den entsprechenden Channel auswählst auch auf deiner Platte landet.

    Und wenn nicht, hast du halt einen Packen andere Songs, und der gewünschte kommt früher oder später auch :mrgreen:

    Und das beste ist, das ganze ist vollkommen LEGAL! 👿

  5. Iteressant klingt das Ganze ja, aber ich sehe da noch das Problem, das damit die Festplatte zugemüllt wird. Wie schon gesagt, ich will ja nur zuhören, ich bin keiner von den Sammlern, die alles auf Platte haben müssen. Aber egal, testen werde ich das auf jeden Fall, mal sehen wie es sich so macht.

  6. Ähhh… da kannst du auch einfach nur zuhören. Du hörst die Musik ja, während sie gespielt wird. Von der Sache her brauchst du dort gar keine Musik mehr auf der Festplatte. Teste es einfach aus. Es hat seine Vorteile, aber – zugegeben – gegenüber Filesharing auch seine Nachteile.

    Es ist in jedem Fall die ideale Kombination zu einem DRM-freien kostenpflichtigen Angebot, wo man einzelne Songs oder ein ganzes Album kaufen kann (wenn man denn mag).

  7. Apropos DRM… ab und an kaufe ich bei MusicLoad auch mal das eine oder andere Album (für meine angesparten HappyDigits…). Da habe ich jetzt gesehen, dass die auch manche Titel/Alben als MP3 anbieten, dabei fällt dann die dusselige Einschränkung mit x mal brennen und y mal kopieren weg.

    So ists recht… :mrgreen:

  8. Naja, Musicload stellt für mich ebenfalls ein Problem dar:

    Um Musicload nutzen zu können, benötigen Sie einen Internetzugang mit deutscher IP-Adresse. Um auf die Seite von Musicload zugreifen zu können ist ein entsprechend ausgestatteter PC mit Internet Explorer ab Version 5.0 sowie ein Windows-Betriebssystem (Windows 2000, Windows XP oder Windows Vista) erforderlich.

    Klar, bei MP3s kommt das weniger zum Tragen, aber ist eben nicht alles als MP3 zu bekommen. 🙁

  9. Noch ein Nachtrag: Einen Vorteil bietet Musicload gegenüber Napster dann doch. Die „Flatrate“, also genau das Angebot das mich bei Napster interessierte, funktioniert bei Musicload via Browserpopup, ist also plattformunabhängig. Klingt wirklich nach einer guten Möglichkeit HappyDigits zu verbraten…

  10. .
    Das was Rene sagt. Ich bin auch SHOUTcast-User. Die Streams lassen sich nach Genre und Qualität sortieren. Ich such mir aus was ich brauche und lasse ’nen Tag lang einen Streamripper mitlaufen. So habe ich immer ausreichende und stets neue Musik für meinen MP3-Player parat. Die Streams mit 192Kbit/s klingen wirklich gut, auch wenn sie nicht wie von der CD ‚rüberkommen. Geldausgeben kommt für mich nicht in Frage.
    Alternativ empfehle ich last.fm, wenn du nur mal am PC Musik hören möchtest.

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