Velothontraining auf dem Fläming-Skate

Ich hatte ja schon ein- oder zweimal kurz erwähnt, das ich mich Ende letzten Jahres kurzerhand für den Velothon Berlin 2016 angemeldet habe. Zum Einen weil ich das ohnehin vorhatte, wenngleich erst für 2017, und zum Anderen weil das ja irgendwie ein guter Ansporn war, die geplante Gewichtsreduktion auch wirklich hinzubekommen. Nun denn, die Sache mit dem Gewicht ist erledigt, fehlte nur noch ein wenig Vorbereitung auf den Velothon.

Zumeist fahre ich auf zwei festen Trainingsstrecken. Eine mit 50 Kilometern, die von Spandau nach Potsdam und eine mit 100 Kilometern, die durch das Osthavelland führt. Soweit so gut, aber wie es der Zufall nun wollte, meldete sich ein Kollege, der ebenfalls am Velothon teilnehmen möchte. Das passte natürlich prima, denn zu zweit macht es deutlich mehr Spaß, allerdings war nun gemeinsames Training erforderlich. Und dafür schlug mein Kollege nun den Fläming-Skate vor.

Mit dem Rennrad auf dem Fläming-Skate unterwegs

Als Trainingsstrecke wählten wir den Rundkurs 1, der mit – je nach Quelle – 92,2 bis 94,59 Kilometern quasi die optimale Länge bietet. Mir selbst war die Runde noch nicht bekannt. Zugegeben, ich war hier auch etwas nachlässig, denn ich hatte schon sehr lange vor, hier mal die eine oder andere Meile zu machen. Und weil es für mich die erste Fahrt auf dem Fläming-Skate war, habe ich die GoPro ans Fahrrad gehängt und zwischendurch immer mal wieder ein wenig gefilmt.

Man hört ja immer mal wieder, das der Fläming-Skate im Laufe der Jahre mächtig gelitten hat, also sowohl Schlaglöcher als auch Wurzelaufbrüche zu Hauf zu finden wären. Das kann ich allerdings so nicht bestätigen. Klar, gerade in den Waldabschnitten sind schon hin und wieder ein paar Dellen durch Wurzeln vorhanden, aber durch die Breite des Weges kann man gut ausweichen. Schlaglöcher gab es überhaupt keine. Und streckenweise war auch nagelneuer Asphalt vorhanden. Aalglatt und richtig schnell zu fahren.

Solche Abschnitte waren dann auch richtig erholsam, denn der mit durchschnittlich 11 km/h angekündigte Wind hatte es deutlich eiliger. Und er wollte vor allem nicht in unsere Richtung. Damit hatten wir dann knappe 40 Gegenwindkilometer auf weitgehend freier Fläche zu bewältigen. Und das geht echt fies in die Beine. Aber gut, Gegenwind formt den Charakter und Wetter hat man ohnehin selten so, wie man es sich wünscht.

Als Startpunkt haben wir übrigens den Parkplatz beim Freibad Elsthal in Luckenwalde genommen. Dort ist man beinahe beim Nullpunkt des RK1 und kann vor allem kostenlos parken.

Schrottie

Ich blogge hier seit Anfang 2005 über wechselnde Themen. Zumeist handelt es sich dabei um Linux, Android, Geocaching oder Fotografie, aber zunehmend auch rund ums Fahrradfahren (mit MTB und Rennrad), das ich nach einigen Jahren Pause wieder für mich entdeckt habe.

Dabei ist die Themenwahl insgesamt recht selektiv, also ich schreibe immer nur dann, wenn mich etwas wirklich interessiert und/oder bewegt und so kommt es dann auch, das man hier zuweilen auch private Dinge findet.

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