Velothon Berlin 2016

Keine Ahnung ob ich es schon einmal erwähnt habe, aber dieses Jahr wollte ich eigentlich noch gar nicht beim Velothon Berlin mitfahren. Letztes Jahr hatte ich wegen einer Operation eine längere Trainingspause und deshalb war das eher für 2017 angedacht. Aber wie so oft kam alles anders und plötzlich war ich für den diesjährigen Velothon angemeldet.

Im Laufe der Vorbereitungen kam dann noch ein Kollege dazu, der bereits einmal mitgefahren ist und dieses Jahr auch wieder an den Start wollte. Der brachte dann noch einen Kumpel mit und schon waren wir zu dritt am Start.

Vor dem Start…

Beinahe wäre die Veranstaltung für mich noch ins Wasser gefallen, denn ein heftiger Sturz drei Tage vor dem Velothon hat mich beinahe aus dem Rennen genommen. Bei der letzten Trainingsfahrt stürzte ich auf einem ungereinigten Überlandradweg mit knapp 45km/h. Zum Glück waren es dann „nur“ ein paar Prellungen und reichlich Schürfwunden. Letztere machten dann auch die größten Probleme. Gut nur, das die meisten davon außerhalb der Radbekleidung liegen und somit zumindest auf dem Rad auszuhalten sind.

Aber egal, schon meine Großmutter wusste, das Indianer keinen Schmerz kennen und so ging es dann los. Ich war erstaunlich wenig aufgeregt und dementsprechend entspannt startete dann das Rennen. Wir standen recht weit vorn in unserem Startblock, so dass wir uns nicht erst aus dem großen Getümmel befreien mussten, sondern sofort loslegen konnten.

Das Trio hat es geschafft!Auf Einzelheiten zur Strecke gehe ich mal nicht ein, das langweilt nur. Nur soviel sei gesagt: Es ist schon ziemlich geil, einmal kreuz und quer durch Berlin fahren zu können, und dabei komplett freie Bahn zu haben! Naja, und hin und wieder jubelndes Publikum am Straßenrand ist auch eine feine Sache.

UrkundeAm Ende habe ich dann zumindest meine persönliche Zielsetzung locker erreicht. Okay, ich habe etwas tiefer gestapelt als nötig und mir vorgenommen, zumindest unter die ersten 1000 in meiner Altersklasse und unter die ersten 2500 der Gesamtwertung zu kommen. Obendrein hatten wir noch das Ziel, irgendwie die 01:56:00 zu unterbieten, aber das ist eher ein „Insiderding“. 😉

Heraus kam dann, nach derzeit noch inoffiziellem Endergebnis, Platz 1331 in der Gesamt- und Platz 422 in der Altersklassenwertung. Und mit 01:52:40, übrigens die gleiche Zeit wie mein Kollege, haben wir dann auch das „Zeitziel“ erfüllt.

Finisher-MedailleAlles in allem also ein tolles Rennen, das trotz Schmerzen wahnsinnig viel Spaß gemacht hat. Und nächstes Jahr geht es dann selbstredend wieder an den Start! 🙂

BTW: Das eine oder andere Foto gibt es dann auch noch, wer sich die Dinger anschauen will, bitte hier entlang.

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe. Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet. Wer mir für die Arbeit ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, der kann dies gern über meinen Amazon Wunschzettel tun. :-)

4 thoughts to “Velothon Berlin 2016”

  1. Cooles Rennen, irgendwann starte ich auch mal! Sag mal – wieviel hast du eigentlich abgenommen seit wir uns zum letzten Mal gesehen haben?

    Und zu den Schürfwunden: Jetzt weißt du, warum sich Radrennfahrer die Beine rasieren 😉

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